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9月6日 Beispiele für Visualisierung von Zahlen Wie schon öfter in diesem Blog bemerkt: Ohne Visualisierung sind Ihre Präsentationen nicht einmal ein Viertel wert. Präsentationen leben durch Visualisierung von Sachverhalten, nicht durch endlose Aufzählungen. Und es ist für eine/n Vortragende/n auch viel leichter, im Vortrag einen eigenen Text zu präsentieren, wenn es nicht Aufzählungen sind, zumindest nicht allzuviele. Durch die Visualisierung lernt man auf eine andere Weise, durch die doppelte Information per Auge/Ohr verdichtet sich der mitgeteilte Inhalt. Die Zuhörerschaft ermüdet nicht so leicht im Unterschied zur Situation, dass Text an die Wand geworfen und mehr oder minder paraphrasiert wird. Doch Informationen zu visualisieren bedeutet Aufwand! Und sei es, dass Sie aussagekräftige Zahlen heraussuchen und in eine graphische Darstellung umwandeln, mehr, wenn Sie passende Bilder als Illustration oder Hintergrund heraussuchen und noch mehr, wenn Sie Diagramme mit Strukturen erstellen. Aber Hand aufs Herz: Ist das nicht der Sinnn eines Vortrags/einer Präsentation, den Inhalt zu verdichten, auf den Punkt zu bringen und gut zu vermitteln? Indem Sie sich also die Mühe machen, den Inhalt einer Präsentation ordentlich mit einer Aussage abzustimmen und diese zu verdeutlichen, hilft Ihnen das zugleich, den Inhalt noch einmal anders zu durchdringen und ihn wirklich adäquat auf die Bedürfnisse einer Zuhörerschaft hin zu konzipieren. Die Arbeit ist also in keinster Weise umsonst! Schwierig ist nur, dass man oft nicht weiß, wie man das umsetzen kann. Hier möchte ich Ihnen das Weblog "Information aesthetics : Where form follows data" zur Lektüre empfehlen, welches Beispiele für gelungene Visualisierungen aufzeigt. Wenn man das Weblog lädt, ist es zunächst etwas verwirrend, weil nur Bilder angezeigt werden, klickt man jedoch auf einen Screenshot, der einen interessiert, öffnet sich der eigentliche Beitrag, in welchem vorgestellt und kommentiert wird! 3月5日 Kataloganreicherung durch Firefox-Erweiterung Katalog"anreicherung", was soll das sein? Kataloge haben seit je bibliographische Daten enthalten, also eine formale Beschreibung eines Buches, einer Zeitschrift oder - seltener - eines Aufsatzes. Was inhaltlich hinter dieser "Titelaufnahme" - quasi der Repräsentanz eines Werkes im Katalog - stand, das war dann Laufarbeit, um am Regal dann die Buchdeckel aufzuklappen und anhand Inhaltsverzeichnis, Klappentext, Register, Vorwort und dann dem Inhalt via Durchblättern selbst zu entdecken, ob das betreffende Werk relevant ist oder vernachlässigbar oder irrelevant. Ein ganz normaler Vorgang des wissenschaftlichen Arbeitens, aufwändig zwar, aber unumgänglich, um zeitsparend per Auswahl qualitätvolle Quellen für die eigene Arbeit zu "heben". Nun befinden wir uns ja im elektronischen Zeitalter, in dem eigentlich mehr möglich ist als die bloße Angabe von Titeldaten und die Laufarbeit zwischen den Regalreihen! Deshalb werden Kataloge, wo es technisch und lizenzrechtlich möglich ist, mit Inhaltsangaben zum Buch angereichert. Sicher haben Sie bei dem einen oder anderen Katalog schon einmal einen Link vorgefunden, der Sie zum Inhaltsverzeichnis des Buches führt. Oder zu einer Rezension. Wenn nicht, dann schauen Sie sich doch einmal den Katalog dandelon.com an, hier sind standardmäßig Inhaltsverzeichnisse und Register in PDF hinterlegt. Wenn Sie ihn benutzen, so merken Sie bald, was das für einen Vorteil darstellt: Sie bekommen noch am Bildschirm die Information, wie der Inhalt strukturiert ist, welche wichtigen Stichwörter darin vorkommen etc. Gut. Nun hat nicht jeder Katalog diese Option, Inhaltsinformationen anzuzeigen, darüber hinaus gibt es ja durch Google BookSearch, Amazons A9 und neuerdings auch libreka (für den deutschen Sprachraum) noch weitere Möglichkeit, via Internet in den Inhalt eines Buches zu schauen bzw. den Inhalt vieler Bücher nach einem bestimmten Stichwort zu durchsuchen. Doch dazu vielleicht ein andermal mehr. Jedenfalls hat die Helmut Schmidt-Universität Hamburg ein AddOn für den Firefox-Browser entwickelt, mit dessen Hilfe man bei der Ergebnisangabe vieler Kataloge angezeigt bekommt, ob das betreffende Buch in Google BookSearch vorhanden ist. Man kann dann mit einem Klick hinüberwechseln und sich die Inhaltsangaben ansehen. Die Erweiterung funktioniert gut, oft auch bei Webseiten, auf denen bibliographische Angaben stehen. Man kann sie - weil sie manchmal auch nervt - mit einem Klick inaktiv und dann wieder aktiv schalten, also genau dann benutzen, wenn man sie benötigt. [via netbib Weblog] Nochmal zusammenfassend: Kataloganreicherungen bieten Ihnen die Möglichkeit, bereits im Rahmen einer Recherche abschätzen zu können, ob die Ergebnisse relevant(er) sind oder nicht. Sie bieten also einen ähnlichen Mehrwert wie die Abstracts, die man bei der Suche in Datenbanken oft geboten bekommt. Mit Hilfe dieses AddOns machen Sie sich unabhängig von der Konfiguration des jeweiligen Katalogs, den Sie gerade benutzen und bekommen weitere Informationen zum Ergebnis angezeigt. 