Wolfgang 的个人资料AgoraWissen日志列表 工具 帮助

日志


11月20日

Getting Things Done mit Mindmapping

All die vielfältigen beruflichen – und natürlich auch privaten – Aufgaben, mit denen wir konfrontiert werden, in den Griff zu bekommen, ist heutzutage ein mehr als schwieriges und ambitiöses Unterfangen. Deswegen ist immer wieder versucht worden, Methoden zu entwickeln, die dazu beitragen können, auch bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben den Überblick zu behalten. Mit die bekannteste und am weitesten verbreitete dürfte die des Erfolgautors, fast könnte man sagen, Gurus, auf diesem Feld, die “Getting Things Done”-Methode von David Allen, sein.

Da sich auch Mindmapping hervorragend zur Aufgaben- und Projektorganisation eignet, liegt der Gedanke, beides miteinander zu verbinden, nahe. Und genau darum hat sich Michael Deutch, Autor des Mindjet Blogs, in einem Webinar bemüht. Die Ergebnisse stehen einmal in Form einer auf Slideshare veröffentlichten Präsentation, “Getting the most out of Mapping. A GTD Connect Special Presentation”, zur Verfügung. Die darin verwendeten Beispiel-Maps, wie etwa

  • Project Questions map template
  • Brainstorming results example map
  • Writing an article oder
  • Presentation outline

können aber auch hier als Mindmanager-Maps heruntergeladen werden und so als Ausgangspunkt für angepasste eigene Mindmaps dienen. Der nachstehende Screenshot zeigt Ihnen beispielsweise eine Recherche-Map zu Thema David Allen und Gettings Things Done und illustriert dabei die außerordentlich hilfreiche Funktion des Mindmanagers, Dokumente, auch Websites, direkt in der Mindmapping-Software ansehen zu können.

image

Damit haben Sie sowohl den Überblick – in Form der Map – als auch die Sicht  auf einzelne Details – in Form des eingeblendeten Dokuments – an einer Stelle beieinander, was nach meinen eigenen Erfahrungen etwa die Produkvität beim Schreiben ungemein erhöht.

Langer Rede, kurzer Sinn: Sehen Sie sich die Präsentation und die Maps an; es lohnt sich.

11月14日

XMind 2008 – ein kostenloses, überaus leistungsfähiges Mindmapping-Programm

Wenn sich einer mit Mindmapping-Software auskennt, liebe Leserinnen und Leser, dann ist das Chuck Frey, dessen exzellenten mindmapping softwareblog ich Ihnen nur wärmstens empfehlen kann. Und wenn der von einer Software schwärmt, dann gilt es, genau hinzuhören.

Eben dies tut er in einem sehr ausführlichen Artikel zu XMind 2008, in dessen Rahmen er das Programm auf Herz und Nieren testet. Die Ergebnisse sind hervorragend. XMind 2008 verfügt über eine Fülle von Profi-Funktionen, die weit über das hinausgehen, was das ebenfalls kostenlose FreeMind bietet. Ich kann Ihnen – nicht zuletzt denjenigen, die gerade beginnen, sich mit Mindmapping zu beschäftigen - deswegen die Lektüre dieses Beitrags nur ebenso wärmstens ans Herz legen, wie den Download und den Test von XMind 2008. Viel Spaß und Erfolg dabei!

8月8日

Mindmapping für Studierende – ein Überblick über nützliche Tools und Anwendungsbereiche

Schon sehr häufig haben wir an dieser Stelle auf den außerordentlichen Nutzen von Mindmapping für Lehren und Lernen hingewiesen. Nicht umsonst spielt Mindmapping in unserem eigenen Arbeitsprozess eine herausragende Rolle, und es gibt kaum eine Aufgabe, bei der wir nicht in irgendeiner Form darauf zurückgreifen. Das gilt insbesondere, wenn es darum geht, sich einer neuen Aufgabe, wie beispielsweise dem Verfassen eines Manuskripts, der Vorbereitung einer Präsentation oder der Skizze zu einem neuen Projekt, zuzuwenden. Es gilt aber auch für zahlreiche andere Arbeiten – die Aufgaben- und Terminplanung, die Vorbereitung und Durchführung von Meetings, ja selbst zum Schreiben längerer, komplexer Manuskripte mit Skizzen und Schaubildern ziehe ich den Mindmanager aus vielen Gründen einer Textverarbeitung vor. Die kommt bei mir immer erst ganz zum Schluss ins Spiel, wenn es um das Layout geht.

Das bildet den Hintergrund dafür, dass wir bei allen unseren einschlägigen Schulungen und Publikationen Tutorials zu Mindmapping als Methode und zur Nutzung verschiedener Mindmapping-Programme als obligatorischen Bestandteil ansehen und mit aufnehmen. So beispielsweise auch bei unserem soeben erschienen Unterrichtspaket “Web 2.0 in der Schule”.

Selbstverständlich können wir dabei aus Platzgründen jeweils nur ganz wenige, ausgewählte Tools – webbasierte Applikationen wie Desktop-gestützte Software – vorstellen und besprechen. Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich auf den Beitrag “50 Useful Mind-Mapping Tools for College Students” gestoßen bin, der eine größere Anzahl an einschlägigen Programmen vorstellt, die sich in besonderer Weise für Studierende eignen.

Die Sammlung ist in mehrere Kategorien gegliedert

  • Kostenlose und Open-Source Programme
  • Zusammenarbeit
  • Brainstorming und Projektmanagement
  • Multitasking Tools
  • Verschiedenes (zum Beispiel Mindmapping Programme für Mobiltelefone)

und stellt, wie der Titel schon andeutet, insgesamt 50 Tools vor. Ich bin sicher, da werden Sie das eine oder andere finden, das genau Ihren Bedürfnissen und Arbeitsgewohnheiten entspricht.

Wenn Sie sich besonders für Projektmanagement mit Mindmaps interessieren, sollten Sie sich unbedingt die einschlägigen Video-Tutorials von Gideon King, dem NovaMind-Gründer ansehen. Sie erläutern sehr eindringlich, warum Sie Mindmapping für Projektmanagement nutzen sollten und wo die Vorzüge dieses Vorgehens liegen.

