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11月17日 Webauftritte für den Unterricht mit Weebly for Education oder Google Sites erstellenEiner der besonderen Vorzüge des Web 2.0 besteht darin, dass es die vorhandenen Tools, wie Blogger, Zoho Wiki und viele, viele andere mehr, leicht machen, blitzschnell einen offenen oder geschlossenen Blog für eine Schulklasse oder ein Wiki für ein Universitätsseminar zu erstellen. Allerdings bleiben dabei die indivuellen Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, wenn Sie beispielsweise zusätzlich zum Wiki noch andere Elemente benötigen, sehr begrenzt. Deswegen möchte ich Ihnen heute zwei Angebote vorstellen, die eben diese Erweiterungsmöglichkeiten und Flexibilität bieten, aber dennoch leicht zu bedienen sind. Weebly for EducationBeim ersten handelt es sich um Weebly for Education. Weebly als Dienst, mit dem Sie online sehr leicht ansehnliche Webseiten und Webauftritte erstellen können existiert schon lange; das spezielle Angebote für den Bildungsbereich erst seit wenigen Wochen. Eine Einführung in die Möglichkeiten, die sich Ihnen damit bieten, finden Sie in einem sehr lesenswerten Beitrag von Jason Kincaid und natürlich auf der Website von Weebly for Education. Außerdem sollten Sie sich unbedingt Beispiele dafür ansehen, was sich damit machen lässt, zum Beispiel eine Website über Martin Luther King oder eine für die Altersstufe sehr schön aufbereitete Website einer Mathematiklehrerin. Nachstehend ein Screenshot von der Eingangsseite. Google Sites Ein zweites Tool, das zwar nicht speziell für Unterrichtszwecke gedacht ist, aber dennoch sehr gut auch dafür eingesetzt werden kann, ist Google Sites, ein ebenfalls außerordentlich leicht zu bedienendes Tools, mit dem Sie, wie mit Weebly, online Webauftritte aller Art erstellen können. Seit heute nun gibt es dort auch zahlreiche Vorlagen (hier die Vorstellung des neues Features durch den Google Blog), die Ihnen die Arbeit noch einfacher machen. Die Seite, die Ihnen der Screenshot zeigt, habe ich einfach auf der Grundlage einer Vorlage in rund einer Minute erstellt. Seite ist dabei eigentlich der falsche Ausdruck, denn es handelt sich um eine gesamte Website. All die Seiten, auf die die Links in der linken vertikalen Navigationsleiste verweisen (Homework Assignments, Extra Credit, Contact Me, Class Announcements etc.) wurden nämlich schon mit angelegt und müssen nun nur noch, wie die Homepage, mit Hilfe der Editing Tools von Ihnen mit Ihren eigenen Inhalten gefüllt werden. Allerdings würde ich Ihnen doch empfehlen, bevor Sie mit dem Editieren beginnen, sich die Hilfe zu Google Sites, zu der Sie über den Link ganz rechts oben im Arbeitsfenster (Help) gelangen, anzusehen. Wie der nachfolgende Screenshot erkennen lässt, steht Ihnen hier im Grunde eine vertiable Einführung – allerdings eben nicht in Buch-, sondern in ditigaler Form - zur Verfügung. Wenn Sie sich dafür ein wenig Zeit nehmen, werden Sie in Kürze in der Lage sein, auch anspruchsvollere Funktionen zu nutzen und Ihrer Website ein professionelles, Ihren Bedürfnissen angepasstes Aussehen zu verleihen. Ihre Schüler oder Studierenden werden staunen! 6月18日 “Web 2.0 für Schulen” – ein Unterrichtspaket von agora-wissenWenn es in den letzten Monaten auf dem Agora-Wissen-Blog ruhiger war, als wir uns das gewünscht hätten, dann hatte das nicht zuletzt damit zu tun, dass wir intensiv am dem Produkt gearbeitet haben, das ich Ihnen heute vorstellen möchte. Es handelt sich um ein am 15. Juli 2009 erscheinendes Unterrichtspaket (Manuskript und CD-ROM) mit dem Titel “Web 2.0 für Schulen”. Der Gegenstand, mit dem es sich beschäftigt, könnte spannender und bedeutsamer kaum sein, denn die Entwicklung des Internet in den letzten fünf, sechs Jahren, die zusammenfassend mit dem Begriff Web 2.0 beschrieben