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    December 25

    Die drei wichtigsten Wissenschaftssuchmaschinen im Vergleich

    Naturgemäß spielt neben der Literatursuche mit den für die unterschiedlichen Disziplinen vorhandenen speziellen Instrumenten und Datenbanken die Suche nach wissenschaftlichen Quellen in Forschung und Lehre eine herausragende Rolle.  Doch wie stellt sich die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Wissenschaftssuchmaschinen im Vergleich dar?; welche Quellenbasis nutzen Sie jeweils?; welche Suchmöglichkeiten bieten Sie an?; sie sieht die Qualität der Ergebnisse aus?

    Dieser Frage geht ein ausführlicher, außerordentlich kenntnisreich geschriebener Beitrag nach, der sich vor allem mit den drei grossen Anbietern, Scirus, Google Scholar und Windows Live Academic, beschäftigt, und den ich Ihnen wärmstens empfehlen möchte. Zehn Minuten Lektüre und Sie sind bestens informiert.

    December 23

    Bessere Übersichtlichkeit Ihrer personalisierten Startseite mit mehreren Registerkarten - das Beispiel Google

    Bereits vor rund zwei Monaten hat Sie Wolfgang an dieser Stelle über die Vorteile von personalisierten Startseiten informiert, die vor allem darin liegen, dass alle für Sie wichtigen Informationen von einer zentralen Stelle im Web abgerufen werden können. Was allerdings tun, wenn der Platz knapp wird und damit die Übersichtlichkeit leidet? Nun, dann legen Sie sich doch einfach eine oder mehrere zusätzliche Seiten an - eine Möglichkeit, die nun auch Google seit einiger Zeit anbietet.

    Diese Option bietet sowohl für Studierende als auch Dozenten offensichtliche Vorzüge. Wenn beispielsweise ein Wissenschaftler zu einem bestimmten Gebiet forscht, daneben jedoch noch zahlreiche andere Interessen hat, kann er sich eine Seite für sein Forschungsgebiet gestalten und zusätzlich eine zum aktuellen Tagesgeschehen einrichten, oder einfach seinen Mail-Account, seinen Kalender, seine Notizen, sein Google Notebook und seine Aufgabenliste zusammen auf eine Seite setzen, so dass diese Informationen jederzeit im Netz verfügbar sind. Studierende könnten sich verschiedene Seiten zu ihren einzelnen Seminaren einrichten oder eine Seite für die Magisterarbeit, auf der Sie Informationen zur Magisterprüfung ablegen und Aufsätze sammeln, ihre Bookmarksammlung für dieses Thema einbinden und Neuigkeiten dazu mit dem RSS-Reader an dieser Stelle gebündelt verfolgen.

    Doch wie wie wird eine zusätzliche Seite eingerichtet und mit Inhalt gefüllt? Das möchte ich Ihnen am Beispiel von Google in einem kurzen Tutorial zeigen. Zunächst klicken Sie einfach, so wie es der nebenstehende Screenshot zeigt, auf "Add a tab".

    Anschließend legt Google eine neue Registerkarte an, fordert Sie auf, dieser einen Namen zu geben und blendet mitten auf der neuen Seite eine Schaltfläche - "Look for new stuff to add" - ein. Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie zum nachfolgend abgebildeten Fenster, auf dem Sie in ganz unterschiedlicher Weise Inhalte für Ihre soeben angelegte Registerkarte auswählen können.

    Eine erste Option (1) besteht darin, auf der linken Seite einen der angebotenen Bereiche auszuwählen, dann im rechten Teil des Fenstes durch das zum Teil Hunderte von fertigen Inhalten umfassende Angebot zu scrollen und diese dann mit einem Klick auf "Add it now" einzubinden.

    Wenn Sie bereits die Adresse eine Feeds kennen, den Sie hinzufügen wollen, kopieren Sie diese - das ist die zweite Option (2) - einfach, so wie in unserem Beispiel für den Feed der FAZ - in das Adressfeld und klicken auf "Add by URL".