Gideon nutzt zwar zur Demonstration aus naheliegenden Gründen das Produkt seiner eigenen Firma, Novamind; die grundlegenden Funktionalitäten, die er bespricht, wie beispielsweise die Zuweisung von Ressourcen zu Aufgaben etc., finden Sie aber auch in jeder anderen guten Mindmapping-Software, wie beispielsweise dem Mindmanager. Lassen Sie sich für Ihre nächsten Projekte inspirieren!

8月7日

10 überzeugende Gründe für Mind Mapping

Wie organisiere und optimiere ich meine konzeptionelle Arbeit? Dieses Frage stellt sich nicht nur – so, wie bei mir in den letzten Wochen – beim Schreiben von Manuskripten oder Büchern, sie begleitet letztlich jeden Knowledge Worker tagaus, tagein. Die Antwort, die Chuck Frey in einem aktuellen Posting dazu gibt, lässt sich kurz und bündig zusammenfassen: “Nutzen Sie Mind Mapping!”

Warum Sie das tun sollten und wo die überzeugenden Gründe für den Einsatz dieser Methode liegen, beschreibt er in seinem Artikel, den Sie sich unbedingt ansehen sollten. Wenn Chuck Sie überzeugt hat und Sie noch über keine Mind Mapping Software verfügen, brauchen Sie übrigens nicht gleich tief in die Tasche zu greifen, um seine Anregungen in die Tat umzusetzen. Mindomo, Mindmeister und andere Anbieter von online Mind Mapping Software offerieren Basis Accounts, mit denen Sie kostenlos Ihre ersten Versuche unternehmen können.

4月20日

Online Mind Mapping Software Mindmeister in Version 2.0 verfügbar

Während, wie Sie etlichen meiner jüngsten Beiträge entnehmen konnten, Anbieter von online Office Suites wie Google mit Google Docs, Thinkfree und Zoho in letzter Zeit fast im Wochenrythmus mit neuen Funktionen und Verbesserungen aufwarteten, war es bei den online Mind Mapping Applikationen längere Zeit recht ruhig gewesen. Das hat sich jetzt mit mit der Verfügbarkeit von Version 2.0 bei Mindmeister, einem der führenden Anbieter in diesem Segment, geändert.

Zu den Funktionen, die neu hinzugekommen sind, gehören unter anderem:

  • Eine wesentlich verbesserte Aufgabenverwaltung (Angabe von Prioriäten, Fortschritt in Prozent, Fälligkeitsdatum und der Person, die für die Aufgabe zuständig ist), mit deren Hilfe Sie Mindmeister durchaus für die Verwaltung kleinerer Projekte einsetzen können.
    image
  • Anhänge für Zweige. Das heisst, Sie können Dokumente, Bilder etc. hinzufügen, die, wenn Sie mit der Maus über den Zweig fahren, in einer Vorschau angezeigt werden.
    image
  • Vorschau auch für Weblinks.
  • Direkte Suche nach Begriffen auf Zweigen mit Del.icio.us, Wikipedia und Google, so, wie Sie es den nachstehenden Screenshots entnehmen können.
    Suche von Mindmeister aus
    image
    Ergebnis
    image

Alles in allem nähert sich die Software, die übrigens auch offline genutzt werden kann - Sie brauchen also nicht immer zwingend einen Internetzugang, um mit Mindmeister zu arbeiten - mit diesen neuen Features immer mehr ihren Desktop-Pendants an und spielt darüber hinaus die originären Vorzüge einer Online-Lösung (Echtzeit-Zusammenarbeit an Maps über das Web, die eben angesprochene Suchfunktion etc.) aus. Warum also nicht einmal testen, zumal das kostenlos möglich ist!

Gerade für konzeptionelle und planerische Arbeit, die ja in Forschung, Lehre und Schule gleichermaßen eine außerordentlich bedeutsame Rolle spielt, ein hervorragendes Tool!

12月21日

Mind Mapping besser nutzen

Mind Maps, das sei hier einmal mehr betont, stellen ein exzellentes Tool für ein breites Spektrum von Arbeiten dar: Brainstorming, das Schreiben von Manuskripten, die Vorbereitung und Protokollierung von Meetings, die Aufgabenverwaltung und vieles andere mehr. Allerdings fällt es vielen nach oft jahrzehntelanger Fixierung auf lineares Denken vor allem am Anfang schwer, dieses Tool auch wirklich effektiv und in seinem gesamten Umfang zu nutzen. Deswegen möchte ich Ihnen heute zwei Beiträge vorstellen, die Ihnen genau dabei helfen können.

Beim ersten handelt es sich um einen Artikel von Chuck Frey, einem der herausragenden und immer wieder zitierten Experten für Mind Mapping, Kreativität und Innovation. Er stellt Ihnen acht Möglichkeiten vor, Ihre Maps nachhaltig zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Benutzung einer so genannten Master Map, die Verwendung von Icons, die Sie beispielsweise in der Lage versetzen, den Inhalt einer Map zu filtern, das Achten auf Konsistenz in der Verwendung von Farben, Shapes und Linien etc.

Wenn Ihnen die Lektüre gefallen sollte und Sie intensiver in die Geheimnisse der Profi-Mapper einsteigen wollen, könnte ein Blick auf Chuck Freys aktuelles Buch, "Power Tips & Strategies for Mind Mapping Software" lohnen, das, ob Sie es sich selbst schenken oder schenken lassen wollen, garantiert noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankommt, handelt es  sich doch um ein e-book.

Wenn Sie eine Mind Mapping Anwendung zur Vorbereitung und Schreiben Ihrer Manuskripte nutzen - was ich für jede Präsentation, jedes Buch und jedes Manuskript mache und deswegen aus eigener Erfahrung nur sehr empfehlen kann -, sollten Sie nicht versäumen, den Beitrag von Steve Rothwell im Peace of Mind-Blog zum Thema "Writing with Mind Manager" zu lesen. Er beschreibt eben diesen Vorgang in seinem gesamten Ablauf, bis zum Export der Map mit den Manuskriptteilen in Microsoft Word. Das funktioniert wirklich ganz hervorragend, und wenn Sie mit Formatvorlagen (mehr Informationen dazu gibt es nicht nur in teuren Büchern, sondern auch im Web) arbeiten, ist es ein Leichtes, in Kürze ein absolut perfektes Manuskript zu erstellen.