wird, kommt für viele Bereiche, wie Politik oder Wirtschaft, insbesondere aber für Lehren und Lernen, einer Revolution gleich. An wen wendet sich das Unterrichtspaket? Das Unterrichtspaket wendet sich an alle Lehrerinnen und Lehrer, unabhängig von den Fächern, die sie unterrichten, denn die vorgestellten Instrumente können im Sprachunterricht ebenso genutzt werden, wie in den naturwissenschaftlichen Fächern, im Musik- und Kunstunterricht, in Gemeinschaftskunde oder Geschichte. Es dient dem Selbststudium, ist aber auch - das gilt vor allem für die Präsentationen und Videos - für den direkten Einsatz im Unterricht konzipiert und geeignet. Neben Lehrerinnen und Lehrern dürften auch Dozentinnen und Dozenten an Hochschulen und Universitäten oder in der Erwachsenenbildung in hohem Maße von der Lektüre des Manuskripts sowie insbesondere auch den Tutorials auf der CD profitieren. Worum geht es inhaltlich? Inhaltlich geht es einmal darum, zu erläutern, was Web 2.0 ist und wo und wie es sich auswirkt. Dies geschieht in erster Linie im Rahmen des beiliegenden Manuskripts. Auf der CD-ROM machen wir Sie eingehend mit den neuen und neuartigen Möglichkeiten und Instrumenten vertraut, die es für Ihre Arbeit und Ihren Unterricht offeriert, und die vor allem drei umfangreiche Bereiche betreffen:
Da ein Blogposting, das Ihnen dieses Paket näher vorstellt, viel zu lange würde, habe ich ein 13 Seiten langes PDF-Dokument für Sie zusammengestellt, das alle notwendigen Informationen enthält: Das Inhaltsverzeichnis und Auszüge aus einzelnen Kapiteln, die auch einen sehr guten Eindruck von den Inhalten der CD-ROM vermitteln, die 15 Präsentationen im Umfang von über 400 Seiten, 18 Videotutorials mit rund eineinhalb Stunden Laufzeit sowie Software umfasst. Dieses Dokument, das ich nachstehend für Sie eingebettet habe, können Sie entweder hier am Bildschirm lesen – mit der Schaltfläche ganz rechts außen schalten Sie in den Vollbildmodus, mit dem nach unten weisenden Pfeil links daneben können Sie den Zoom stufenlos verstellen – oder es sich mit Hilfe des Dropdownfelds “More” einfach auf Ihre Festplatte herunterladen und ausdrucken. Über den Link “Web 2.0 für Schulen (Vorschau) gelangen Sie zu Scribd, einem Dienst zum Dokumentenaustausch, auf dessen Servern die Datei liegt. Web 2.0 für Schulen (Vorschau)Subskription und Bestellung Falls das Paket Ihr Interesse findet, können Sie es noch bis zum einschließlich 14. Juli 2009 zum Subskriptionspreis von 31,50 € bestellen; der endgültige Preis ab dem 15. Juli wird 39,50 € betragen. Informationen dazu sowie zu allen anderen inhaltlichen und bestelltechnischen Aspekten finden Sie ebenfalls in der PDF-Datei. Falls Sie darüber hinaus noch Fragen haben sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. 6月11日 Will universities stay relevant? – ein lesenswerter Beitrag von Don TapscottDass Web 2.0 Lehren und Lernen tiefgreifend verändert hat und uns neue, neuartige und vielversprechende Möglichkeiten an die Hand gibt, die es zu nutzen gilt, dürfte zumindest in Insiderkreisen mittlerweile ein Gemeinplatz sein. Unzählige Publikationen, wie zum Beispiel die exzellente Monografie von Will Richardson, Blogs, Wikis, Podcasts, And Other Powerful Web Tools For Classrooms, aber auch wir hier im Agora-Wissen-Blog (hier der jüngste Beitrag), haben seit Jahren immer wieder darauf hingewiesen. Aber wie sieht es eigentlich mit der Umsetzung dieser Erkenntnis in den Universitäten aus? Was könnten, was müssten diese tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein außerordentlich interessanter Beitrag von Don Tapscott, dem Mitautor des Bestseller “Wikinomics”, über den wir vor einiger Zeit berichtet hatten. Mit einem längeren Zitat, das ich ausgewählt habe, möchte ich Sie nachdrücklich dazu ermuntern, den ganzen Beitrag zu lesen. Es lohnt sich.