    Schließlich - und dabei handelt es sich um die dritte und effektivste Option (3) - können Sie aber auch im oberen Teil des Fensters wie bei Google gewohnt Ihre Suchbegriffe eingeben. Dann erscheinen im unteren Teil, wie Ihnen der Screenshot zeigt, eine Liste mit Feeds genau zu diesem Thema - in unserem Beispiel < eu enlargement > -, die Sie ebenfalls mit einem Mausklick auf "Add it now" hinzufügen können. Und das Ergebnis könnte dann etwa wie folgt aussehen, wobei Sie die Position der einzelnen Teile ganz einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Einfach mit der linke Maustaste auf die Überschrift klicken, Taste gedrückt halten und dann an die neue Stelle ziehen.

    Das Anlegen einer Registerkarte sowie das gezielte Hinzufügen von Inhalten ist also, wie Sie gesehen haben, wirklich kinderleicht, und die paar Minuten, die Sie dafür investieren, lohnen sich wirklich!

    Rebecca

    Zuula - ein handliches "Schweizer Taschenmesser" für Internet-, Bild-, News- und Blogsuche

    Wie zu Beginn der Woche angekündigt, möchte ich Ihnen nach Trovando in der nächsten Zeit einige weitere Dienste vorstellen, die es Ihnen ermöglichen, bequem von einem Platz aus nacheinander in mehreren Suchmaschinen zu recherchieren. Heute soll es nach dem vom Umfang des einbezogenen Angebots an Suchmaschinen - wie Sie sich erinnern werden über 3.300 - riesigen Trovando um einen diesbezüglichen sehr viel kleineren, dafür allerdings auch übersichtlicheren Dienst gehen, nämlich Zuula.

    Zuula bietet die Suche im Web, nach Bildern, News, Blogs sowie Jobs an und hat für jede dieser Suchen jeweils ein Set von rund einem halbend Dutzend "Spezialisten" zusammengestellt, die Sie nacheinander abfragen können. Wie das für den Bereich "Web" aussieht, zeigt Ihnen der nachfolgende Screenshot.

    Wie Sie erkennen können, stehen Ihnen hier in der Tat mit Ask, Google, Yahoo, Exalead, MSN und Gigablast die wichtigsten allgemeinen Suchmaschinen zur Verfügung, so dass Sie kaum die Gefahr laufen, eine wichtige Quelle zu übersehen. Und ebenso sieht es in den anderen Bereichen aus, wie etwa bei News, wo Sie mit Topix.net, Yahoo und Google sowie MSN und Ask ebenfalls wieder die Branchenführer beisammen haben.

    Hervorheben ist auch, dass Zuula auch eine "Advanced Search" umfasst, die Ihnen eine komfortable Möglichkeit bietet, Ihre Suchen präziser einzugrenzen. Alles in allem ein gerade für in der Internetrecherche noch unerfahrene Nutzer ein ausserordentlich empfehlenswertes und nützliches Angebot!

    December 18

    Weitere Erweiterungen für Firefox

    Nachdem ich letzt schon bei der Erweiterung Gnosis zum Browser Firefox auf das Blog Verweisungsform.de hingewiesen habe, mache ich keine großen Worte, sondern empfehle die Lektüre des Artikels zur Erweiterung SearchPro. Auch die Erwähnung einer weiteren Erweiterung im letzten Absatz, nämlich Drag de Go, verdient Beachtung!

