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    October 30

    Datensicherung und Datenablage im Web - ein Überblick über einige der zur Verfügung stehenden Dienste

    Dass es sich bei der Datensicherung um einen ganz zentralen Aspekt handelt, bedarf wohl kaum der näheren Erläuterung. Nun existieren dafür eine Fülle von denkbaren Möglichkeiten. Sicherung auf eine externe Festplatte, auf einen USB-Stick (allerdings mit erheblichen Einschränkungen, was den verfügbaren Platz angeht), auf CD-ROM auf DVD etc. Das reicht sicherlich aus, wenn man im Regelfall nur an einem PC arbeitet. Was aber, was ja im Wissenschaftsbetrieb sehr häufig vorkommt, wenn man abwechselnd an einem Bürorechner, am heimischen PC und - wenn man auf Reisen ist - auch noch mit einem Notebook arbeitet? Dann erweisen sich diese Formen der Datensicherung schnell als unbequem und unzureichend.

    Warum also eigentlich nicht seine Daten - oder zumindest einen Teil davon - im Web ablegen und sichern? Aber gibt es denn da überhaupt Anbieter, und wenn ja, ist das nicht viel zu teuer? Keinesfalls, wie Sie gleich sehen werden. Da gibt es unter anderem sogar 25 GB Speicherplatz - und das umsonst! Natürlich unterscheiden sich die Dienste, die hier zur Verfügung stehen, nicht unerheblich. Das betrifft den verfügbaren Speicherplatz; es betrifft den Komfort bei der Dateiverwaltung und andere Punkte mehr. Damit Sie sich einfach einmal selbst ein Bild machen können, habe ich nachstehend einige Anbieter für Sie zusammengestellt. Springen Sie über die Links zu den einzelnen Websites und verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, ob für Sie eine interessante Lösung dabei ist.

    • Allmydata.com (eine Verbindung von Desktop- und Online-Lösung; hier ist eine lokale Installation erforderlich);
    • Avvenu (auch hier muss lokal installiert werden);
    • Boxnet (1 GB frei, 5 GB für 4,99 US-Dollar pro Monat. Hier finden Sie ausführlichere Erläuterungen zu allen Optionen und hier einen ergänzenden Artikel von TechCrunch);
    • Openomy (1 GB freier Speicherplatz; keine lokale Installation);
    • Omnidrive (hierzu existiert eine eingehende Besprechung bei TechCrunch; Titel "Online Storage Perfection);
    • Streamload (25 GB! kostenloser online-Speicher, allerdings wie ich finde in der Dateiverwaltung nicht besonders komfortabel. Keine lokale Installation notwendig);
    • Xdrive (5 GB kostenloser Speicherplatz; Möglichkeit eines täglichen automatischen Backups. Lokal zu installierender Desktop-Client; Dateien oder Ordner können mit anderen geteilt oder öffentlich gemacht werden)

    Viel Spass beim Surfen und Testen und natürlich vor allem dauerhaften Erfolg beim Sichern Ihrer Daten!

    October 27

    Die neuesten Browser im Überblick

    Social Bookmarking, Internetrecherche, Office Online, Web 2.0 etc. - all das setzt eines zwingend voraus, nämlich einen Browser! Die Tatsache, dass jüngst die beiden unbestrittenen Marktführer, nämlich Microsoft und Mozilla, neue Versionen herausgebracht haben, hat den Read/Write Web-Blog dazu veranlasst, sich die Browser-Szene einmal etwas umfassender und im Vergleich anzusehen. Der entsprechende Beitrag bietet einen hervorragenden Überblick nicht nur über die Neuentwicklungen der beiden Platzhirsche, sondern auch über weniger bekannte, aber dennoch sehr interessante Browser, wie unter anderem Flock, Maxthon und natürlich auch Opera.

    Pflichtlektüre für jeden Internetnutzer und eine hervorragende Grundlage, um zu entscheiden, welcher Browser für Sie der richtige ist.

    October 26

    Internetrecherche mit Mindmapping Software

    Internetrecherche mit Mindmapping Software?? - wie soll das denn gehen? - so werden Sie sich fragen. Nun - und insofern ist Ihr Stirnrunzeln durchaus berechtigt - natürlich nicht in dem Sinne, dass Sie Ihre Mindmapping Software gleichsam als Suchinstrument nutzen. Dazu eignet sie sich nun in der Tat nicht! Was sie allerdings außerordentlich gut kann, ist, Ihnen beim Festhalten, Organisieren und Systematisieren Ihrer Rechercheergebnisse behilflich sein. So bildet bei mir, wenn ich beginne, mich mit einem neuen Thema zu beschäftigen, eine erste Internet-/Literaturrecherche zusammen mit dem Mindmanager immer den ersten Schritt. Lassen Sie mich das anhand von zwei Screenshot erläutern.