Recht hat der Mann! Bleibt mir nur noch, Ihnen viel Spaß beim Lesen und – wie Maibritt Illner sagen würde – “viel Freude beim Vermehren der gewonnen Einsichten” zu wünschen. 5月28日 Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert – kennen wir die Möglichkeiten?Angesichts der täglichen und – seit es Twitter gibt – minütlichen Nachrichten über neue Web 2.0-Anwendungen und Dienste, die uns Lehren und Lernen erleichtern helfen sollen, kommt irgendwann der Punkt, wo man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht oder, anders ausgedrückt, die grundlegenden Veränderungen des Webs in den letzten fünf, sechs Jahren und deren Implikationen aus dem Auge verliert. Das vorliegende Posting versteht sich als Versuch, wieder einmal daran zu erinnern. Zentrale Lernhemmnisse in der Vergangenheit Wie dramatisch, ja revolutionär diese Veränderungen sind, wird in besonders eindrücklicher Weise deutlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass der Alltag im Umgang mit Wissen, Forschung und Lernen jahrtausendelang durch drei zentrale Probleme geprägt war.
Lehren und Lernen im Wunderland Eine weltweite Kommunikation und intensive Zusammenarbeit zwischen Menschen, die sich intensiv für eine Materie interessieren, und sei es auch in der kleinsten Nische und in einem noch so exotischen Fachgebiet, ist ohne jegliche Probleme möglich. Sie können heutzutage in einem geografisch weltweit verstreuten Team so intensiv kooperieren als ob Sie im gleichen Büro säßen. Man muss nur wissen, dass es entsprechende Dienste gibt und die Fähigkeit besitzen, sie zu benutzen. Diese enge weltweite Kooperation wird heutzutage auch nicht mehr durch die Sprachbarriere behindert. Es ist möglich, in Sprachen zu recherchieren, deren Schriftzeichen, wie beispielsweise beim Chinesischen oder Arabischen, Ihnen wie Hieroglyphen anmuten, und seit einigen Tagen kann ich von meinem webbasierten E-Mail-Programm, Gmail, aus mit einem Mausklick Nachrichten aus allen möglichen Sprachen - der Screenshot zeigt eine Mail in Russisch - ins Deutsche oder Englische übersetzen. Das bedeutet, dass ein Schriftwechsel mit einem japanischen, kroatischen oder eben russischen Kollegen problemlos möglich ist, ohne dass der eine die Sprache des anderen versteht. Während wir bei einem realen Treffen also auf Zeichensprache angewiesen wären, können wir über das Web kommunizieren. Man muss nur die Adresse von Google Translate oder dem Microsoft Translator kennen oder wissen, dass die automatische Übersetzungsfunktion in Gmail unter “Settings” – “Labs” – “Message Translation” aktiviert wird. Aber kennen unsere Schüler, Lehrer, unsere Professorinnen und Studierenden diese Möglichkeiten und nutzen sie sie? Wer die Pisa-Tests von morgen gewinnen will, der jedenfalls sollte sie kennen. 5月22日 Eureka Science News - Neues aus der Wissenschaft von einer Stelle ausSeit wenigen Stunden ist mit Eureka Science News eine neuer Dienst online, der interessante Neuigkeiten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen (Astronomie, Biologie, Klima!, Gesundheit, Mathematik, Paläontologie, Physik und Psychologie) von einer Stelle aus zugänglich macht. Die Auswahl der Artikel erfolgt dabei auf der Grundlage eines ausgeklügelten Algorithmus; mehr dazu finden Sie in einem Beitrag von Kristen Nicole im Mashable Blog. Da ich