    Trovando oder 3300 Fliegen auf einen Streich

    Wie schon häufiger an dieser Stelle erwähnt, reicht es für eine wirklich umfassende Recherche zu einem Themengebiet keinesfalls aus, nur mit einer Suchmaschine zu suchen. Auf der anderen Seite ist es allerdings ganz offensichtlich mühsam und zeitraubend, immer wieder die gleichen Suchbegriffe bei einem halben Dutzend oder gar mehr Suchdiensten eingeben zu müssen. Einmal ganz abgesehen davon, dass Studierende und Dozenten natürlich primär mit ihrem eigenen Fachgebiet beschäftigt sind, von daher nicht auch noch die Zeit haben, sich um neuen Entwicklungen bei der Internetrecherche zu kümmern und aus diesem Grund in der Regel nur ganz wenige Suchmaschinen kennen. Sie würden also schon deswegen zumindest aus dem Stand nicht in der Lage sein, mehr als fünf Suchmaschinen auch nur zu benennen, geschweige denn, deren Eignung gerade für ihren speziellen Themenbereich zu beurteilen.  Was also tun?

    Nun, glücklicherweise existieren eine eine ganze Reihe von Suchdiensten, die Ihnen genau über diese Probleme hinweg helfen. Einige davon möchte ich Ihnen in der nächsten Zeit in lockerer Folge vorstellen und heute mit der Besprechung von Trovando den Reigen eröffnen. Schon ein Blick auf die im folgenden Screenshot abgebildete Eingangsseite lässt die Möglichkeiten erahnen, die Ihnen dieser Dienst bietet.

    Sie müssen nämlich nur einmal Ihre Suchbegriffe eingeben und können dann mit einem Klick auf den entsprechenden Namen nacheinander eine von nicht weniger als 33 Suchmaschinen (in der Kategorie Web, in der wir uns gerade befinden) danach suchen lassen! Das ist aber noch lange nicht alles, denn Sie können nicht nur das Web durchsuchen, sondern neun weitere Kategorien (Images, Reference, Tag, News, Price, Blogs, AudioVideo, Torrent, URL). Sie klicken dazu einfach auf die jeweilige Registerkarte und finden dann ebenfalls eine Reihe von Suchmaschinen zur Auswahl vor - und zwar jeweils die "Spezialisten" für Bildersuche, für Nachrichtensuche oder für die Suche in Nachschlagewerken etc. Nachstehend ein Screenshot zur Registerkarte "References", der zeigt, um eine welch hochkarätige, gerade für den akademischen Bereich geeignete Auswahl es sich handelt: Google Scholar, Scirus, FindArticles und andere mehr.

    In der Kombination von Registerkarten und den dort aufgeführten Suchmaschinen ergibt sich so eine Anzahl von rund 250 unterschiedlichen Diensten, die Sie von einem Ausgangspunkt aus nutzen können. Aber auch das ist noch nicht alles. Sie haben nämlich auch noch die Möglichkeit, über einen Klick auf die Registerkarte "Custom" eine eigene Auswahl von Suchmaschinen zusammenzustellen und können dazu aus einem Pool von sage und schreibe 3.300 Diensten auswählen! Ein Beispiel dazu.

    Nehmen wir an, Sie suchen häufiger nach Literatur. Klicken Sie zunächst auf die Registerkarte "Custom", die sich noch leer präsentiert, und dann auf "Add other engines". Dann bekommen Sie das Fenster zu sehen, das im nächsten Screenshot abgebildet ist. Sie wählen dort im oberen Bereich zunächst eine Kategorie aus - in unserem Beispiel "Literature" -, scrollen dann durch die Liste im unteren Bereich und fügen nach und nach, mit einem Klick auf das Pluszeichen, die von Ihnen gewünschten Dienste hinzu. Dabei können Sie nach Belieben natürlich Suchdienste aus unterschiedlichen Kategorien auf Ihrer persönlichen "Customs"-Registerkarte zusammenstellen.

    Fazit: Nehmen Sie sich unbedingt einmal etwas Zeit, um Trovando kennenzulernen und die Registerkarte "Customs" mit den Suchdiensten zu füllen, die für Ihre Interessen die besten Ergebnisse erzielen. Sie optimieren so nicht nur Ihre künftigen Suchresultate, sondern sparen viele, viele Stunden wertvolle Arbeitszeit.