12月11日

Probleme lösen mit Mind Maps - ein Gastbeitrag von Thomas Teepe

Mein Name ist Thomas Teepe, ich bin promovierter Mathematiker, habe neulich Herrn Professor Schumann über das Web kennengelernt, und nun ist dies mein erster Gastbeitrag für AgoraWissen.

Ich beschäftige mich seit langem mit der Frage, wie Mind Maps beim Problemlösen helfen können. Hier kommt die Kernidee: Wir benutzen beim Problemlösen parallel zwei Maps, nämlich

  • eine Problem-Map, in der wir das eigentliche Problem untersuchen, und
  • eine Werkzeug-Map, in der Werkzeuge zusammengestellt sind, die uns beim Problemlösen helfen.

Zunächst ein paar Worte zur Werkzeug-Map.
Beispiele für Lösungswerkzeuge sind Brainstorming, das Stellen von Fragen, die Suche nach Analogien, aber auch scheinbar banale Alltagstipps wie "Schlaf eine Nacht drüber". Diese und weitere Werkzeuge ordnen wir in einer Mind Map so an, dass wir beim Problemlösen möglichst leicht ein passendes Werkzeug finden. Dies gelingt zum Beispiel, indem wir den Vorgang des Problemlösens gliedern. Eine einfache und wirksame Möglichkeit bietet das Merkwort IDEAL:

  • Identifiziere das Problem
  • Definiere Ziele
  • Entwickle Lösungsmöglichkeiten
  • Auswahl und Ausführung eines Lösungsplans
  • Lerne durch Rückschau.

Jeder dieser fünf IDEAL-Phasen ordnen wir nun Werkzeuge zu. Eine einfache Werkzeug-Map könnte dann so ausssehen:

WerkzeugMap

Diese Werkzeug-Map ist nicht als ein unveränderliches Rezept gedacht, sondern kann und sollte laufend verbessert werden. Das einfache IDEAL-Modell können wir z.B. ergänzen durch die Phasen "Abstand gewinnen" oder "Umgang mit Hindernissen".

Wir kommen jetzt zur Problem-Map. Das Vorgehen veranschaulichen wir an einem sehr plakativen Beispiel. Wir starten eine neue Map und fügen das Thema ein.

ProblemMap1

Dann werfen wir einen Blick auf die Werkzeug-Map und entscheiden, wie wir starten wollen. Wir beginnen mit der Phase "Identifiziere das Problem".

ProblemMap2

So können wir bei Bedarf immer wieder auf die Werkzeug-Map zugreifen und Ideen daraus in der Problem-Map benutzen.

ProblemMap3

Die Grundideen des Vorgehens sollten jetzt klar sein.

Wozu soll dieses Vorgehen gut sein? Die Kombination von Werkzeug- und Problem-Maps hat eine Reihe von Vorteilen:

  • In der Problem-Map hilft das Mind Mapping beim Ordnen der eigenen Gedanken: es fällt leicht, Ideen zunächst zu sammeln und später genauer zu untersuchen oder spontane Einfälle an passender Stelle einzufügen.
  • Die Werkzeug-Map bietet mit ihren Werkzeugen konkrete Arbeitshilfen.
  • Die Werkzeug-Maps regen dazu an, das eigene Vorgehen beim Problemlösen besser zu verstehen. Auch der Austausch mit anderen fällt leichter.
  • Speziellere Werkzeug-Maps können für ganz unterschiedliche Problembereiche zusammengestellt werden - etwa für das Schreiben von Texten, die Analyse historischer Quellen oder die Untersuchung mathematischer Probleme.

Zum Schluss noch ein paar Alltagstipps:

  • Bei der Arbeit am Computer können wir je nach Mind-Mapping-Software einfach zwischen beiden Maps hin und her springen.
  • Die Werkzeug-Map sollte als Hilfestellung verstanden werden - und nicht als Rezept, dass strikt befolgt werden muss.

Thomas Teepe

11月6日

Mind Mapping Tools und News: Mindmeister arbeitet nun auch im Offline-Modus

Einmal mehr hat der Mashable Blog eine hervorragenden Überblick zu Software und Tools zusammengestellt; diesmal zum Bereich Mind Mapping. Dort finden Sie einmal Links und kurze Kommentare zu allen namhaften Web 2.0 Mind Mapping Applikationen, wie zum Beispiel Mindomo, Bubbl.us, mind42.com, comapping oder mindmeister (dazu gleich mehr). Darüber hinaus sind aber auch wichtige Desktop-Anwendungen - unter anderem Mindmanager, ConceptDraw Mindmap, iMindMap und viele andere einbezogen.

Doch nun wie angekündigt noch einmal zu mindmeister. Hierzu wird seit wenigen Tagen ein Offline-Modus angeboten, der mindmeister_01es - wie der Name schon sagt - erlaubt mit der Anwendung auch dann zu arbeiten, wenn einmal kein Internetanschluss zur Verfügung steht. Diese Funktion nutzt Google Gears, das auch vom Google Reader oder RemberTheMilk verwendet wird. Damit ist nach meiner Kenntnis mindmeister der erste Anbieter von online Mind Mapping, der diese Funktionalität offeriert.

Die Aktivierung ist denkbar einfach. Man surft einfach zu seiner mindmeister-Account-Übersicht und klickt dort auf "Enable Offline Mode", so wie im nachstehenden Screenshot dargestellt. Ja, und das war's schon.

Damit entfällt eines der wesentlichen Bedenken, das viele heute noch gegenüber webgestützten Anwendungen haben. Und nachdem mindmeister_02ein mindmeister Premium-Account pro Jahr gerade mal sage und schreibe 38,50 € kostet und hervorragende Möglichkeiten der Zusammenarbeit an einer Map bietet, spricht eigentlich nichts mehr dagegen, sich das Ganze einmal näher anzusehen, zumal Sie ja alles zunächst einmal auf der Grundlage eines völlig kostenlosen Basic-Accounts ausprobieren können. Als Ausgangspunkt dafür steht ein instruktives Video-Tutorial zur Verfügung. Nachdem Sie das angesehen haben, können Sie sofort loslegen.