1月18日 Google Notebook wird abgebautWolfgang hat in diesem Blog bereits mehrfach über das Google Notebook berichtet, beispielsweise hier und hier. Vielleicht noch einmal ganz kurz zum Mehrwert, den ein solches Notizbuch bietet: Man benötigt beim wissenschaftlichen Arbeiten eine Ablage, wo man schnell einmal Textstellen, Notizen, Webadressen, Screenshots, Bilder und ähnliches strukturiert zur eventuellen späteren Weiterverwendung ablegen kann. Klar: Mittlerweile sind auch die Literaturverwaltungen sehr leistungsfähig und bieten eine Ablage von Ideen wie beispielsweise Citavi oder Screenshots wie beispielsweise Zotero. Nur: Citavi haben Sie auf dem Privatcomputer oder Zotero in einem bestimmten Browser, meist auch auf dem Privat-PC oder Laptop. Wenn Sie nun gerade mit einem Gerät aus dem Computerpool oder einem Bibliothekscomputer arbeiten, da nützen Ihnen diese Dinge nichts. Auch kleine Datenbanken, die zur Ablage von Vermischtem dienen, wie beispielsweise Scribble Papers, nützen in einem solchen Fall nichts! Das ist die Stunde der Online-Notebooks, die auf einem Server liegen und von jedem Internet-PC aus angesprochen werden können. Und Googles Notebook war der Klassenprimus dieser Spezies. Vorbei! Vorbei? Genau, mehrere Weblogs, wie beispielsweise Google Blogoscoped, meldeten, dass Google mehrere Dienste aufgibt. Einige sind eher von experimenteller Natur, andere verbreiteter, wie eben das Google Notebook. Nicht nur die Weiterentwicklung des Tools wird gestoppt, nein, es werden ab sofort auch keine Neuanmeldungen mehr angenommen. Die vorhandenen Accounts werden mit verminderter Performanz weitergeführt und man kann raten, wie lange noch. Schade, denn es war ein schnelles, transparentes Arbeiten mit dem Tool und dank dem Firefox-AddOn auch schnell zu öffnen, zu befüllen und wieder wegzuklicken. Und - wie gesagt - es war von jedem InternetPC aus aufrufbar. Vorbei! Was nun? Wolfgang hat bereits im letzten Januar auf das Notebook der Zoho Suite hingewiesen, welches jetzt wohl das Mittel der Wahl ist, wenn Sie mich fragen. Sie können mit Hilfe des Zoho Notebooks genauso strukturieren, multimedial ablegen, insgesamt suchen wie bei dem ehemaligen Klassenprimus; ein AddOn für Firefox gibt es auch. Dieses nistet sich nicht in den unteren Rand des Browsers ein, wie Notebook, ist aber da, wenn man mit der rechten Maustaste in eine Webseite klickt. Dann kann man diese oder auch eine markierte Textstelle, ein markiertes Bild in einem Rutsch in die Ablage befördern. Eine komfortable Alternative ist also gegeben. Probieren Sie sie aus! - Insgesamt wird dadurch die Zoho Personal Suite aufgewertet (wenn sie denn überhaupt einer Aufwertung bedarf), die Ihnen integriert die Funktionen E-Mail, Text-/Tabellenkalkulation-/Präsentation, Termin-/Aufgabenverwaltung, Wiki, Notizen und anderes mehr bietet - auf Wunsch in einem Guß. 9月20日 Tool für Textanalyse und Visualisierung: WordleSie kennen sicher Tagcouds, Schlagwortwolken also, in welchen viele Wörter untergebracht sind, die einen klein, die anderen groß und fett. Man findet sie bei vielen Diensten der Sozialen Software, also beispielsweise bei Weblogs in der Navigationsleiste oder bei sozialen Bookmarkdiensten wie delicious oder Mr Wong bei den Accounts, als Zusatzangebot. Der Mehrwert, den sie bieten, liegt darin, dass man mit einem Blick das Profil des Inhalts eines Accounts, eines Dienstes - also beispielsweise des betreffenden Weblogs oder des jeweiligen Accounts beim sozialen Bookmarkdienst - abschätzen kann. Wenn Sie sich beispielsweise einen beliebigen Katalog oder eine beliebige Datenbank nehmen und dort auf "Index" klicken, dann bekommen Sie Endloslisten mit den Einträgen (von Autoren, von Schlagworten, von Systematikstellen undsoweiter), die Sie hoch- und herunterscrollen können bis Sie einen Eindruck von den Einträgen gewonnen haben - oder auch nicht. Dieser Vergleich zeigt, dass es mit Hilfe der Visualisierung, die die Schlagwortwolken bieten, erheblich leichter und schneller möglich ist, Schwerpunkte eines Bestandes festzustellen. Auch so eine Technik, die heimlich still & leise eingeführt wurde, deren Mehrwert man aber nicht missen möchte! Nun sind Tagclouds aber meist an eine bestimmte Anwendung gebunden. Entweder bietet das Weblog, welches Sie gerade lesen, diese Möglichkeit oder es bietet sie eben nicht! Das hängt vom Provider des Weblogs ab, ob eine solche Option überhaupt geboten wird (hier bei Agora Wissen ist es nicht der Fall, zum einen wegen fehlender technischer Möglichkeiten, zum anderen, weil überhaupt keine Tags vergeben werden können) oder auch von den jeweiligen Layoutvorlagen - beispielsweise bei Wordpress -, ob das möglich ist oder nicht. Wordle nun - um endlich zum Thema dieses Beitrags zu kommen - ermöglicht es Ihnen, plattformunabhängig und völlig frei, Wortwolken von gegebenen Texten herzustellen und graphisch anzupassen. Sie nehmen einfach einen Text, ganz gleich ob aus dem Netz oder von einem Dokument aus Ihrer Textverarbeitung, markieren ihn, schaufeln ihn mit Ctrl-C in den Zwischenspeicher Ihres Computers, gehen zu Wordle, holen mit Ctrl-V den Text aus dem Zwischenspeicher und lassen eine Wortwolke erstellen. Diese können Sie nach verschiedenen Layouts noch verändern. Ist die Wolke fertig, können Sie sie als Bild exportieren, abspeichern oder anderswo einfügen (beispielsweise in eine Präsentation oder einen Weblogeintrag). Wenn Sie sehen wollen, wie so etwas aussieht, sehen Sie am besten bei flickr nach, wo es viele Beispiele zu bestaunen gibt. Bleibt noch die Frage nach der Nutzanwendung! Nun, eine professionelle Textanalyse geht anders, dennoch kann man aber so recht gut die häufigen Begriffe eines Textes sich anzeigen lassen und anhand dessen schon einmal das Profil einschätzen. Natürlich ist diese Funktionalität bei Schlagwortwolken noch leistungsfähiger, da es sich hierbei um Metadaten einer Sammlung/eines Textes handelt; dennoch ist dieser Effekt auch bei normalen Texten sehr schön einzusetzen. Und die Visualisierung bekommt man hier quasi gratis dazu, die man wie schon gesagt in Präsentationen gut einsetzen kann, manche haben es auch sogar als Logo im Einsatz. 5月7日 Schnell 'mal etwas übersetzen mit AjaxTransDem Tipp von Kollegen verdanke ich den Hinweis auf AjaxTrans, einem Dienst, der rasch kürzere Texte (z.B. Abstracts) zwischen mehreren Sprachen jongliert. Mit an Bord sind u.a. Englisch, Spanisch, Portugisisch, Französisch und Deutsch, aber auch Arabisch, Chinesisch, Japanisch. Die Übertragung geht sehr schnell und ist leidlich korrekt. Spaß macht es auch, zwischen verschiedenen Sprachen hin- und herzuswitchen. 10月17日 Die Mär vom einsamen Genie - zur Bedeutung des Web 2.0Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie neues Wissen entsteht, wie Innovationen in Wissenschaft und Technik zustande kommen? Ich könnte mir vorstellen, dass da viele Menschen an den zerstreuten, weltfremden und seine Studierstube oder sein Labor nie verlassenden Gelehrten denken, den - schon allein deswegen, weil er (oder sie) ja sonst nichts anderes tut - irgendwann einmal der Blitz der Erkenntnis trifft. Wie grundlegend falsch dieses Bild ist, das hat jetzt eine großangelegte Studie, die knapp 20 Millionen wissenschaftliche Publikationen, über zwei Millionen Patente und einen Untersuchungszeitraum von fünf Jahrzehnten zugrundegelegt hat, eindringlich nachgewiesen. Danach sind ganz eindeutig Teams diejenigen, die außergewöhnliche Forschungsergebnisse vorzuweisen haben - und zwar über alle Disziplinen hinweg. Die Autoren kommen deswegen zu der Schlußfolgerung, dass sich der Prozess der Kreierung neuen Wissens grundlegend verändert habe. Warum erwähne ich diese Studie und ihre Ergebnisse? Weil Sie die außerordentliche Relevanz dessen erkennen lassen, worüber wir hier nahezu täglich berichten. Sie zeigt, dass es sich bei Web 2.0 und den sich damit verbindenden neuen Instrumenten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit, wie sie in Stichworten wie "social bookmarking", Wikis, Blogs, "soziale" Suche und vielen anderen mehr ihren Ausdruck finden, um weit mehr handelt als um Spielzeuge für ein paar technikverliebte Zeitgenossen. Sie bieten vielmehr die Grundlage, der offensichtlich doch so außerordentlich fruchtbaren Teamarbeit ganz neue Dimensionen zu erschließen, indem sie nämlich unter anderem zwei grundlegende und schwerwiegende Hindernisse für Kooperation aus dem Wege räumen: das der geographischen Distanz sowie, zumindest in Ansätzen erkennbar, die Sprachbarriere (sehen Sie sich dazu bitte mein Posting zu Google Translate vom Juni an). Von dem grundlegenden Mehrwert, den Sie darüber hinaus für Lernen, Lehren und die Generierung neuen Wissens bieten, ganz zu schweigen. Deswegen gehen Zoho, Google Docs, Delicious, Mindomo und wie sie alle heißen, heute jeden an, der in Bildung und Ausbildung, in der Schule, im Wissenschaftsbereich, aber auch in einem Unternehmen Verantwortung trägt. In diesem Sinne: Willkommen beim Web 2.0! 