    December 15

    Inhaltsanalyse von Texten

    Für die Inhaltsanalyse von Texten gibt es bestimmte Methoden (und folglich ganze Lehrbücher) und auch Software, welche einem das Suchen abnehmen. Diese Software ist meist kostenpflichtig. Im Weblog Verweisungsform.de habe ich einen Eintrag entdeckt, welcher die Firefox-Erweiterung (ab Version 2.0, also ziemlich frisch) Gnosis behandelt. Das ist eine kostenlose Software der Firma ClearForest, mit deren Hilfe man die Struktur von Texten analysiert bekommt. Steckt noch in den Kinderschuhen, kann deshalb nicht mit Umlauten, Diakritika und zu langen Texten umgehen, ist vor allem bei englischsprachigen Texten sinnvoll einzusetzen. Aber: Man kann sich mit Hilfe dieser Erweiterung vergewissern, ob man alle wichtigen Aspekte eines Textes zur Kenntnis genommen hat. Von daher dürfte der Gebrauchswert in der wissenschaftlichen Anwendung hoch sein.
    December 13

    Neue Entwicklungen bei der Internetrecherche

    Suchen Sie im Regelfall nur mit einer Suchmaschine, wie Google, Yahoo oder Windows Live? Dann versäumen Sie ein Menge, denn in den letzten Monaten hat es eine Vielzahl interessanter Neuentwicklungen gegeben, die erheblich dazu beitragen, Suchen - und vor allem das Finden - im Internet erheblich zu erleichtern. Diese Innovationen betreffen drei Bereiche, die Präsentation der Suchergebnisse, die Suchtechnik und schließlich den Suchansatz.

    Präsentation der Suchergebnisse

    Um zu verstehen, was damit gemeint ist, geben Sie einfach einmal eine beliebige Suche in Snap ein - ich habe für meine Testzwecke < eu enlargement croatia > eingegeben, eine Thematik, mit der ich mich gerade näher beschäftige - und sehen Sie sich die Ergebnisseite an. Die visuelle - und erstaunlich schnelle!- Vorschau auf der rechten Seite erleichert hier ganz außerordentlich den Überblick und ermöglicht es, rascher zu entscheiden, was für Sie interessant und wichtig sein könnte und was nicht. Und die Möglichkeit, "Related Results" bei einigen Quellen auf der linken Seite einblenden zu können, habe ich persönlich auch als hilfreich empfunden.

    Noch weiter in Richtung einer visuellen Anzeige geht Pagebull, wo Sie nur - allerdings sehr grosse - Vorschaubilder angezeigt bekommen. Diese können sogar noch weiter vergrössert werden, wenn Sie mit der Maus über das Lupensymbol fahren. So gross, dass der Text wirklich lesbar wird. Beeindruckend, aber nur mit einem überdurchschnittlich grossen Bildschirm und einer wirklich schnellen Internetverbindung, ab DSL 2000 aufwärts, einigermassen sinnvoll zu nutzen.

    Interessante neue Wege in der Aufbereitung der Ergebnisse geht auch die von Google als Eperimentierfeld betriebene Suchmaschine searchmash. Zu den Web-Suchresultaten werden hier auf der rechten Seite vier zusätzliche Kategorien, Images, Blogs, Videos, Wikipedia, angezeigt, die Sie jeweils mit einem Klick auf das Pluszeichen öffnen können. Für den Zusammenhang von Forschung, Lehre und Schule besonders hilfreich sind die zweite und vierte Option. So bin ich mit "Blogs" beispielsweise schon häufiger auf interessante Blogs gestossen, die ich dann auch als RSS-Feeds abonniert habe. Quellen, auf die ich sonst wohl nie gestossen wäre! Auch hier gilt - selbst mit einigen Testsuchen ausprobieren.