    Der erste zeigt Ihnen eine Mindmap mit zentralen Aspekten der EU-Erweiterung, die im Rahmen eines Seminars behandelt werden sollen. Zu diesen einzelnen Aspekten gilt es nun natürlich Internetquellen und Literatur zu finden. Das heisst etwa, dass man zu http://www.ingenta.com surft und dort nach relevanten Zeitschriftenbeiträgen sucht. Sie finden einschlägige Internetquellen, beispielsweise zum Verlauf der bisherigen Erweiterungsrunden etc., etc.

    Und was hat das mit unserer Map zu tun? Nun, Sie fügen einfach an der entsprechenden Stelle einen Unterzweig mit einer Kurzbeschreibung der Quelle ein, markieren diesen Unterzweig, Drücken Strg+K und kopieren in dem dann erscheinenden Dialogfenster den URL ihrer Quelle hinein - und schon haben Sie einen Link zu der Website oder dem Dokument - und zwar gleich systematisch zugeordnet. Und das Ganze sieht dann so aus, wie Ihnen die nachstehende Abbildung zeigt.

    Beeindruckend - nicht wahr? Und, wie ich aus meiner eigenen Erfahrung versichern kann, eine enorme Hilfe bei der systematischen Erfassung von Quellen. Und damit Sie nicht nur auf mein Urteil angewiesen sind, hier noch zwei weitere (Blog-)Beiträge, die sich mit dem Thema beschäftigen. Einmal vom Mind Mapping Software Weblog, den ich Ihnen ohnehin wärmstens empfehlen möchte, zum anderen von Topicscape.

    October 24

    Ergänzende Informationen zum Agora-Wissen-Blog

    Wie Sie vorstellen können, lassen sich natürlich auch nicht annähernd alle wichtigen neuen Entwicklungen im Rahmen dieses Blogs vorstellen und besprechen. Dazu fehlt angesichts der Fülle der interessanten Themen einfach die Zeit. Um Sie dennoch so breit wie möglich auf dem Laufenden halten zu können, habe ich zwei den Blog ergänzende Angebote eingerichtet, die ich Ihnen in diesem Posting vorstellen möchte.
    Dabei handelt es sich einmal um meinen Furl-Account, auf dem ich wichtige Quellen und Informationen für Sie zusammentrage und mit zum Teil ausführlichen Kommentaren versehe, so dass Sie sich schnell ein Bild machen und entscheiden können, ob Sie sich die entsprechende Website ansehen wollen. Die Tags, das heißt die Gliederungspunkte, mit deren Hilfe ich die Quellen kategorisiere, dürften sich von selbst verstehen, allerdings mit einer Ausnahme, nämlich Fit@University Modul 1-4. Dabei handelt es sich um die vier großen Teile einer geplanten Publikation, die sich mit der Erarbeitung einer Thematik in Forschung, Studium und Schule beschäftigt. Damit Sie verstehen, was sich hinter Modul 1-4 verbirgt und insofern dann die Tags auf dem Furl-Account auch nutzen können, hier eine kleine Übersicht:
    • Modul 1: Die Erarbeitung einer neuen Thematik - die ersten Schritte
      Suche nach einführender Literatur und Internetquellen; Quellen und Ideen erfassen; Ideen mit Mindmapping Software austauschen und zusammenfassen; Erstellung eines Exposés
    • Modul 2: Vertiefte Einarbeitung in die Thematik
      Erfassung des Internet-Wissensraums zum Thema mit Hilfe professioneller Suchtechniken und Spezialsuchmaschinen; professionelle Literaturrecherche mit Hilfe des Internet; Literaturverwaltung
    • Modul 3: Die Präsentation der Ergebnisse
      Grundlagen zum Präsentieren; Visualisierung etc.
    • Modul 4: Die Erstellung des Manuskripts
      Die Erstellung des Manuskripts im Zusammenspiel von Textverarbeitung, Literaturverwaltung und Software zur Visualisierung
    Sehen Sie sich, versehen mit diesen Hintergrundinformationen, die Quellensammlung einfach einmal an. Ich bin sicher, Sie werden das eine oder andere auch für Sie Interessante entdecken.
    Bei der zweiten Ergänzung zum Blog handelt es sich um von mir auf einer gesonderten Seite publizierte RSS-Feeds. Wie hat man sich das vorzustellen. Nun, ich habe rund 40 RSS-Feeds abonniert - das ergibt hunderte von Nachrichten pro Tag -, um mich über die Themen, über die ich hier berichte, auf dem Laufenden zu halten. Zur Lektüre dieser Feeds verwende ich den Google Reader, der es ermöglicht, mit einem einfachem Mausklick die Nachrichten, die ich für besonders interessant und wichtig halte, mit Ihnen zu teilen, indem ich Sie auf einer eigenen, öffentlich zugänglichen Seite zur Verfügung stelle. Auf diese Art und Weise kann ich Sie blitzschnell informieren ohne eigens ein Blog-Posting schreiben zu müssen. Übrigens - das nur am Rande - eine hervorragende Möglichkeit für Dozenten, um mit geringstem Aufwand Ihre Studierenden zeitnah über neue Entwicklungen auf dem entsprechenden Feld, neue Literatur etc. auf dem Laufenden zu halten.
    Sie gelangen zu diesen beiden Angeboten über die entsprechenden Einträge in der Kategorie "Websites zum Blog" in der rechten Seitenleiste. Viel Spass beim Surfen - und wenn Sie mögen, lassen Sie mir doch ein Feedback zukommen.
    October 23