mich in den entsprechenden Fächern zu wenig auskenne, ist es mir natürlich auch nicht möglich, mir ein Urteil darüber zu erlauben, ob und inwieweit die Auswahl tatsächlich zentrale Elemente der aktuellen Diskussion in diesen Disziplinen korrekt widerspiegelt. Das müssen Sie selbst herausfinden. Für Lehrerinnen und Lehrer und für interessierte Schüler - da nun bin ich mir allerdings ziemlich sicher - stellt Eureka Science News (der nachstehende Screenshot zeigt Ihnen die Seite zu "Climate" vom heutigen Tag) eine wunderbare Quelle dar. Da wird das Finden von aktuellen Berichten und Unterrichtsbeispielen sowie das Erstellen von Arbeitsblättern zum Vergnügen. Natürlich bietet Eureka Science News auch für jedes Fach einen gesonderten RSS-Feed, und - das ist überhaupt nicht selbstverständlich und besonders erfreulich - erklärt darüber hinaus, was das ist und wie Sie diese RSS-Feeds nutzen können. So macht Wissenschaft Spaß, und so macht es Spaß, sich auf dem Laufenden zu halten. Meine Schlussfolgerung deswegen: Ein mehr als empfehlenswertes "Ausflugsziel" für den heutigen verregneten Feiertag - aber seien Sie vorsichtig, denn dort werden Sie sicherlich, wie ich auch ich eben, längere Zeit hängen bleiben! 3月1日 Do Schools Kill Creativity? - von Ken RobinsonÜberlegungen zu den Herausforderungen, die sich für unsere Bildungssysteme durch die sich mit rasender Geschwindigkeit vollziehenden Veränderungen der Rahmenbedingungen für Lehren und Lernen, unter anderem verbunden mit Stichworten wie Web 2.0, ergeben, kommen häufig sehr belehrend daher. Dass es auch anders geht, belegt der nachstehend eingebundene Video-Beitrag eines Vortrags von Sir Ken Robinson bei den so genannten TEDTalks. Ich möchte hier inhaltlich gar nichts vorwegnehmen, sondern Ihnen nur dringend empfehlen, sich 20 Minuten Zeit zu nehmen, um diesen geistreichen, humorvollen und inspirierenden Vortrag anzusehen und anzuhören. Es lohnt sich wirklich. Viel Spaß! 10月24日 Hausaufgabenbetreuung über das Web - oder was man sonst noch alles mit online Office-Anwendungen machen kannEin interessanter Bericht des Wall Street Journal online beschreibt, wie man im schulischen und familiären Umfeld online Office-Anwendungen nutzen kann - unter anderem eben zur Hausaufgabenbetreuung. Lesenswert! Und wenn Sie ergänzend auch mal die Betroffenen selbst dazu hören wollen - kein Problem. Hier gibt's das Video dazu. 8月14日 Tipps zur Nutzung von Wikipedia und Hinweise auf andere online NachschlagewerkeEs dürfte wohl keine Leserin und keinen Leser dieses Blogs geben, die nicht ab und zu Wikipedia nutzten. Das beschränkt sich allerdings im Regelfall - wie eben bei Nachschlagewerken so üblich - auf die eine oder andere schnelle Suche. Dass auch andere Zugangsmöglichkeiten existieren und im Umfeld von Wikipedia einige interessante Projekte und Dienste angesiedelt sind, die durchaus Interesse verdienen, wissen dagegen die wenigsten. Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen den Beitrag von Wendy Boswell, How to Use Wikipedia, empfehlen, der eine ganze Reihe von Anregungen enthält, wie Sie Wikipedia zur Vorbereitung Ihres Unterrichts noch effektiver einsetzen können. Beachten Sie dabei auch die Hinweise auf weitere online Nachschlagewerke am Ende des Artikels, wie beispielsweise auf Answers.com, einen Dienst, den ich persönlich noch häufiger nutze, als Wikipedia, und den Artikel, The Best Reference Sites on the Web, zu dem Sie ebenfalls über einen Link unten auf der Seite gelangen, sollten Sie sich auch nicht entgehen lassen. 