    Verbesserung der Suchergebnisse durch neue Technologien

    Hier hat in den letzten Wochen nicht zuletzt die neue Suchmaschine hakia, die mit dem Motto "Search for meaning" angetreten ist, in der Blogosphere für Furore gesorgt. Der Anspruch, wie ihn die Betreiber formulieren, ist, dass eben nicht, wie bisher üblich, Aspekte wie etwa die Anzahl der auf einzelne Seiten verweisenden Links und ähnliches die Grundlage für die Auswahl der Ergebnisse bilde, sondern ein gewisses "Verständnis" der Anfrage durch die Suchmaschine. Ganz konkret zeigt sich das etwa darin, dass Sie nicht nur Schlüsselwörter, sondern richtige Fragen in das Suchfeld eingeben können. Also zum Beispiel "Who ist the present President of the United States?" oder "Did intelligent life come to earth from space?" oder "Who were the founders of the European Union?". Ergebnisse bei der letzten Frage: Nr. 1 - ein ausführlicher Artikel über Robert Schuman; Nr. 3 - ein Beitrag zu Jean Monnet. Das funktioniert zwar alles bei Weitem noch nicht perfekt, lässt aber doch erahnen, was für ein immenses Potenzial an weiteren Verbesserungen in der Internetsuche noch vorhanden ist.

    Vom Ansatz her sehr spannend und gerade auch für Sie als Leserin und Leser des Agora-Wissen-Blogs potenziell nützlich finde ich das im Betastadium befindliche Experiment, das Yahoo mit Yahoo Mindset gestartet hat. Lassen wir dazu wieder die Betreiber selbst zu Wort kommen.

    "A Yahoo! Research demo that applies a new twist on search that uses machine learning technology to give you a choice: View Yahoo! Search results sorted according to whether they are more commercial or more informational (i.e., from academic, non-commercial, or research-oriented sources)."

    Diese, gerade angesichts der zunehmenden Kommerzialisierung des Webs verlockende Option, sich bei seinen Suchen auf akademische, nicht-kommerzielle Ressourcen konzentrieren zu können, sollten Sie unbedingt einmal selbst ausprobieren. Ich habe meine schon oben als Beispiel verwendete Suche < eu enlargement croatia > eingegeben und dann auf der Ergebnisseite den oben angezeigten Schieberegler einmal ganz in Richtung "shopping", anschliessend in Richtung "researching" bewegt. Und das macht einen gravierenden Unterschied. In dem eben erwähnten Fall werden etwa Quellen, die in der Standardeinstellung auf Platz 83 gewesen waren - die Sie also sonst wohl überhaupt nie zu Gesicht bekommen hätten - bei der Option "researching" auf Platz 9, also auf die erste Seite verschoben! Weitere Informationen zum Hintergrund dieses Projekts und dazu, wie die Anwendung in der Praxis funktioniert, finden Sie hier.

    Nicht neu, aber meines Erachtens viel zu wenig beachtet, ist die Technologie die Ask verwendet. Sie zeigt ebenfalls Ihre Vorzüge gerade bei der Suche nach akademischen Quellen und basiert auf zwei Säulen. Einmal einer eher expertenorientierten Auswahl der Quellen, die nicht nur, wie oben schon erwähnt, auf die Anzahl der Links, die auf eine Seite weisen, abstellt (mehr dazu hier). Zum zweiten der verwendeten Cluster-Technologie. Führen Sie einmal die Suche nach < eu enlargement > mit Ask und dann anschliessend mit Google durch, und sehen Sie sich die jeweils erste Ergebnisseite an, und Sie wissen welchen Unterschied das macht!

    Neue Suchansätze

    Hier geht es vor allem um die so genannte "vertikale" Suche, das heisst sehr vereinfacht, die Konzentration auf einzelne Bereiche, die schon allein durch die Spezialisierung innerhalb dieser Bereiche bessere Ergebnisse erbringen kann als allgemeine Suchmaschinen. Beispiele dafür sind etwa die Blogsuche (Technorati, Bloglines, Sphere), die Travel-Suche, oder die Suche rund um das Thema Gesundheit (Amniota.com, Healia.com etc.).