Was ich persönlich mir bei mindmeister noch wünschen würde, wären mehr Möglichkeiten, Zweige in Bezug auf Shapes, Formen, Liniengestaltung etc. vielfältiger gestalten und vor allem, mit Bildern arbeiten zu können, die aus meiner Sicht ein zentrales Gestaltungselement von Mind Maps darstellen. Aber der Geschwindigkeit nach zu urteilen, mit der man in Aschheim-Dornach, dem Sitz von mindmeister, arbeitet, sollte das nicht allzu lange auf sich warten lassen.

10月18日

Mind Map Search: Mind Mapping Verzeichnis und Suchmaschine

Nachdem es in meinem gestrigen Posting ganz allgemein um die Frage nach den Voraussetzungen für die Kreierung von Wissen und Innovation ging, möchte ich mich heute einmal mehr der Methode zuwenden, die in der ganz konkreten Arbeit - sei es allein, sei es im Team - Kreativität in hohem Maße unterstützt und fördert und dem Knowledge Worker zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bietet, Mind Mapping.

Durch einen Beitrag von Chuck Frey im Mind Mapping Software Weblog bin ich auf eine Website aufmerksam geworden, die einen außerordentlich umfassenden Überblick über die zu "Mind Mapping" vorhandenen Internetquellen bietet. Mind Map Search, so der Name, kann einmal als thematisches Verzeichnis genutzt werden, mit dessen Hilfe Sie in den verschiedenen angebotenen Kategorien, wie zum Beispiel

und anderen mehr stöbern und überaus interessante Quellen (in der Kategorie "Videos about mind mapping" unter anderem über 100 Videos zu Mind Mapping auf YouTube), Artikel zum Thema, Software etc. finden können.

mindmap_search

Darüber hinaus handelt es sich bei Mind Map Search aber auch um eine auf der Basis von Google Co-op erstellte Suchmaschine, mit der Sie - wie auch der obige Screenshot zeigt - ganz gezielt nach bestimmten Quellen suchen können, zum Beispiel nach mindomo "export capabilities", also mit der üblichen Syntax, die Sie auch bei Google verwenden.

Alles in allem handelt es  sich bei Mind Map Search damit um einen hervorragenden Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Mind Mapping-bezogenen Ressourcen im Web, den ich nur empfehlen kann.

9月14日

Kommentierte Linkliste zu Mind Mapping Software, Ressourcen und Tipps

Für alle Mind Mapping Fans und solche, die es werden wollen, hat Eric Hebert eine hervorragende kommentierte Linkliste zusammengestellt, die rund einhundert Quellen zu den Bereichen

  • (kostenlose) Mind Mapping Software,
  • Mind Mapping Einführungen und Kurse,
  • Beispiele für Mind Maps,
  • Literatur, einschlägige E-Books und Internetquellen sowie Blogs

umfasst. Hervorragend geeignet, um einmal an einem verregneten Sonntag etwas zu stöbern und das eine oder andere hilfreiche Tool für die Arbeit im sich bedrohlich nähernden Wintersemester zu entdecken.

8月16日

Mind Mapping News

... ist nun nicht gerade eine sehr originelle Überschrift für ein Posting, fasst aber die rund ein halbes Dutzend Neuigkeiten und Beiträge, auf die ich Sie hinweisen möchte, am besten unter einem Dach zusammen, denn in allen Fällen - so unterschiedlich sie auch im einzelnen sein mögen - geht es, eben um Mind Mapping.

Beginnen möchte ich den Reigen mit der Besprechung eines längeren Artikels des Lifehacker-Blogs, der sich an Mind Mapping Neulinge richtet und sehr schön und eindrücklich, mit Hilfe zahlreicher Screenshots, zeigt, wie man Meetings mit Mind Mapping vorbereiten und effizient protokollieren kann imageund dabei ganz en passant etwas in die Mind Mapping Methode einführt. Sehr empfehlenswert, beispielsweise für Studierende, die nach Wegen suchen, ihre Vorlesungsmitschriebe zu verbessern.

Wenn Sie Mindjet's Produkt Mindmanager nutzen, können und sollten Sie die nach ihrer Lektüre dieses Beitrags gewonnenen Erkenntnisse gleich vertiefen, indem Sie sich in der Mindjet Map Gallery ein sehr gelungenes "Tutorial" in Form einer recht umfangreichen Map, "Meeting management with Mindmanager" herunterladen, die ich persönlich als sehr hilfreich empfinde. Weiter unten habe ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt davon abgebildet.

Ebenfalls speziell an Mindmanager-Nutzer richtet sich mein nächster Hinweis; es geht nämlich um eine Besprechung des neuen Mindmanager 7 durch Mark Goldstein, die allerdings insofern auch für alle anderen realen und potenziellen Mind Mapper interessant ist, als auch die grundlegenden Vorzüge der Methode als solche, auf die ich Sie ja an dieser Stelle immer wieder und wieder aufmerksam mache, gewürdigt werden.

image

Nächste (allerneueste) Neuigkeit: Vor kurzem hat sich auf der Ning-Plattform eine Mind Mapping Community konstituiert, die sich aller Aspekte des Mind Mapping annehmen und einen regen Austausch zwischen den Nutzern in Gang setzen will. Hier der kurze Begrüßungstext auf der Eingangsseite:

"Hello World - Welcome to MindMappers on Ning!

Greetings. We're up and running. This is the promised MindMappers site/forum - where enthusiasts of MindMapping, and in particular, of the MindManager tool can exhcange ideas, tips, tricks, frustrations, hopes and dreams, money and bills. Or at least some of those things.
This is brand new! So be patient and help prime the pump, if you will, to get he community started. The forums are empty, so let's have a few articulate souls get us started."

Für diejenigen von Ihnen, die Mind Mapping häufiger nutzen - oder besser nutzen wollen - sicherlich ein hervorragendes Forum, um Fragen zu stellen und von den Erfahrungen der anderen Nutzer zu profitieren.