    Pandia's umfassende Übersicht zu 27 unterschiedlichen Kategorien von Suchmaschinen

    Von der Notwendigkeit, unbedingt mehrere Suchmaschinen zu nutzen, um sicher zu sein, dass Ihnen keine wichtige Quelle entgeht, war in diesem Blog schon ebenso die Rede, wie von der kaum noch zu überschaubaren und täglichen wachsenden Anzahl der vorhandenen Suchinstrumente und -dienste. Ein offensichtliches Dilemma also, das sich zwar nicht ganz auflösen, aber zumindest etwas entschärfen lässt.

    Pandia nämlich hat eine sehr schön in insgesamt nicht weniger als 27 Kategorien gegliederte Liste von Suchmaschinen zusammengestellt, in der Sie mich Sicherheit die für Ihre Zwecke geeignete Suchhilfe finden werden. Ob Sie nach Gedichten, lokalen Informationen, Internetradio-Stationen und -angeboten, Podcasts, Software, Lexika, Wörternbüchern, nach Büchern, RSS-Feeds und Blogs, Unternehmensinformationen, wissenschaftlichen Quellen oder was auch immer suchen - ich verspreche Ihnen, Sie werden fündig werden und überrascht sein, was es alles gibt - und Sie bis jetzt noch kannten!

    Sehen Sie sich doch beispielsweise die Kategorie "Science" etwas näher an, oder die "Encyclopedias", oder vielleicht die "Dictionaries". Da lässt sich mit Surfen und Ausprobieren schon einmal ein verregnter Sonntagnachmittag verbringen und Ihre Suchmaschinen-Handwerkszeugkiste erheblich ausbauen. Viel Spass beim Suchen, Entdecken und natürlich vor allem beim Finden!

    October 21

    Office 2.0 im aktuellen Überblick

    Office 2.0 - was ist das überhaupt?; um welche Anwendungen geht es da?; ich habe doch schon eine Office Suite; was soll ich also mit Office 2.0?; Technik interessiert mich überhaupt nicht; aber gibt es da irgendwelche Vorteile bei einem Einsatz zur Vorbereitung meiner Lehrveranstaltungen? - diese oder ähnlich Fragen werden sich wohl die meisten stellen, wenn sie zum ersten Mal mit dem Begriff konfrontiert werden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, Ihnen zu zeigen, wo Sie Antworten darauf finden können.

    Eine erste Ahnung von dem, was Office 2.0 ausmacht, mag Ihnen ein kurzes Zitat vermitteln: "Imagine a computer that never crashes, or gets infected by a virus. Imagine a computer onto which you never have to install any application. Imagine a computer that follows you wherever you go, be it at school, at work, abroad, or back home [...]. Sehr viel ausführlichere Informationen als in diesem kurzen Auszug, unter anderem dazu

    • was Office 2.0 ist;
    • wo die Vorzüge von Office 2.0 liegen;
    • welche Probleme vorhanden sind und
    • welche Anwendungen für welche Bereiche bereits zur Verfügung stehen (um es vorweg zu nehmen, es handelt sich um eine überwältigende Fülle, und es sind zahlreiche Dienste und Applikationen dabei, die ein beträchtliches Potenzial gerade beim Einsatz in Forschung und Lehre besitzen)

    finden Sie an der Stelle, von der dieses Zitat stammt, nämlich der Website zur Office 2.0 Konferenz, die am 11./12.10.2006 in San Francisco stattgefunden hat und auf der die allerneuesten Entwicklungen präsentiert und diskutiert wurden. Sie hilft Ihnen, sich sehr rasch einen Einblick zu verschaffen und vor allem zu entscheiden, was für Ihre Zwecke nützlich sein kann und Ihnen einen erkennbaren Mehrwert bringt.