10月8日 Lernen, mit PC und Web 2.0 zu lernen und wissenschaftlich zu arbeiten - ein Blockseminar an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft der Universität Tübingen"Lernen, mit PC und Web 2.0 zu lernen und wissenschaftlich zu arbeiten - dabei handelt es sich nicht nur um die Kurzbeschreibung der Thematik, die den Gegenstand des Agora-Wissen-Blogs bildet; das war vielmehr auch die Überschrift zu dem fünftägigen Blockseminar, das Jürgen und ich in der vergangenen Woche an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Tübingen durchgeführt haben, und das heute zu Ende gegangen ist. Über den Hintergrund, die Ziele, Anlage und Inhalte dieses Seminars möchten wir Sie heute in einem etwas längeren Beitrag informieren. Der Hintergrund: Mangel an systematischen Kenntnissen zur Nutzung von PC und Web 2.0 im Studium Den Ausgangspunkt bildete die Erkenntnis, dass Studium und (lebenslanges) Lernen heute untrennbar mit PC und Internet verbunden sind, systematische und fundierte Kenntnisse zur Nutzung dieser beiden Instrumente - und insbesondere der neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet - im konkreten Arbeitsprozess aber fehlen. Doch wie sieht dieser Arbeitsprozess von Studierenden eigentlich aus? Das zeigt Ihnen der nachstehende Screenshot. In jedem neuen Seminar gilt es, die Arbeit - oft zusammen mit anderen in einer Referatsgruppe - zu organisieren, Informationen und Literatur zum Referat zu recherchieren, auf dieser Grundlage eine Konzeption zu erstellen und schließlich die Arbeitsergebnisse mündlich und/oder schriftlich zu präsentieren. Und bei all diesen vier Schritten bieten PC und Internet den Studierenden einen massiven Mehrwert, der nach unseren langjährigen Erfahrungen aber nicht annähernd genutzt wird. Die Ziele Unser Ziel war es deswegen, diese neue und neuartige PC- und Web-Literacy einem möglichst großen Kreis von Studierenden zu vermitteln und diese dazu zu bewegen, diese in ihre alltägliche Arbeit zu integrieren. Dabei sollten diese unter anderem lernen,
Die Anlage - Trainers Training Um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen, haben wir uns für ein "Trainers Training" entschieden. Das heißt, dass fortgeschrittene Studierende aus den Fächern Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie sowie des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und ein Gasthörer des Fachbereiches Geomatik der Hochschule Karlsruhe in diesem Blockseminar ausgebildet wurden und nun ihrerseits im kommenden Wintersemester in wöchentlich stattfindenden Tutorien, in ihren jeweiligen Fächern, dieses Wissen an ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen weitergeben werden. Als ebenso bemerkenswert wie besonders erfreulich ist zu vermerken, dass - hätten Sie's gedacht? - 85 Prozent der an dem Blockseminar teilnehmenden Studierenden, die nun als Tutorinnen arbeiten werden, weiblichen Geschlechts waren und uns durch ihr Engagement, ihre Kenntnisse und ihren Umgang mit der angeblich so männerdominierten "Technik" immer wieder verblüfft haben! Finanziert und möglich gemacht wurden das Seminar und die Tutorien übrigens durch Studiengebühren und durch den Studiendekan der Fakultät für Sozialwissenschaften, meinen Kollegen Josef Schmid, der sich sehr für dieses Projekt eingesetzt hat. Von dieser Stelle aus noch einmal herzlichen Dank dafür. Die Inhalte - das Programm des Seminars Nachdem wir im Verlauf des Seminars und insbesondere in dem Modul zum Präsentieren immer wieder auf die Vorzüge der Visualisierung hingewiesen haben, konnten wir nicht umhin, Ihnen das Programm des Seminars auch in visualisierter Form vorzustellen. Zunächst eine Gesamtübersicht über die fünf Module, bei der unschwer die Orientierung am oben geschilderten Arbeitsprozess von Studierenden zu erkennen ist. Und nachstehend die Module 1-4 im etwas detaillierteren Überblick.
Und wie geht es weiter? Die jetzt anstehende Durchführung der Tutorien wird begleitet durch eine intensive online-Kommunikation, die wir über die online-Plattform Zoho-Projects, die sich schon während des Seminars sehr bewährt hat, abwickeln werden und ergänzt durch ein abschliessendes Treffen sowie eine ausführliche Evaluation zu Ende des Wintersemesters, über die wir Sie an dieser Stele informieren werden. So weit dieser etwas längere Beitrag, der, wie wir hoffen, Ihr Interesse gefunden hat. Ab morgen geht es dann weiter mit der gewohnt regelmäßigen Berichterstattung, in der wir uns bemühen werden, die Ereignisse der vergangenen Woche für Sie aufzuarbeiten. Den Auftakt wird ein Posting zu interessanten Neuigkeiten und Funktionen bei zwei der ganz großen Suchmaschinen, Google und Yahoo, bilden. 7月25日 Nochmal zu PointofixIch wies letzthin auf das Programm Pointofix hin, welches vom USB-Stick aus das "Einfrieren" des Bildschirmes und Bildbearbeitung (verschiedenfarbige Rahmenformen, Pfeile etc.) erlaubt. Was mir jetzt erst als Anwendungsmöglichkeit in den Sinn kam, ist die Verwendung dieses Programmes, um einen Präsentationsersatz zu bieten: Wenn man beispielsweise nicht die Zeit hatte, eine Präsentation oder ein Video zu erstellen und dennoch als Dozent mit Beamer vorne steht und Anwendungen zeigt, kann das Programm eine Hilfe sein, Bildausschnitte hervorzuheben, auf Teile hinzuweisen und so zu einer weit besseren Strukturierung dessen beitragen, was Sie behandeln, als wenn Sie es nur mit Hilfe eines Laserpointers, des Mauszeigers oder eines Fingers machen.