    Eine neue derartige Suchmaschine, die einer eher dem sozialwissenschaftlichen Bereich zuzurechnenden Thematik gewidmet ist, stellt etwa Hurisearch dar, mit der Sie Quellen zu dem weiten Feld der Menschenrechte suchen können. Weitere Informationen dazu finden sich in einem Beitrag des vor wenigen Tagen offiziell eröffneten search engine land-Blogs, den ich allen an Fragen der Internetrecherche Interessierten nur wärmstens empfehlen kann.

    Wie immer wünsche ich Ihnen viel Spass und Erfolg beim Surfen, Suchen und Finden!

    December 01

    Neues von Office Online

    Das neue Windows Betriebssystem, Vista, und Microsofts Office 2007 sind gerade vorgestellt worden - warum also noch über Office Online berichten? Nun deswegen, weil webbasierte Office-Anwendungen, wie an dieser Stelle vor einiger Zeit ausgeführt, in Forschung, Lehre und Studium einige grundsätzliche Vorzüge aufweisen,  weil Sie - das werden gerade auch Studierende zu schätzen wissen - zum größten Teil kostenlos zur Verfügung stehen und weil sie, und das ist der Anlass für diesen Beitrag, gut, im Sinne von erstaunlich leistungsfähig sind.

    Das zwar trifft nicht für alle angebotenen Office Online-Anwendungen zu, dafür allerdings in hohem Maße für Thinkfree, das drei Anwendungen im Rahmen einer Office-Suite vereint, und zwar eine - jeweils vollständig mit dem entsprechenden Microsoft Produkt kompatible - Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie eine Präsentationssoftware (Thinkfree Write, Calc und Show). Ich habe Thinkfree in den letzten Wochen intensiv getestet und für alle meine im Arbeitsalltag anfallenden Aufgaben eingesetzt und hatte vor, Ihnen jetzt am Wochenende einen kleinen Erfahrungsbericht dazu zu schreiben. Dann ist mir allerdings gerade heute per RSS-Feed ein Artikel von Ismael Ghalimi auf den Bildschirm geflattert, der punktgenau auch meine eigenen Eindrücke beschreibt, dessen Bewertung ich mich voll anschliessen möchte, und der insofern meinen eigenen Beitrag überflüssig gemacht hat.

    Um die Schlussfolgerungen auf den Punkt zu bringen: Wenn Sie die Programme aus der Microsoft Suite gewohnt sind, werden Sie völlig problemlos auch mit der Thinkfree-Software zurecht kommen; ja, Sie werden nicht einmal richtig registrieren, dass Sie mit einer anderen Software arbeiten. Und - Thinkfree spielt im Vergleich mit anderen Office 2.0-Angeboten in einer eigenen Klasse. Wenn Sie mir nicht glauben, laden Sie einfach einmal ein etwas komplexeres Word-Dokument in die Textverarbeitungen von Google Docs & Spreadsheets und Thinkfree hoch und nehmen Sie online einige kleinere Veränderungen vor; dann wissen Sie, wovon ich rede.

    Und wenn wir schon bei Office Online und Ismal Ghalimi sind, dann möchte ich Ihnen auch einen Blick auf die ganz persönliche Zusammenstellung der verschiedenen Office Online-Anwendungen, die Ghalimi persönlich nutzt, empfehlen. Diese verdient gleich unter mehreren Gesichtspunkten Interesse. Sie dokumentiert einmal die überraschende Breite der Aufgaben, die sich schon heute mit Office Online-Software erledigen lässt. Die zu jeder genutzten Anwendung zur Verfügung stehende Besprechung ermöglicht es Ihnen zum zweiten, mit einem Mausklick gleich einen vertieften Eindruck zu gewinnen und sie - das ist der dritte Punkt - gleich mit den ebenfalls aufgeführten Alternativen in den einzelnen Anwendungsbereichen zu vergleichen.

    Also, bevor Sie sich Office 2007 kaufen, nehmen Sie sich auf jeden Fall einmal eine Stunde Zeit und verschaffen Sie sich anhand der aufgeführten Quellen einen Überblick über die Möglichkeiten von Office Online.