    October 19

    Freemind - eine kostenlose Alternative zu kommerzieller Mindmapping-Software

    Über die herausragenden Vorzüge des Mindmapping, etwa bei der Sammlung von Ideen, der Konzeption von Manuskripten, beim Mitschreiben in Vorlesungen, bei der Protokollierung von Meetings und vielen anderen, gerade in Forschung und Lehre zentralen Aufgaben habe ich an dieser Stelle schon häufig berichtet. Das Problem für Studierende dabei war und ist, dass kommerzielle Mindmapping-Software ihren, und zwar im Regelfall recht hohen, Preis hat. Um so mehr stellt sich die Frage nach Freeware-Alternativen. Aber taugen denn die überhaupt was?

    Und ob! Lassen Sie sich durch einen ausführlichen Artikel von Chuck Frey zu Freemind, das mittlerweile als Testversion bereits in der Version 0.9.0 zur Verfügung steht, von der Leistungsfähigkeit derartiger Alternativen überzeugen. Ich bin überzeugt, Sie werden sich das Programm sofort herunterladen und ausprobieren. Nutzen Sie dazu allerdings nicht die eben erwähnte Testversion, sondern die letzte vom Hersteller Anfang September freigegebene offizielle Version 0.8.0.

    Und wenn Sie gar zum Freemind-Profi werden und alle Möglichkeiten des Programms ausschöpfen wollen, dann steht Ihnen dazu sogar ein vor gerade mal vier Wochen erschienes neues Buch zur Verfügung - Mindmapping mit Freemind -, das zwar nicht ganz umsonst zu haben ist, aber mit einem Preis von unter 15,00 € durchaus noch in die Open-Source-Szene passt!

    Und wenn Sie erste Erfahrungen gesammelt haben, so teilen Sie diese doch mir und den anderen Lesern dieses Blogs über die Kommentarfunktion mit. Ich würde mich darüber sehr freuen.

    Personalisierte Startseiten - Anleitung zur Einrichtung von Netvibes bei akademie.de

    Und hier noch ein kurzer Nachtrag zu meinem gestrigen Posting über den Nutzen und die Nutzung personalisierter Startseiten. Bei akademie.de finden Sie derzeit einen Beitrag von Robert Chromow, der Ihnen ausführlich am Beispiel von Netvibes erläutert, wie Sie sich eine derartige Seite - beziehungsweise derartige Seiten - einrichten. Sehr zur Lektüre zu empfehlen!

    October 18

    Personalisierte Startseiten - Ihr individuelles Tor zum Web

    Personalisierte Startseite - was ist denn das?; und was bringt mir das? - so werden manche von Ihnen fragen. Nun lassen Sie mich Ihnen das anhand von zwei Screenshots zeigen.

    Der erste zeigt Ihnen die Google-Standard-Seite, mit deren Inhalten Sie vermutlich nicht viel anfangen werden können. Sie lässt aber dennoch erahnen, was sich damit für Möglichkeiten eröffnen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten dort Nachrichten, Ihre wichtigen Links, RSS-Feeds - also eine Art Nachrichtenticker - zu den Sie interessierenden Gebieten, beispielsweise Bücherneuerscheinungen, Ankündigungen von wichtigen Veranstaltungen und vieles andere mehr an einer zentralen Stelle beieinander. Wie viel leichter wäre da das online-Leben und vor allem, wie viel Zeit könnten Sie auf diese Art und Weise sparen. Und genau dazu sind die personalisierten Startseiten da! Wie weit eine derartige Personalisierung gehen kann, zeigt Ihnen der nächste Screenshot, auf dem ich Ihnen die gleiche Google-Seite wie eben, aber eben nun nach einer von mir vorgenommenen individuellen Anpassung zeigt.