Der Clou: Wenn Sie vorhaben, später daraus für Wiederholungen trotzdem noch eine Präsentation zu erstellen, so speichern Sie die Endergebnisse einfach ab. Selbst wenn Sie diese nicht 1:1 wiederverwenden, so haben Sie doch das für die weitere Arbeit konserviert, was Sie im Moment vorgetragen haben. 6月26日 Neues globales Wissenschaftsportal onlineMit WorldWideScience.org ist seit vorgestern ein neues globales Wissenschaftsportal online, das den Zugang zu nationalen und internationalen Wissenschaftsdatenbanken erleichtern helfen will. Sie als Nutzer haben damit die Möglichkeit, bequem von einer Stelle aus gleichzeitig derzeit 15 umfangreiche Wissenschaftsdatenbanken - für Deutschland etwa ist Vascoda dabei - zu durchsuchen. Mehr Hintergrundinformationen dazu (verwendete Suchtechnologie, Betreiber etc.) finden Sie in einem Beitrag des Resource Shelf-Blogs. 6月12日 Zwei kleine HelferleinZwei Hinweise auf Programme, welche einem das Arbeiten erleichtern können, kamen letzt in Weblogs: In netbib wurde auf Pointofix hingewiesen, ein kleines Unterstützungsprogramm für die Erstellung von Präsentationen, welches so klein ist, dass man es gut auf dem USB-Stick installieren kann. Und letzthin brachte das recherchenblog.ch einen Hinweis auf den Online-Viewer DocuFarm, mit dessen Hilfe man schnell PDF- und Powerpoint-Dateien anschauen kann, ohne sie herunterladen zu müssen. 5月17日 Lernen im 21. Jahrhundert - Lernen mit PC und Web 2.0Feiertage, wie der heutige, lassen sich in unterschiedlicher Weise verbringen. Ich habe mich angesichts des regnerischen Wetters dazu entschlossen, einige Gedanken zu der zentralen Thematik des Agora-Wissen-Blogs, "Lernen und Lehren mit PC und Internet" mit Ihnen zu teilen. Gedanken und Überlegungen, die dazu beitragen sollen, Ihnen den übergreifenden Hintergrund für und den Zusammenhang der einzelnen Beiträge, die wir hier fast täglich posten, näher zu bringen. Veränderung der Rahmenbedingungen für Lehren und LernenDie enorme Beschleunigung der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten hat die Rahmenbedingungen für Lehren und Lernen in dramatischer Weise verändert. Trotz der Verlängerung der - im weitesten Sinne - formalen Ausbildungszeit reichen das dort erworbene Wissen und die dort erlernten Fähigkeiten nur noch in den allerwenigsten Fällen, wenn überhaupt, für einen sich über drei bis vier Jahrzehnte erstreckenden Berufsweg aus. Aus diesem Grunde ist auch "Lebenslanges Lernen" zu einem der meist zitierten Schlagwörter in den Diskussionen über Ausbildung, Erziehung, Schule, Universität und Ausbildungssysteme ganz generell avanciert. Und deswegen wird auch die Fähigkeit zu Lernen als eine der zentralen Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts angesehen. Lernen und Fort- und Weiterbildung hängen heutzutage allerdings in entscheidender Weise von der Fähigkeit zur effektiven Nutzung von PC und Internet ab. Einmal deswegen, weil sich das Internet zu dem Reservoir für menschliches Wissen schlechthin entwickelt hat. Jeder, der sich über den Kenntnissstand, auf welchem Gebiet auch immer, informieren und sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten will, ist zwingend auf das Web und seine Fähigkeit, die zur Verfügung stehenden Suchinstrumente professionell nutzen zu können, angewiesen. Außerdem gilt es zu bedenken, dass sich das Internet
in den letzten drei, vier Jahren so grundlegend verändert hat, dass man
mit Fug und Recht von einer Revolution sprechen kann. Aus dem Web 1.0
ist das Web 2.0 geworden. Was heißt Web 2.0? Selbstverständlich
interessen uns hier nicht die technischen Aspekte, für die ich auf
einen ausgezeichneten Artikel in der Online-Enzyklopädie "Wikipedia"
verweisen möchte, wo Sie auch Hinweise auf zahlreiche weiterführende
Quellen finden. Hier geht es vielmehr um die zahlreichen Implikationen
von Web 2.0 für Lernen und Lehren.