Und ganz zum (guten) Schluss gilt es schließlich noch ein umfangreiches Update bei der online Mind Mapping Anwendung Mindomo zu vermelden, das wirklich die Einstufung als "sehr beeindruckend" verdient hat. Die Einzelheiten können Sie entweder bei Chuck Frey, auch eine meiner ersten Quelle in Sachen Mind Mapping und Innovation, nachlesen, oder natürlich bei Mindomo selbst. Mein persönlicher Eindruck als langer, treuer und zahlender Mindomo-Nutzer: Schlicht exzellent! Unterschiede zu Desktop Anwendungen sind kaum noch erkenn- und merkbar. Vor einem Jahr hätte sich noch niemand vorstellen können, dass so etwa nur im Web-Browser möglich sein könnte.

image

Ja, nach diesen vielen Neuigkeiten bleibt mir nur noch, Ihnen den Rat zu geben, diese Methode auch wirklich zu nutzen. Sie ist, das dürfen Sie mir nach langen Jahren Erfahrungen damit glauben, ein unverzichtbares Instrument in allen Teilen des Bildungswesens - und weit darüber hinaus. Und sie bietet hervorragende Möglichkeiten, mit dem so genannten Information Overload, dem wir alle zunehmend ausgesetzt sind, umzugehen und - trotz  allem - den Überblick zu behalten.

8月4日

Online Mind Mapping Applikation Mindmeister mit zahlreichen neuen Funktionen

Vor wenigen Tagen hat Mindmeister seiner online Mind Mapping Applikation zahlreiche neue und für die tägliche Arbeit außerordentlich nützliche Funktionen spendiert. Einen vollständigen Überblick dazu finden Sie in einem Beitrag des Mindmeister Blogs.

Den aus meiner Sicht größten Fortschritt bildet die - nach meiner Kenntnis von keiner anderen online Mind Mapping Anwendung offerierte - Möglichkeit, Multimaps anzulegen. Was heißt das? Das bedeutet, dass Sie vom Zweig einer bestehenden Map aus eine neue, damit verlinkte Map anlegen können.

Mindmeister_01

Das eröffnet die Option, auch sehr umfangreiche Informationen - denken Sie etwa an die Gliederung und/oder Quellensammlung für ein größeres Projekt -, die eine einzige Map zu unübersichtlich machen würden, nun in überschaubarer Form auf mehrere Maps zu verteilen und dennnoch über die Verlinkung einen bequemen zentralen Zugang dazu zu haben.

Mit dieser sowie den anderen Neuerungen und den schon von Beginn an exzellenten Funktionen zur gemeinsamen Bearbeitung von Maps spielt Mindmeister zweifellos endgültig ganz vorne in der ersten Liga der online Mind Mapping Anwendungen mit. Grund genug, wie ich finde, sich einmal selbst ein Bild zu machen; dies umso mehr, als Sie sich dazu einen kostenlosen Basic Account einrichten können.

5月16日

Neue Online-Mind-Mapping Software "Comapping" online

Heute hat sich zu den hier bereits ausführlich vorgestellten und besprochenen Online-Mind-Mapping-Anwendungen Mindomo und Mindmeister eine dritte gesellt, comapping.com. Die Benutzeroberfläche hat mich sehr an den neuen Mindmanager 7 erinnert, den ich als Betatester nutzen konnte. Ein weiteres Merkmal, das mir auf den ersten Blick aufgefallen ist, ist die fehlende Möglichkeit, Textnotizen zu Zweigen anzulegen. Ein erhebliches Defizit, wenn Sie beispielsweise, wie ich das regelmäßig mache, Mind-Mapping auch zur Vorbereitung Ihrer Manuskripte verwenden.

Welche speziell für Forschung und Lehre interessanten Funktionen hat comapping zu bieten? Der Hauptvorzug scheint mir in der Möglichkeit des direkten gemeinsamen Bearbeitens von Maps zu liegen, das sehr gut funktioniert. Alles weitere entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Video.


 
5月6日

Mind-Mapping Online: Mindomo und Mindmeister - ein Vergleich

Regelmäßige Besucher dieses Blogs wissen, dass ich Mind-Mapping für zahlreiche Bereiche wissenschaftlicher Arbeit als ein unverzichtbares Instrument ansehe. Sei es die Konzeption zu einem Manuskript oder zu einer Präsentation, sei es die schnelle Erfassung von (Internet-)Quellen oder sei es die Organisation von Projekten - mit Mind-Mapping geht das alles sehr, sehr viel besser als mit anderen Instrumenten. Um so erfreulicher ist es, dass mittlerweile zwei Office 2.0-Applikationen zur Verfügung stehen, die es jedem - in den jeweiligen Basisversionen - kostenlos ermöglichen, Mind-Mapping für die eigene Arbeit zu nutzen, Mindomo und Mindmeister.

Doch was können die beiden?; wie stellt sich ihre Leistungsfähigkeit im Vergleich untereinander dar? Darüber möchte ich Sie in diesem etwas längeren Beitrag informieren und den Reigen mit Mindomo beginnen.

Der Funktionsumfang von Mindomo ist, wie auch der Screenshot zeigt, der auf den ersten Blick keine Unterschiede zu einer mit Desktop-Software erstellten Map erkennen lässt, wirklich beendruckend. Sie können

  • Icons und Bilder verwenden,
  • das Layout der Map in vielfältiger Weise beeinflussen
  • (im Bild nicht zu sehen), längere Textnotizen zu Zweigen anlegen und einbinden
  • Zweige bequem in vielfältiger Weise formatieren und
  • Aufgaben und Ressourcen in der Map mit berücksichtigen.

Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich und intutiv zu bedienen und jeder, der schon einmal mit einer Mind-Mapping-Software gearbeitet hat, wird sich problemlos zurecht finden.