    Mein Kalender, meine To-Do-Liste, die wichtigsten Bookmarks, die mir etwa den Zugang zu meinem Online-Office bei Thinkfree bieten, der Mail-Account und das Notebook - also die Tools, die man dutzende Mal am Tag benötigt - stehen bequem zur Verfügung. Das wichtigste aber ist der in der Mitte platzierte sogenannte RSS-Feed-Reader, der mir aus derzeit rund 40 von mir individuell, nach meinen Fachgebieten und Interessen ausgesuchten Quellen alle wichtigen Neuigkeiten gleichsam frei Haus liefert. Zum Beispiel Neuerscheinungen zur EU, aktuelle News zum Erweiterungsprozess, wichtige Entwicklungen im Bereich der Internetrecherche oder bei Online-Office-Lösungen - all das muss ich nicht mehr mühsam suchen; es steht mir vielmehr ohne eigenes Zutun von einer Stelle - eben der personalisierten Startseite - aus zur Verfügung. Und das von jedem Computer mit Internetanschluss aus!

    Neugierig geworden? Dann sollten Sie nur noch wissen, welche Anbieter die Einrichtung derartiger personalisierter Startseiten ermöglichen, um sich den für Ihre Bedürfnisse passenden aussuchen zu können. Das muss allerdings hier nicht ausgeführt werden, kann ich Sie doch auf eine heute erschienen Beitrag im Read/Write-Blog verweisen, der eine sehr gute Übersicht dazu bietet und Sie darüber hinaus auch noch über die neuesten Entwicklungen auf diesem Feld informiert.

    Bleibt mir nur noch, Ihnen viel Spass und Erfolg bei der Einrichtung Ihrer personalisierten Startseite zu wünschen.

    October 17

    Wie das Web 2.0 Lehren und Lernen revolutioniert

    Schon vor der Sommerpause hatte ich Sie an dieser Stelle mit einer kurzen Notiz auf das neu erschienene Buch von Will Richardson, Blogs, Wikis, Podcasts and other Powerful Web Tools for Classrooms, hingewiesen. Mittlerweile bin ich endlich dazu gekommen, die rund 150 Seiten umfassende kleine Monografie zu lesen, und möchte Ihnen über meine Eindrücke dazu berichten.

    Der Titel gliedert sich in ingesamt neun Kapitel und zwar

    1. The Read/Write Web
    2. Weblogs: Pedagogy and Practice
    3. Weblogs: Get Started!
    4. Wikis: Easy Collaboration for All
    5. RSS: The New Killer App for Educators
    6. The Social Web: Learging Together
    7. Fun with Flickr: Creating, Publishing, and Using Images Online
    8. Podcasting and Screecasting: Multimedia Publishing for the Masses
    9. What It all Means

    Zunächst beschreibt Richardson in verständlicher Sprache, so, dass auch mit dem Web nicht so vertraute Leser ohne Weiteres folgen können, die weitreichenden, ja revolutionären Veränderungen, die das Web 2.0 für Lehren und Lernen mit sich bringt. Für mich persönlich spannend und anregend wie ein Kriminalroman.

    Sodann führt Richardson nach und nach sehr behutsam in die Handhabung von Blogs, Wikis, RSS Feeds etc. ein. Besonders gelungen dabei finde ich, dass er sich auf ein oder zwei Dienste im jeweiligen Bereich konzentriert - zum Beispiel bei Blogs auf Blogger -, deren Handhabung aber so ausführlich und mit vielen Screenshots erläutert, dass auch technisch weniger versierte Nutzer sofort dort einen Blog einrichten und ihr erstes Posting auf den Weg bringen könnten.

    Im Vordergrund steht aber keineswegs die technische Seite. In den Mittelpunkt stellt der Autor vielmehr die Frage, was lässt sich damit didaktisch und pädagogisch sinnvoll anfangen, welcher Mehrwert ist mit der Nutzung der neuen Möglichkeiten verbunden. Und dies erläutert er nicht nur theoretisch; er lässt vielmehr zahlreiche, außerordentlich überzeugende Beispiele für sich sprechen. Von Blogs in der Grundschule bis hin zu vielfältigen Projekten in Gymnasien und mit Studierenden können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, wie Lehren und Lernen revolutionär anders sein kann - und zwar zum Nutzen für alle Beteiligten.

    Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass so eindrücklich beschreibt, wie massiv die neuen Möglichkeiten des Web (2.0) Lehren und Lernen begonnen haben zu verändern und in der Zukunft noch viel nachhaltiger und durchgreifender verändern werden. Pflichtlektüre für alle, die damit - und das heisst nicht nur mit e-learning, sondern auch mit "konventionellem" Lehren und Lernen in Schule und Hochschule - zu tun haben.