Quelle: Markus.Angermeier@aperto.de Elemente des Web 2.0Als einer der ganz wesentlichen Aspekte dabei ist die Tatsache anzusehen, dass sich mit Web 2.0 das Internet zu einem ausgeprägt interaktiven Medium entwickelt hat, in dessen Rahmen die stetig und exorbitant anwachsende Anzahl der Nutzer nicht mehr nur noch Inhalte konsumiert, sondern selbst Inhalte produziert. Die eben erwähnte Online-Enzyklopädie Wikipedia stellt dabei nur ein, wenn auch prominentes, Beispiel unter vielen dar.
die im übrigen alle auch und gerade im wissenschaftlichen Bereich intensiv genutzt werden, demonstrieren in beeindruckender Weise den Umfang und die Bedeutung dieses neuen, interaktiven, User-geprägten, "sozialen" Webs. Von daher stellt das Internet nicht mehr länger nur das Reservoir menschlichen Wissens dar, sondern wird zunehmend auch zu dem Ort, an dem Wissen generiert wird. Was Lernen im Sinne von Wissenserwerb angeht, hat somit das Web 2.0 das Internet zu einem noch bedeutsameren Instrument gemacht als vorher. Zweitens bietet das Web 2.0 neue und innovative Möglichkeiten an, um den riesigen und stetig wachsenden Umfang an Informationen, dem wir ausgesetzt sind, zu bewältigen. Man denke etwa an die heute allgegenwärtigen so genannten RSS-Feeds, das ist ein elektronisches Nachrichtenformat, das dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon - zu abonnieren. Das heißt, Sie müssen nicht mehr alle möglichen Websites besuchen, um zu prüfen, ob neue Inhalte angeboten werden; die Inhalte kommen vielmehr automatisch zu Ihnen. Sie können sich auf diese Art und Weise eine Art persönlicher, auf Ihre speziellen Interessensgebiete zugeschnittener elektronischer Zeitung zusammenstellen und alle Nachrichten und Informationen an einer zentralen Stellen, in einem Newsreader, sammeln sowie bequem und schnell durchgehen. Der nachfolgende Screenshot zeigt Ihnen als Beispiel meine aus rund 50 unterschiedlichen Quellen gespeiste "Zeitung", mit der ich Informationen zu diesem Blog verfolge, angezeigt im meinem RSS-Reader.
Die Abbildung verweist auf ein drittes charakteristisches Element des Web 2.0, die Möglichkeit Informationen mit anderen zu teilen. So würde etwa ein Mausklick genügen, um den Beitrag, der angezeigt wird, auf einer besonderen Seite im Web zu veröffentlichen und ihn so Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, oder meinen Studierenden zugänglich zu machen. Das eröffnet Optionen für Lehren und Lernen, wie sie noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Hinzu kommt, dass sich auch die früher einsam und allein am heimischen PC vollzogene Arbeit an Worddokumenten und Präsentationen, die Planung der Konzeption für ein Manuskript mit Hilfe einer Mind-Mapping Software und vieles andere mehr ins Web verlagern und dort gemeinsam mit Kollegen, Studierenden etc. Dokumente bearbeitet werden. Wenn Sie diesen Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, dass wir nahezu täglich über neue diesbezügliche Entwicklungen, Dienste und Programme berichten. Implikationen neuer Rahmenbedingungen und des Web 2.0Was bedeutet das bisher Gesagte für unser
eigentliches Thema, für Lernen im 21. Jahrhundert? Nun, es heißt nichts
anderes, als dass das Web 2.0 dabei ist, die Art und Weise, wie wir
lernen, grundlegend zu verändern. Wir lernen nicht mehr länger nur,
indem wir Vorträge und Vorlesungen besuchen oder Bücher lesen, deren
Inhalt oft schon beim Erscheinen veraltet ist. Lernen beschränkt sich
nicht mehr darauf, Wissen zu resorbieren und Lernende sind nicht mehr
nur Wissenskonsumenten. Lernen heißt heutzutage, sich im Internet die
allerneuesten Informationen zu beschaffen, Wissen und Ideen mit anderen
im Rahmen der sich herausbildenden neuen webgestützten sozialen
Netzwerke zu teilen und zu diskutieren und selbst aktiv zu den in
diesen Netzwerken verfügbaren Inhalten beizutragen. Ich will es mit
diesen kurzen Anmerkungen bewenden lassen, sind doch diese Aspekte in
zahlreichen Publikationen, unter anderen in dem hervorragenden Buch von Will Richardson, Blogs, Wikis, Podcasts and other powerful Web tools for classrooms, Thousand Oaks 2006, das im Agora-Wissen-Blog bereits ausführlich rezensiert wurde, detailliert beschrieben und erörtert worden. Und einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, darin besteht das Anliegen unseres Blogs. 