Nun zu den Im- und Exportmöglichkeiten, ganz wichtig, denn Sie haben ja häufig entweder eine Map vorliegen, die Sie online stellen und weiter verarbeiten, insbesondere aber möglicherweise mit anderen zusammen bearbeiten wollen, oder Sie möchten eine online entstandene Map auf Ihrem Notebook zu einem Treffen mitnehmen, bei dem keine Internetverbindung zur Verfügung steht. Mindomo kann Mindmanager und Freemind-Dateien problemlos importieren - Bilder zu Zweigen gehen dabei verloren. Seine Schwäche bestand aber bislang im Export, wo an Formaten bis vor kurzem nur Txt, RTF, PDF - hier wurde nur der Text, nicht die Map exportiert!! - sowie verschiedene Grafikformate zur Verfügung standen. Das hat sich aber, wie ich mich gerade überzeugen konnte, geändert. Auch der Export ins Mindmanager-Format ist jetzt möglich und funktioniert hervorragend. Layout, Textnotizen etc. bleiben erhalten, nur die Bilder auf den Zweigen gehen verloren.

Mindomo wird in unterschiedlichen Varianten - unter anderem auch in einer Education Version - angeboten, über die Sie sich auf einer besonderen Seite informieren können. Die Basisversion ist kostenlos.

Kommen wir zum zweiten Kandidaten, zu Mindmeister, der im Gegensatz zu Mindomo eben das Beta-Stadium verlassen hat und nun als Final zur Verfügung steht. Auch hier wieder zunächst ein Screenshot, der Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln soll.

Das Ganze sieht sehr viel nüchterner aus - und das hat seinen Grund. Es können nämlich (noch) keine Bilder eingefügt werden, sondern nur die vorhandenen Icons, die Sie auf der rechten Seite sehen. Ebenso wenig lässt sich das Layout der Zweige (zum Beispiel von eckig auf rund) verändern. Tony Buzan, dem Vater der Mind-Mapping-Methode, so vermute ich, würde das gar nicht gefallen. Zusammenfassend ergibt sich für den Funktionsumfang folgendes Bild. Sie können

  • Keine Bilder, sondern ausschließlich die angebotenen Icons einfügen
  • Das Layout nur in sehr, sehr begrenztem Umfang beeinflussen
  • Zweige nur in begrenztem Umfang formatieren (Fett, Kursiv, Farbe)
  • Textnotizen zu Zweigen anlegen (ein im Vergleich zur Beta neu hinzugekommenes Feature)
  • Keine Aufgaben und Ressourcen in der Map verwalten.

Die Benutzeroberfläche stellt sich außerordentlich übersichtlich dar, was allerdings auch damit zusammenhängt, dass, wie eben ausgeführt, der Funktionsumfang doch recht begrenzt ist.

In einer Zwischenbilanz muss man zu dem Schluss kommen, dass unser zweiter Kandidat doch deutlich abgeschlagen auf Platz 2 zurück bleibt. Aber es bleiben noch zwei Disziplinen zu erörtern, nämlich die Im- und Exportmöglichkeiten sowie die Möglichkeiten der gemeinsamen Arbeit an einer Map. Warten wir also mit einem endgültigen Urteil noch ab.

Der Export ins Mindmanager-Format funktioniert problemlos; der Export in verschiedene Grafikformate allerdings kann, wie der nachfolgende Ausschnitt der ins PNG-Format exportierten Map von oben zeigt, Probleme bereiten. Die von mir aus Mindomo ins PNG-Format exportierte Map hat im Gegensatz dazu absolut dem Original geglichen. Der Import ist mit Freemind- und mit Mindmanager-Dateien möglich; letzteres habe ich getestet. Textnotizen bleiben dabei erhalten; Bilder und das gesamte Layout allerdings gehen verloren.

Was dagegen absolut exzellent funktioniert, ist das gemeinsame Arbeiten an einer Map, bei der der eine Anwender die Änderungen oder Ergänzungen des anderen praktisch in Echtzeit sieht und mit verfolgen kann. Wirklich beeindruckend!

Allerdings würde ich in einer Gesamtbilanz doch Mindomo den Vorzug geben. Dort sind einfach deutlich mehr originäre Mind-Mapping Funktionen implementiert. Begrüßenswert bleibt allerdings in jedem Fall, dass jetzt zwei Office-Online-Mind-Mapping-Anwendungen (was ein Wort!) existieren, die es jedem ermöglichen, sich kostenlos von den Vorzügen und dem Potenzial dieser Methode zu überzeugen.  Und im übrigen auch von den Vorzügen im Sinne von Zusammenarbeit an Dokumenten über das Web, wie sie Office 2.0-Anwendungen im allgemeinen und Mindmeister im besonderen in  eindringlicher Weise deutlich werden lassen.

3月23日

Online Mindmapping-Software im Vergleich

Als Ergänzung zu meinem kürzlich geposteten Beitrag zu Mindomo, einer ausgezeichneten Online Mindmapping-Software, möchte ich Sie heute noch auf ein aktuelles Posting von Chuck Frey hinweisen, dem Experten für Mindmapping schlechthin. Er vergleicht insgesamt vier online zur Verfügung stehende Mindmapping-Lösungen, und zwar Thinkature, Bubbl.us, Mindmeister und eben Mindomo, und zeigt in einer übersichtlichen tabellarischen Zusammenstellung sehr schön, welche Funktionen jeweils zur Verfügung stehen - oder fehlen.

Das erleichtert eine gezielte Auswahl der Software für Ihre jeweiligen speziellen Zwecke ganz enorm, denn die diesbezüglichen Unterschiede sind, wie Sie sehen werden, außerordentlich gross. Viel Spass beim Vergleichen und Testen.

3月2日

Mindomo - ein neues Online-Mindmapping-Tool

Office-Online-Anwendungen - also Software, die betriebssystemunabhängig in Ihrem Browser läuft, bei denen die Dateien im Web gespeichert werden und sich gemeinsam mit anderen bearbeiten lassen - haben derzeit Hochkonjunktur. Wenn ich über alle Startups und neuen Dienste auf diesem Gebiet berichten wollte, müsste ich den Beruf aufgeben, um genügend Zeit dafür zu haben. Es gibt aber glücklicherweise nicht nur immer mehr derartiger Anwendungen, sondern vor allem auch immer bessere, und auf die möchte ich mich an dieser Stelle konzentrieren.