    Gyroq zum Download verfügbar

    Wie sich einige von Ihnen vielleicht erinnern werden, hatte ich vor einiger Zeit über Gyroq berichtet, eine Ergänzung zum Mindmanager, die es Ihnen ermöglicht, schnell und effizient Ihre Ideen festzuhalten und diese dann in einem ruhigen Moment in eine Mindmanager-Map zu übertragen und zu sortieren. Heute endlich ist das Entwicklungsstadium für die Software abgeschlossen, und das Programm kann von der Gyrnonix-Website als kostenlose 15-Tage-Testversion herunter geladen werden.

    Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Testen! Ein ausführlicherer Bericht über meine persönlichen Erfahrungen mit der alltäglichen Nutzung der Software und ihr Zusammenspiel mit dem Mindmanager folgt in den nächsten Wochen.

    October 15

    Was Sie alles über Ihre Internetquellen erfahren können - oder "welcome to data paradise!"

    Eines der zentralen Erfordernisse in Forschung, Lehre und Schule besteht zweifellos darin, sich der Zuverlässigkeit seiner verwendeten Quellen zu versichern. Was in einer internetlosen Zeit, im Rahmen etablierter und geschlossener wissenschaftlicher Communities und redaktionell betreuter Publikationen, noch ein überschaubares Unterfangen darstellte, ist allerdings heute, in den Zeiten des Read/Write-Webs, in dessen Rahmen alle zu Autoren werden können, zu einer fast unlösbaren Aufgabe geworden. Allerdings in der Tat nur fast, denn es existieren nicht nur eine unüberschaubare Anzahl von Quellen im Web, sondern glücklicherweise auch zahlreiche Instrumente, mit deren Hilfe sich Informationen zu diesen Quellen beschaffen lassen.

    Zu den Angaben, die Sie damit gewinnen können, gehören unter anderem Erkenntnisse über die technischen Daten der jeweiligen Domain, deren Eigentümer, Suchmaschinenindexierungs-Daten, Link-Daten, Hinweise auf die Beliebtheit bei den sozialen Bookmarknetzwerken, Drittanbieter-Einschätzungsverfahren und die Präsenz in wichtigen thematischen Verzeichnissen. Alles in allem eine derartige Füle, dass Sie den Autor des Beitrags, dessen Lektüre ich Ihnen mit dieser kurzen Vorstellung wärmstens empfehlen möchte - A List of Every Website Statistic Publicly Availabe -, dazu veranlasst haben, seine ausführliche Linkliste mit "welcome to data paradise" einzuleiten. In diesem Sinne - verschaffen Sie  sich ein Bild von Ihren Quellen!

    October 13

    Mindmapping - unterhaltsam präsentiert

    Wollen Sie sich einmal unterhaltsam und abwechslungsreich über die Vorzüge des Mindmapping im Bildungsbereich informieren? Dann sehen Sie sich doch einmal das rund vier Minuten lange Werbe-Video von ConceptDraw MINDMAP bei YouTube an. Nett gemacht!

    Und wenn Sie schon ohnehin einmal bei YouTube sind, dann nutzen Sie - vor allem wenn Ihnen dieser gerade von Google aufgekaufte Dienst noch nicht bekannt sein sollte - doch die Gelegenheit, um sich ein wenig umzusehen. Dort gibt es nämlich nicht nur Musikvideos und eine Fülle von selbst gedrehtem privatem Unsinn zu finden, sondern auch für den Unterricht brauchbare und sinnvolle Filme, wie beispielsweise die berühmte Rede von Martin Luther King, "I have a dream", in voller Länge.

    Google for Educators

    Google für Lehrer - das ist ein neues Angebot des Branchenprimus, das seit vorgestern im Web für alle Interessierten zur Verfügung steht. Worum geht es dabei?

    Auf der neuen Website präsentiert Google, wie auch der Screenshot zeigt, insgesamt zwölf seiner Dienste, inklusive der erst vor wenigen Tagen eingeführten Mini-Office-Online-Lösung "Google Docs & Spreadsheets", das ich in meinem letzten Posting besprochen hatte. Die Links am linken Seitenrand führen dann jeweils zu einer neuen Seite, in der der entsprechende Dienst, wie beispielsweise Google Earth, Google Book Search oder Blogger, kurz vorgestellt und dann mit konkreten Beispielen aus der Praxis erläutert wird, welche Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht denkbar sind.

    Außerordentlich anregend und ein Muss für Lehrerinnen und Lehrer!

