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9月11日 Texte hochladen und kommentieren lassen Kennen Sie Scribd? Ein Dienst, bei dem Sie sich (wieder einmal) registrieren und danach Dokumente (doc, pdf) hochladen können. Man vergibt Schlagwörter, ebenso eine oder mehrere Kategorien und fertig. Was das soll? Volltextserver für das Volk, quasi: Wo jede/r etwas hochladen kann. Das ist dann für jede/n sichtbar, man kann das auch anderen mitteilen, da jedes Dokument eine spezifische Adresse hat. Sie können hier also beispielsweise Hausarbeiten und andere Texte hochladen und so veröffentlichen. Mir fiel letzt ein Dienst auf, der bei einem Eintrag in Mashable zu zehn empfehlenswerten Tools für Lehrer mit aufgezählt war: bookgoo. Das ist wie Scribd, man lädt also Dokumente hoch. Der Dienst kann aber noch mehr: Jene, die das Dokument ansehen, können es kommentieren und markieren. So kann ein Text diskutiert und mit Metainformationen versehen werden, eine atttraktive Sache beispielsweise für Arbeitsgruppen, die an bestimmten Texten gemeinsam arbeiten. Nur ein dickes Haar schwimmt in der Suppe, Mashable bemerkt es und sagt: "With better privacy controls, Bookgoo would be a great tool for teachers to offer feedback to students on any sort of document — however, because of its lack of robust privacy features, take care when using Bookgoo with students." Genau: Es ist leider nicht auf bestimmte Kommentatoren und Bearbeiterinnen einzuschränkbar, jede/r kann die Kommentarfunktionen einsetzen. Immerhin: Ich denke, wenn man klare Zeitfenster ausmacht, innerhalb derer der Text bearbeitet werden kann/muss, ist die Gefahr gering, dass andere sich daran beteiligen. Es könnte ja jemand dann den Ertrag des Diskussionsprozesses zusammenfassen und in einem neuen, nicht veränderbaren Dokument für die nächste Einheit zusammenfassen und zur Verfügung stellen - beispielsweise auf Scribd ... 6月6日 ResearchGate - Soziales Netzwerk für die globale Wissenschafts-CommunityMySpace, Facebook & Co. scheinen Schule zu machen. Erst vorgestern hatte ich über die geplante Einrichtung eines sozialen Netzwerks für Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie der nationalen Parlamente von EU-Mitgliedstaaten berichtet. Heute nun bin ich durch einen Bericht von EurActiv.com auf ein neues, gerade online gegangenes soziales Netzwerk für die globale Wissenschafts-Community aufmerksam geworden. Bei ResearchGate, so der Name, handelt es sich um ein soziales Online-Netzwerk für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das durch eine Gruppe von Naturwissenschaftlern, Ökonomen sowie die Harvard Medical Schools und die University of Leeds angestoßen worden war und durch die deutsche ResearchGate GmbH betrieben wird. Ähnlich wie bei Facebook können eine Fülle von Informationen eingestellt werden, die sich hier allerdings nicht auf persönliche Interessen, sondern auf die eigenen Forschungsaktivitäten beziehen: Research Vitae, Research Skills, My Publications etc. Die Liste der Fächer, die Sie dabei über die zur Verfügung stehenden Dropdownfelder auswählen können, präsentiert sich noch sehr begrenzt (15) und stark naturwissenschaftlich orientiert. Schon allein diesbezüglich scheint es mir noch ein weiter Weg zu einer globalen Wissenschafts-Community zu sein. Literaturlisten können nur vom lokalen PC aus über Endnote oder Reference Manager eingepflegt werden – auch diesbezüglich hätte ich mir angesichts der vorhandenen Möglichkeiten der Online-Literatursuche und –verwaltung, beispielsweise mit Worldcat, deutlich mehr erwartet, handelt es sich doch dabei um ein ganz zentrales Element wissenschaftlicher Arbeit. Und ihre Bookmarks hätten sicherlich viele Kolleginnen und Kollegen im Rahmen eines derartigen Netzwerks ebenfalls gerne dabei – auch dies eine Funktion, die meines Erachtens fehlt. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, wie dieser neue Dienst angenommen wird. Nicht zuletzt auch mit Blick darauf, dass ResearchGate recht spät auf den Web 2.0-Zug aufspringt und mittlerweile viele schon andere Lösungen für ihre wissenschaftliche Kommunikation und ihre Aktivitäten im Web gefunden haben. 2月16日 Wahlkampf 2.0Manchen von Ihnen mögen sich fragen, ob da in der Überschrift was mit den Zahlen nicht stimmt; "müsste es nicht Wahlkampf 2007 heissen? Aber was hat das mit den Themen des Agora-Wissen-Blogs zu tun?" Nein! Das mit dem "Wahlkampf 2.0" hat durchaus seine Richtigkeit und will darauf hinweisen, dass in einigen derzeit laufenden Wahlkampagnen, vornehmlich in den USA, aber auch in Frankreich, das Web und die neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 - daher die Überschrift - bieten, eine bislang nicht gekannte, herausragende Rolle spielen. Einige Beispiele gefällig? Nun, ich bin vor etwa drei Wochen darauf gestossen, dass Hillary Clinton sich des bekannten Dienstes "Yahoo Answers" bedient hat, um folgende Frage zu stellen: "Based on your own family's experience, what do you think we should do to improve health care in America?" Wenn Sie zu dieser Seite surfen, werden Sie sehen, dass sich mittlerweile fast 38.000 Menschen zu dieser Frage geäußerst haben! Das scheint den Schluss zuzulassen, dass diese direkte Art der Kommunikation von Kandidatin und Wählerinnen und Wählern durchaus angenommen und genutzt wird. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Senatorin und Kandidatin auch in der Blogosphere aktiv ist. Und wie! In diesem Video macht sie deutlich, dass und wie sie die neuen Medien nutzen will: "I'm not starting a campaign..., I'm beginning a conversation" - so führt sie dort aus. Und das Web 2.0 bietet die Möglichkeiten dafür. Ihr Konkurrent, Barack Obama, hat sogar für seine Kampagne vor kurzem ein richtiges soziales Netzwerk im Web auf die Beine gestellt, das einen riesigen Zulauf erfährt. So kann es nicht überraschen, dass es mittlerweile ein Online-Projekt gibt, dass die Nutzung "sozialer" Online-Medien durch die Kandidaten für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen systematisch verfolgt, analysiert und kommentiert. Sein Name: techPresident! Für alle Politologinnen-Kolleginnen und -Kollegen, aber auch andere an Politik Interessierte, ein absolutes Muss. Es ist wirklich erstaunlich, was sich hier im Vergleich zu vorhergehenden Wahlkämpfen an Online-Aktivitäten entwickelt hat. 10月4日 Neue Entwicklungen beim Social Networking - ein ÜberblickDass Social Networking derzeit einen der Trends im Web schlechthin darstellt, dürfte mittlerweile ein Allgemeinplatz sein. Aber was gibt es eigentlich für Anbieter?; wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Dienste?; und vor allem, was bietet Potenziale für die Bereiche, um die es in diesem Blog geht, nämlich für Forschung, Lehre und Schule? Mit diesen Fragen beschäftigt sich in systematischer und sehr umfassender Weise und mit einem kritischen Blick ein Beitrag von Ebrahim Ezzy im Read/Write-Weblog, dessen Lektüre ich Ihnen sehr nachdrücklich empfehlen möchte. |
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