Gerade an den Start gegangen ist Mindomo, eine Mindmapping Software, die wirklich alles übertrifft, was ich bislang in diesem Bereich gesehen habe und auch das kürzlich besprochene Tool Mindmeister um viele Längen hinter sich lässt. Das Programm ist kinderleicht zu bedienen und erfüllt dennoch auch gehobene Ansprüche. Links auf Zweige legen; Notizen zu Zweigen anlegen; unterschiedliche Layouts; hervorrragende und bequeme Formatierungsmöglichkeiten; Aufgaben anlegen, in ihrem Fortschritt verfolgen und verschiedenen Bearbeitern zuweisen - alles kein Problem. Das Einzige, was ich als langjähriger Anwender einer teuren Desktop-Software etwas vermisst habe, ist, Maps miteinander zu verknüpfen sowie Filtermöglichkeiten für sehr grosse Maps. Dennoch überlege ich mir ernsthaft auf Mindomo umzusteigen - die anderen Vorzüge sind einfach sehr überzeugend.

Ganz abgesehen davon stellt Mindomo eine exzellente Möglichkeit dar, ohne sich eine teure Software zulegen zu müssen, wirklich ganz umsonst, es einfach einmal mit dem Mindmapping zu versuchen. Und Sie werden sehen, Mindmaps sind das Tool schlechthin für Forschung und Lehre: um das Konzept für ein Buch zu erstellen, sich Gedanken über einen Seminarplan zu machen, seine Aufgaben zu organisieren, Internetquellen einfach festzuhalten und, und, und. Ich könnte Sie mir jedenfalls aus meinem Arbeitsalltag nicht mehr weg denken.

In diesem Sinne viel Spass und Erfolg beim Mindmappen!

2月11日

Online Mindmanager-Anwendung geht an den Start

Über die herausragenden Vorzüge des Mindmapping in Forschung und Lehre haben wir an dieser Stelle immer wieder berichtet und angesichts seiner Bedeutung sogar eine Rubrik dazu in unserem Blog eingerichtet. Bei allen diesbezüglichen Anwendungen, zu denen wir Sie informiert haben - wie zum Beispiel iMindmap, den Mindmanager und viele andere mehr - hat es sich allerdings um Desktop-gestützte Software gehandelt. Nun wäre es natürlich gerade bei der konzeptionellen Arbeit, die mit Mindmapping vollzogen wird, wünschenswert, dies gemeinsam mit anderen tun zu können, eben so, wie Sie das mittlerweile von den Online-Office-Anwendungen, die wir besprochen haben, wie Thinkfree, Zoho oder Googles Docs and Spreadsheets, kennen. Und genau dies wird in Kürze möglich sein.

Am Freitag, dem 09.02.2007, ist nämlich ein neuer Dienst, Mindmeister, zunächst als Private Beta, an den Start gegangen. Die ersten Eindrücke dazu, die sich aus der Vorstellung der Betreiber sowie dem fundierten Urteil eines der weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet, Chuck Frey, der bereits Gelegenheit hatte, den Dienst zu nutzen, ergeben, sind außerordentlich positiv. Eine webgestützte Mindmap-Anwendung mit diesem Komfort und diesen umfangreichen Funktionen und Möglichkeiten hat man bislang vergebens gesucht. Ich werde Sie deswegen über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten und sicherlich mit einer der Ersten sein, der Mindmeister, der in wenigen Wochen für alle interessierten Anwendern zur Verfügung stehen soll, selbst anwendet und testet. Wenn Sie sich selbst informieren wollen, abonnieren Sie doch einfach auf der Startseite von Mindmeister den Newsletter.

11月29日

Tony Buzan's Mindmapping-Software iMindMap als Beta-Version erschienen

An Software für computerbasiertes Mindmapping - einem hervorragenden Instrument für Forschung wie Lehre - besteht, wie Sie nicht zuletzt auch im Agora-Wissen-Blog immer wieder erfahren haben, wirklich kein Mangel. Eine umfängliche Zusammenstellung bei Wikipedia belegt das in wirklich beeindruckender Weise. Darum mag es vielleicht zunächst erstaunen, wenn ich hier über ein neues einschlägiges Programm berichte. Allerdings - und deswegen die Nachricht - stammt dieses Programm nicht von irgendwem, sondern von Tony Buzan, dem Erfinder und Vater der Mindmapping Methode. Von daher darf man natürlich besonders gespannt sein, was die Software bietet.

Der erste Test-Bericht eines ausgewiesenen Experten jedenfalls hört sich sehr vielversprechend an und hat mich dazu veranlasst, mir die zum Download angebotene Beta-Version zu besorgen und einmal etwas näher anzusehen. Einen Bericht dazu gibt es in nächster Zeit an dieser Stelle. Wenn ich auch Ihr Interesse geweckt habe, können Sie über diesen Link zur iMindMap-Website gelangen und sich dort nicht nur eine Testversion herunterladen, sondern sich über die angebotenen Videos und Beispiel-Maps einen eigenen Eindruck verschaffen.

11月21日

Mindjet Mindmanager 6 - das Buch von Dagmar Herzog

Einige von Ihnen mögen sich vielleicht in den letzten Tagen gefragt haben, wo meine Beiträge bleiben, und wenn Sie diese nicht vermisst haben sollten, so liegt das an Jürgen, der glücklicherweise mit zwei interessanten Postings in die Bresche gesprungen ist. Danke!

Um aber noch einmal auf mein Schweigen zurück kommen; das hatte tatsächlich einen Grund und zwar diesmal nicht eine Dienstreise, sondern die intensive Lektüre des immerhin rund 850 Seiten (!)umfassenden Buches von Dagmar Herzog, Mindjet MindManager 6. Das Handbuch für Basic 6 und Pro 6. Der Hintergrund dafür war, dass ich zwar seit Jahren mit dem MindManager arbeite - alle meine Manuskripte, unzählige Präsentationen, und jedes Seminarpapier erstelle ich zunächst damit -, aber immer das Gefühl hatte, noch nicht alle Möglichkeiten und Funktionen der Software wirklich professionell auszuschöpfen.