    October 11

    Online Office-Lösungen auf dem Vormarsch

    Wie sehr - und vor allem in welch rasendem Tempo - sich die verschiedenen Online Office-Lösungen entwickeln, zeigt ein Blick auf die heutigen Diskussionen in den einschlägigen Blogs. So stehen seit  heute die bislang getrennt angebotenen Google Online-Anwendungen für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation nun unter einem Dach, als Google Docs & Spreadsheets, zur Verfügung. Es können neue Dokumente erstellt, bestehende hochgeladen, gemeinsam bearbeitet und in unterschiedlichen Formaten (RTF, Word, Open Office, PDF) gespeichert sowie zur besseren Übersicht mit so genannten Tags versehen werden. Bedenkt man, dass dann dazu auch gegebenenfalls noch GMail und der Google Calendar zur Verfügung stehen, kann man tatsächlich schon von einem Mini-Online-Office sprechen.

    Die Konkurrenz allerdings ist schon einen deutlichen Schritt weiter. Thinkfree etwa bietet zusätzlich auch die Bearbeitung und Erstellung von Präsentationen an und zwar in sehr ausgereifter Form. Man hat - das kann ich aus eigener Erfahrung sagen - den Eindruck, direkt in PowerPoint zu arbeiten.

    Am weitesten im Sinne einer umfassenden, breit angelegten online Office-Lösung ist aber zweifellos Zoho, das morgen seine vorhandenen zahlreichen Einzelanwendungen gebündelt als Zoho Virtual Office präsentieren wird. Einzelheiten dazu finden Sie in einem ausführlichen Blog-Beitrag bei TechCrunch.

    Und was bringt das Ganze - so werden Sie fragen?; schließlich besitzt doch nahezu jeder eine Desktop-Office-Suite, die in ihrer Funktionalität insgesamt nach wie vor jedem Online-Pendant überlegen ist. Nun, ich denke, die Online-Lösungen besitzen gerade beim Einsatz in Forschung und Lehre schon jetzt einige wichtige Vorteile. Dazu gehört einmal die Möglichkeit, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten und diese mit einem Mausklick im Web zu publizieren. Dazu gehört aber eben auch, dass diese Dokumente von jedem PC mit einer Internetverbindung aus zur Verfügung stehen und insofern der typischen Arbeitssituation von Lehrenden wie Studierenden, die häufig an unterschiedlichen Orten arbeiten, sehr entgegenkommt. Und selbst wenn Sie nach wie vor lieber mit Ihrer gewohnten Desktop-Office-Anwendung Ihre Dokumente erstellen, so verfügen Sie doch dann zusätzlich über eine bequeme Möglichkeit der (Online-)Datensicherung.

    Alles in allem genug Gründe, um sich die verschiedenen Angebote einmal anzusehen und auszuprobieren. Nicht zuletzt auch deswegen, weil dies kostenlos möglich ist. In diesem Sinne - viel Spaß und Erfolg beim Testen!

    October 04

    Neue Entwicklungen beim Social Networking - ein Überblick

    Dass Social Networking derzeit einen der Trends im Web schlechthin darstellt, dürfte mittlerweile ein Allgemeinplatz sein. Aber was gibt es eigentlich für Anbieter?; wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Dienste?; und vor allem, was bietet Potenziale für die Bereiche, um die es in diesem Blog geht, nämlich für Forschung, Lehre und Schule?
    Mit diesen Fragen beschäftigt sich in systematischer und sehr umfassender Weise und mit einem kritischen Blick ein Beitrag von Ebrahim Ezzy im Read/Write-Weblog, dessen Lektüre ich Ihnen sehr nachdrücklich empfehlen möchte.
    October 02

    DEMOFall 2006 - ein Blick in die Zukunft des Web

    Auf der gerade zu Ende gegangenen DEMOFall 2006-Konferenz wurden zahlreiche hochinteressante neue Entwicklungen auf der Basis des Web 2.0 vorstellt, die einem wirklich zumindest eine Ahnung von der Zukunft des Web vermitteln können, und einige davon, die ich besonders spannend und nützlich finde, möchte ich Ihnen in der nächsten Zeit in loser Folge vorstellen.
    Beginnen möchte ich den Reigen mit einer meines Erachtens besonders ausgereiften und umfassenden "Office-Online"-Lösung, nämlich ThinkFree Online beta, nach Angaben der nicht unbescheidenen Betreiber "the best online office on earth" - und ich glaube, Sie haben damit gar nicht mal so unrecht!
    Es ist nicht notwendig, hier alle Funktionen und Möglichkeiten, die ThinkFree bietet, hier zu beschreiben, es steht nämlich ein Video von der DEMOFall 2006 zur Verfügung, in der der Gründer von ThinkFree sein Produkt selbst im Rahmen einer interessanten und aufschlussreichen Präsentation vorstellt - und die sollten Sie sich wirklich ansehen, um sich einen eigenen ersten Eindruck zu verschaffen. Und dann - da bin ich mir sicher - werden Sie nicht zögern, dieses Office-Online auszuprobieren! Vielleicht haben Sie ja gerade am morgigen Feiertag Zeit dazu.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie über die Kommentarfunktion des Agora-Wissen-Blogs Ihre Erfahrungen mit ThinkFree mit mir teilen würden.
    October 01