4月27日 Zotero - Literaturverwaltung im Firefox BrowserLiteraturverwaltung im Browser - als ich das in einem Feed gelesen habe, bin ich sofort hellhörig geworden und zwar einfach deswegen, weil sich bei mir Literaturrecherche tatsächlich fast ausschließlich im Internet abspielt. Die Idee, Literaturrecherche und -verwaltung unter eine Oberfläche beieinander zu haben, klingt von daher sehr interessant und vielversprechend. Und sie klingt nicht nur gut, sie ist mit Zotero auch sehr gut und überzeugend implementiert. Bevor Sie gespannt weiterlesen sollte ich Ihnen allerdings ehrlicherweise gleich sagen, dass bislang nur Anwender von Firefox 2.0 - nicht Firefox 1.5 oder anderer Browser - diese Erweiterung nutzen können. Warum allerdings nicht diesen Beitrag zum Anlass nehmen, um sich Firefox 2.0 einmal anzusehen? Doch nun zurück zum eigentlichen Thema, Zotero. Worum handelt es sich dabei eigentlich. Nun, Zotero ist eine kostenlose (!) Erweiterung für Firefox 2.0, mit der Sie Literatur, aber auch zahlreiche andersartige Ressourcen, wie zum Beispiel Filme, Dateien etc. systematisch und komfortabel verwalten können. Darüber Es würde zu weit führen den wirklich beachtlichen Funktionsumfang der Software an dieser Stelle auch nur einigermaßen vollständig zu beschreiben. Das ist aber auch nicht notwendig, existieren doch eine ganze Reihe von Möglichkeiten sich ausführlich zu informieren. Beginnen sollten Sie mit einem gut gemachten und sehr informativen Screencast, der einen sehr guten Überblick vermittelt. Wenn Sie den gesehen haben, da bin ich mir fast sicher, werden Sie nicht zögern, Zotero zumindest einmal probeweise zu installieren. Und nach einer Lektüre des Quick Start Guides, die Sie nicht mehr als knapp fünf Minuten kosten dürfte, kann's losgehen und steht einer komfortablen und effizienten Verwaltung all Ihrer biliografischen Ressourcen nichts mehr im Wege. 3月25日 Intute - qualitativ hochwertige Internetquellen für Forschung, Lehre und UnterrichtIn meinen Seminaren für Kolleginnen und Kollegen, die ich seit mehreren Jahren durchführe, kommt regelmäßig immer wieder ein Thema zur Sprache, die Frage nach der Qualität, Verläßlichkeit und Seriosität der Internetquellen, die sich mit den verschiedenen Suchinstrumenten nun ja wirklich geradezu in einer Überfülle finden lassen. Eben sie bildet den Ausgangspunkt für die Arbeit eines Konsortiums von sieben Universitäten, das sich in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von renommierten Partern bemüht, auf seiner Website, Intute, einen Fundus von ausschließlich von Experten vorgeprüften, qualitativ hochwertigen Internetquellen - und zwar über alle Disziplinen hinweg - zusammenzustellen. Intute erspart es damit uns allen weitgehend, sich durch viele Hunderte, ja Tausende von Suchergebnissen durcharbeiten und damit in mühsamer und zeitraubender Arbeit selbst die Spreu vom Weizen trennen zu müssen. Wie Ihnen der Screenshot von der Eingangsseite zeigt, sind die derzeit (März 2007) 116.000 ausgesuchten Quellen, die Intute gespeichert hat, in vier grosse Bereich gegliedert:
Ich habe mir die Zusammenstellungen für einige Teilbereiche meiner Disziplin, die ich gut kenne, angesehen, und kann nur bestätigen, dass es sich durchgängig um exzellente Quellen handelt, die hier zusammengetragen wurden. Außerordentlich hilfreich finde ich auch, dass nicht nur nackte Links angezeigt, sondern zusätzliche Informationen angeboten werden, die eine schnelle Orientierung über das Angebot sehr erleichtern. Der nachstehende Screenshot zeigt Ihnen das an einem Beispiel. Wenn Sie Intute einen Besuch abstatten - und das kann ich Ihnen nur dringend empfehlen - sollten Sie auch nicht versäumen, einen Blick auf die linke vertikale Navigationsleiste, und hier auf "Internet Training" -> "Virtual Training Suite" zu werfen. Sie gelangen über diesen Link zu einem gesonderten Bereich, in dem Sie - wieder gegliedert nach den oben genannten vier grossen Bereichen sowie einzelnen Fächern und Teildisziplinen - Tutorials finden, die Ihnen selbst und Ihren Studierenden eine Art "Site-Seeing"-Tour durch die zentralen Ressourcen Ihres speziellen Faches bieten und darüber hinaus erlauben, interaktiv sich gleich über den Links basket eine eigene Linkliste zusammenzustellen. Der nächste Screenshot zeigt Ihnen das am Beispiel der politikwissenschaftlichen Teildisziplin der Internationalen Beziehungen. Wenn Sie Ihre Erstsemester das entsprechende Tutorial für ihr Fach als Pflichtaufgabe gleich zu Beginn durchführen lassen, ersparen Sie ihnen damit viele, viele Stunden unnützer Recherearbeit während ihres Studiums und vermitteln Ihnen zudem einen ersten Zugang zu den verschiedenen Bereichen Ihrer Disziplin. Fazit: Intute stellt gleich unter mehreren Gesichtspunkten - einige davon habe ich versucht anzudeuten - eine herausragende Quelle dar, auf die zu verzichten sich eigentlich niemand leisten kann und sollte. 2月6日 Qualifizierte Verweise auf WebseitenDas akadeMix-Blog weist auf eine hilfreiches Tool hin, mit dessen Hilfe man auf Webseiten verweisen kann, der Empfänger dieses Hinweises aber gleich auch die Stelle markiert vorfindet, auf die man hinweisen möchte. Wie oft muss man nicht in E-Mails umschreiben, welche Stelle man im Text meint, hier kann man sie gleich markieren! Das Tool heißt CiteBite und ist kostenlos als Webdienst verfügbar. 