Das Informationsangebot der Monographie

Da das vollständige Inhaltsverzeichnis, ein Vorwort, eine Kurzbeschreibung sowie eine Leseprobe auf der Verlagsseite zur Verfügung stehen, kann ich es mir an dieser Stelle ersparen, darauf einzugehen und mich darauf beschränken, meine ganz persönlichen Eindrücke zu der umfangreichen Monographie wieder zu geben. Der erste Punkt: Das Informationsangebot zum Mindmanager, das hier geboten wird, ist mehr als vollständig. Nicht einmal den Aspekt der Programmentwicklung, der wohl nur für sehr, sehr wenige Anwender in der Praxis von Bedeutung sein dürfte, haben die Autoren ausgelassen, sondern ihm ein sogar sehr umfangreiches Kapitel gewidmet. Wer also eine Referenz zum MindManager sucht, der liegt mit dem Buch von Herzog sicherlich richtig.

Auch ein gutes Lehrbuch?

Doch - und damit komme ich zum zweiten Punkt - wie schlägt es sich als Lehrbuch? Nun, für ein derartig umfangreiches Werk erstaunlich gut, denn alle Funktionen der Software werden nicht nur theoretisch durchgespielt, sondern anhand von Praxisbeispielen, die mit Hilfe der Dateien auf der begleitenden CD-ROM sehr leicht nachzuvollziehen sind, illustriert  und erläutert. Hiervon habe ich für mich persönlich am meisten profitiert, auch wenn die verwendeten Beispiele, wie praktisch bei allen Büchern dieser Art, aus dem Unternehmensalltag stammen und von der alltäglichen Arbeit im Bildungsbereich im Allgemeinen, in Forschung, Lehre und Schule im Besonderen doch recht weit entfernt sind. Der womöglich noch ausgeprägtere Nutzen der Software mit ihren vielfältigen Möglichkeiten gerade für wissenschaftliche Arbeit im weitesten Sinne wird dennoch sehr deutlich erkennbar.

In welchen Bereichen habe ich persönlich besonders von der Lektüre profitiert?

Zum dritten Punkt, zur Frage, wo habe ich persönlich am meisten dazu gelernt? Da mir die grundlegenden Funktionen des MindManagers bereits weitestgehend bekannt waren, habe ich von dem Teil "MindManager im Zusammenspiel mit anderen Programmen" am meisten profitiert. Es ist wirklich erstaunlich, wie mühelos etwa die Umwandlung einer Map mit umfangreichen Notizen in ein Worddokument vor sich geht, aber auch die Zusammenarbeit mit allen anderen Office-Programmen - und selbst die Erstellung einer veritablen Website direkt aus MindManager heraus - funktionieren. Ich ziehe daraus die Konsequenzen, die Software noch häufiger und konsequenter einzusetzen als bislang, und das gilt auch für Bereiche wie die Aufgaben-, Termin- und Projektverwaltung. Aufgrund der absolut problemlosen Zusammenarbeit und Synchronisierung mit Outlook können Sie hier von den vielfältigen diesbezüglichen Möglichkeiten des MindManagers profitieren ohne eben auf Ihre gewohnte Aufgaben- und Terminverwaltung in Outlook verzichten zu müssen.

Die Defizite

Bei allem Lob an dem Buch seien abschließend aber auch noch einige kritische Anmerkungen gestattet und die beziehen sich praktisch durchgängig auf einen Aspekt. Die Tatsache nämlich, dass manchmal einfach zuviel - meines Erachtens nicht notwendige, sondern den Gedanken- und Argumentationsgang eher unterbrechende - Informationen aufgenommen wurden. Warum beim Kapitel zum Zusammenspiel von MindManager und PowerPoint grundlegende Ausführungen zum Präsentieren (sicheres Auftreten, Körpersignale, Gestik etc.)? Warum im Kapitel über die Zusammenarbeit des MindManagers mit Word rund 20 Seiten zur Erstellung einer Dokumentvorlage in Word? etc. etc. Das hat nun wirklich nicht direkt mit der behandelten Software zu tun, wird an anderer Stelle ausführlicher, kompetenter und in einem angemessenen Kontext geboten und trägt hier nur dazu bei, ein ohnehin umfangreiches Buch noch umfangreicher zu machen, ohne dass es dadurch inhaltlich gewönne. Insofern würde ich eine um den Entwicklerteil, den Teil"Mindjet MindManager Solutions sowie eben die gerade erwähnten, nicht direkt auf den MindManager-Einsatz bezogenen Teile abgespecktes "Lehrbuch" bevorzugen.

Fazit

Trotz dieser Kritik kann es keinen Zweifel geben, dass das MindManger-Handbuch insgesamt ein hervorragendes, unentbehrliches Hilfsmittel für jeden darstellt, der wirklich professionell und umfassend die vielfältigen und gerade in Forschung und Lehre so außerordentlich nützlichen Möglichkeiten des MindManagers ausschöpfen will, einer Software, die aus meinem Arbeitsalltag nicht mehr weg zu denken ist. Dazu müssen Sie selbstverständlich nicht das Buch vom Anfang bis zum Ende lesen. Nehmen Sie sich einfach einzelne Kapitel vor, wenn Sie vor einer konkreten Aufgabe stehen - etwa dem Export Ihrer Map in Word. Lesen Sie dann den entsprechenden Teil durch, sehen sich die Übungsbeispiele an - und Sie wissen Bescheid!

11月8日

Mindmapping Software im Vergleich

Angesichts der Vielzahl und Vielfalt der angebotenen Mindmapping Software - sehen Sie sich dazu einmal die lange, lange Liste von einschlägigen Programmen bei Wikipedia an -, fällt es schwer, das für den jeweiligen eigenen Zweck und Geldbeutel geeignete zu finden. Als Entscheidungshilfe möchte ich Ihnen deswegen einen aktuellen Beitrag des Knowledge Mapping-Blogs empfehlen. Er vergleicht sehr ausführlich, akribisch und kenntnisreich einige der bekanntesten Programme, nämlich Freemind, das an dieser Stelle schon einmal vorgestellt wurde, Mindmapper, ConceptDraw Mindmap, den Ihnen als Leser dieses Blogs sicherlich schon bekannten Mindmanager Pro 6 sowie MindGenius.

Selbst wenn Ihr potenzieller Favorit nicht dabei sein sollte, so werden Sie doch insofern von dem Beitrag profitieren als er Ihnen hilft, wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Mindmapping Software zu erkennen, die dazu beitragen können, Ihre engeren Kreis von Kandidaten systematisch einander gegenüber zu stellen.