    Del.icio.us-Einführung für Neulinge

    Wer sich - wie die Teilnehmer meines Seminars "Internetrecherche in der Lehre" vom vergangenen Donnerstag, an die sich dieser kurze Beitrag vor allem richtet - noch nie mit Social Bookmarking im Allgemeinen und del.icio.us im Besonderen beschäftigt hat, der findet im Blog von Ben Bishop eine ausführliche und verständliche Einführung für Neulinge.

    Google Reader Update - noch mehr Möglichkeiten im Umgang mit RSS-Feeds

    Über die außerordentliche Bedeutung von RSS-Feeds für die schnelle und bequeme Information über Neuigkeiten zu seinen Interessensgebieten habe ich vor kurzem an dieser Stelle berichtet. Zum Lesen derartiger Feeds ist eine besondere Art von Software, ein so genannter RSS-Reader, erforderlich. Und die Funktionalität und Leitungsfähigkeit der angebotenen Programme entscheidet in beträchtlichem Maße mit darüber, wie effizient Sie Ihre Feeds nutzen können.
    Unter diesem Gesichtspunkt bietet, wie unter anderem auch ein Beitrag im Search Engine Journal beschreibt, der neue Google Reader eine Menge interessanter, für den konkreten Praxiseinsatz wirklich hilfreicher und weiterführender Features. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit der Verwendung von so genannten Tags, die einen systematischen Überblick immens erleichtern, oder die neue Option, Clips, das sind Listen mit den neuesten Feeds zu einem bestimmten Tag, in die eigenen Website oder den eigenen Blog einzubinden.
    Ich persönlich finde allerdings die neue Sharing-Funktion besonders spannend. Was heißt Sharing-Funktion? Nun, wenn Sie Ihre neuen Feeds durchgehen, können Sie jetzt von Ihnen als besonders wichtig erachtete Beiträge beziehungsweise Nachrichten mit einem Mausklick markieren, dann werden diese sofort unter einer besonderen Internetadresse angezeigt. Sehen Sie sich dazu einmal das kleine Beispiel an, das ich für Sie vorbereitet habe. Eine hervorragende Möglichkeit, um beispielsweise die Studierenden einer Ihrer Lehrveranstaltungen im wahrsten Sinne blitzschnell über neue Entwicklungen zu der jeweiligen Thematik auf dem Laufenden zu halten!
    Wenn Sie noch mehr wissen wollen - und ich hoffe, dieser kurze Beitrag hat Ihnen Appetit darauf gemacht -, lesen Sie unbedingt den ausführlicheren Artikel im Search Engine Journal, und sehen Sie sich auch das auf dieser Seite unten platzierte Video mit einem der Entwickler des neuen Reader an. Er stellt Ihnen anschaulich einige der neuen Funktionen vor.

    Berkely Vorlesungen bei Google Video

    Seit kurzem sind bei Google Video unter einer eigenen Adresse zahlreiche Vorlesungen aus dem Programm der Berkely-Universität online verfügbar. Derzeit werden Videos zu folgenden Bereichen angeboten:

    • Courses (Physics, Integrative Biology, Information Systems (dazu gleich mehr);
    • Arts & Humanities;
    • Global & Public Affairs sowie
    • Science & Technology.

    Wer sich für Internetrecherche und Suchmaschinen interessiert, der findet übrigens in der Kategorie Courses - Information Systems 141 Vorlesungen von Spitzenvertretern der Branche, wie etwa von Sergey Brin, dem Google Mitbegründer, sowie von Microsoft Research zum Thema Webspam oder von Yahoo zur Yahoo Search - eine Präsentation, die mir von der Anlage und Systematik her persönlich besonders gefallen hat, und die darüber hinaus interessante Einblicke in grundlegende Probleme der Interaktion von User und Suchmaschine gewährt. Spannend und lehrreich zugleich!