12月23日 Bessere Übersichtlichkeit Ihrer personalisierten Startseite mit mehreren Registerkarten - das Beispiel GoogleBereits vor rund zwei Monaten hat Sie Wolfgang an dieser Stelle über die Vorteile von personalisierten Startseiten informiert, die vor allem darin liegen, dass alle für Sie wichtigen Informationen von einer zentralen Stelle im Web abgerufen werden können. Was allerdings tun, wenn der Platz knapp wird und damit die Übersichtlichkeit leidet? Nun, dann legen Sie sich doch einfach eine oder mehrere zusätzliche Seiten an - eine Möglichkeit, die nun auch Google seit einiger Zeit anbietet. Diese Option bietet sowohl für Studierende als auch Dozenten offensichtliche Vorzüge. Wenn beispielsweise ein Wissenschaftler zu einem bestimmten Gebiet forscht, daneben jedoch noch zahlreiche andere Interessen hat, kann er sich eine Seite für sein Forschungsgebiet gestalten und zusätzlich eine zum aktuellen Tagesgeschehen einrichten, oder einfach seinen Mail-Account, seinen Kalender, seine Notizen, sein Google Notebook und seine Aufgabenliste zusammen auf eine Seite setzen, so dass diese Informationen jederzeit im Netz verfügbar sind. Studierende könnten sich verschiedene Seiten zu ihren einzelnen Seminaren einrichten oder eine Seite für die Magisterarbeit, auf der Sie Informationen zur Magisterprüfung ablegen und Aufsätze sammeln, ihre Bookmarksammlung für dieses Thema einbinden und Neuigkeiten dazu mit dem RSS-Reader an dieser Stelle gebündelt verfolgen. Doch wie wie wird eine zusätzliche Seite eingerichtet und mit Inhalt gefüllt? Das möchte ich Ihnen am Beispiel von Google in einem kurzen Tutorial zeigen. Zunächst klicken Sie einfach, so wie es der nebenstehende Screenshot zeigt, auf "Add a tab". Anschließend legt Google eine neue Registerkarte an, fordert Sie auf, dieser einen Namen zu geben und blendet mitten auf der neuen Seite eine Schaltfläche - "Look for new stuff to add" - ein. Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie zum nachfolgend abgebildeten Fenster, auf dem Sie in ganz unterschiedlicher Weise Inhalte für Ihre soeben angelegte Registerkarte auswählen können. Eine erste Option (1) besteht darin, auf der linken Seite einen der angebotenen Bereiche auszuwählen, dann im rechten Teil des Fenstes durch das zum Teil Hunderte von fertigen Inhalten umfassende Angebot zu scrollen und diese dann mit einem Klick auf "Add it now" einzubinden. Wenn Sie bereits die Adresse eine Feeds kennen, den Sie hinzufügen wollen, kopieren Sie diese - das ist die zweite Option (2) - einfach, so wie in unserem Beispiel für den Feed der FAZ - in das Adressfeld und klicken auf "Add by URL". Schließlich - und dabei handelt es sich um die dritte und effektivste Option (3) - können Sie aber auch im oberen Teil des Fensters wie bei Google gewohnt Ihre Suchbegriffe eingeben. Dann erscheinen im unteren Teil, wie Ihnen der Screenshot zeigt, eine Liste mit Feeds genau zu diesem Thema - in unserem Beispiel < eu enlargement > -, die Sie ebenfalls mit einem Mausklick auf "Add it now" hinzufügen können. Und das Ergebnis könnte dann etwa wie folgt aussehen, wobei Sie die Position der einzelnen Teile ganz einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Einfach mit der linke Maustaste auf die Überschrift klicken, Taste gedrückt halten und dann an die neue Stelle ziehen. Das Anlegen einer Registerkarte sowie das gezielte Hinzufügen von Inhalten ist also, wie Sie gesehen haben, wirklich kinderleicht, und die paar Minuten, die Sie dafür investieren, lohnen sich wirklich! Rebecca 12月15日 Inhaltsanalyse von TextenFür die Inhaltsanalyse von Texten gibt es bestimmte Methoden (und folglich ganze Lehrbücher) und auch Software, welche einem das Suchen abnehmen. Diese Software ist meist kostenpflichtig. Im Weblog Verweisungsform.de habe ich einen Eintrag entdeckt, welcher die Firefox-Erweiterung (ab Version 2.0, also ziemlich frisch) Gnosis behandelt. Das ist eine kostenlose Software der Firma ClearForest, mit deren Hilfe man die Struktur von Texten analysiert bekommt. Steckt noch in den Kinderschuhen, kann deshalb nicht mit Umlauten, Diakritika und zu langen Texten umgehen, ist vor allem bei englischsprachigen Texten sinnvoll einzusetzen. Aber: Man kann sich mit Hilfe dieser Erweiterung vergewissern, ob man alle wichtigen Aspekte eines Textes zur Kenntnis genommen hat. Von daher dürfte der Gebrauchswert in der wissenschaftlichen Anwendung hoch sein. 11月21日 Plagiat lohnt sich nichtWissenschaftliches Arbeiten basiert in vielen Teilen auf der Arbeit anderer. Die Aufsatzdatenbank Google Scholar beispielsweise zitiert: Stand on the shoulders of giants. Nun, wo man sich auf die Arbeit von anderen bezieht bzw. deren Theorien und Ergebnisse einbezieht, muss man dies belegen, damit der eigene Anteil an der Arbeit erkennbar wird. - Im Zeitalter des Internets freilich ist es besonders leicht, mit Hilfe der Routine von Markieren, Kopieren und Einfügen Text zu übernehmen. Aber auch hier gilt: Belegen! Im heute-Magazin des ZDF erschien unlängst ein Artikel über die Plagiatsproblematik. Hier wird am Schluss ganz klar gemacht, dass nicht nur Studierende erweiterte Möglichkeiten haben, Texte zu übernehmen, sondern auch Lehrende, dies zu überprüfen. Bleiben Sie auf der sicheren Seite, weisen Sie aus, was Sie von Vorgängern übernommen haben! |
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