5月19日 Wikis in Unterricht und LehreDie vielfachen Vorzüge des Einsatzes von Wikis im Schulunterricht, in der universitären Lehre und für viele andere Zwecke sollten mittlerweile hinreichend bekannt sein. Nicht umsonst nutzen grosse Firmen wie zum Beispiel BMW, Sony oder Disney, aber auch renommierte Universitäten, wie Stanford und viele andere dieses Instrument. Für diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht näher damit beschäftigt haben, bietet das Web eine geradezu unüberschaubare Anzahl von Quellen dazu. So hat etwa eine Suche mit Google, die ich eben mit den Begriffen wiki AND education durchgeführt habe, über 85 Millionen!! Ergebnisse gebracht hat. Lassen Sie mich deswegen eines davon herausgreifen, das mir besonders instruktiv erscheint und das ich - natürlich - auf einem Wiki - wo sonst? - gefunden habe. Der Beitrag verweist besonders auf folgende Anwendungsmöglichkeiten:
Ich will es mit diesen kurzen Bemerkungen bewenden lassen und nur noch anmerken, dass der Artikel viele zusätzliche Hinweise, zum Beispiel auf Literatur, die sich mit Wikis und Lehre beschäftigen, auf Demovideos und auf zahlreiche Anwendungsbeispiele für die Nutzung von Wikis verweist. Wer darüber hinaus konkrete Beispiele von schulischen bis zu Forschungs-Wikis sucht, der sei auf die "Examples of educations wikis" verwiesen. Wenn Sie sich davon haben inspirieren und überzeugen lassen, dass Wikis auch für die Arbeit mit jüngeren Schülern wirklich keine unüberwindlichen technischen Barrieren mit sich bringen, stellt sich natürlich die Frage, welches von den unzähligen Angeboten an Wikis im Web für einen ersten Versuch für Sie geeignet wäre. Den technisch versierteren und vielleicht mit dem Medium "Wiki" schon etwas vertrauteren unter Ihnen empfehle ich die WikiMatrix, die Sie mit Hilfe eines Assistenten durch einen mehrstufigen Auswahlprozess führt, der Sie zu dem genau für Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderten Wiki führt. Wirklich sehens- und empfehlenswert. Wer hingegen gerade erst beginnt, sich mit dem Gedanken zu tragen, so ein Wiki einmal auszuprobieren, der findet in dem Beitrag von Shonda Brisco im School Library Journal eine überschaubare, verständliche und Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungen abwägende Entscheidungshilfe. Ja, und wenn Sie selbst ein interessantes Wiki im schulischen oder universitären Bereich unterhalten, dann lassen Sie es uns doch wissen. Wir würden an dieser Stelle gerne einmal einige anregende Beispiele auch aus dem deutschsprachigen Bereich präsentieren. 5月11日 Forschung, Lehre und Web 2.0 - Aktivitäten und Erfahrungen amerikanischer UniversitätenWenn Jürgen und ich an dieser Stelle über Web 2.0, Office 2.0 und neue diesbezügliche Anwendungen berichten, betonen wir wieder und wieder deren Nutzen für Forschung und Lehre. Aber eben weil es im Rahmen dieser Postings schwerpunktmäßig um einzelne Applikationen und Anwendungsfelder geht, fehlt dort einfach der Raum, um Ihnen konkrete Anwendungsbeispiele vorzustellen, um Ihnen zu zeigen, was wird denn nun eigentlich in der akademischen Praxis tatsächlich damit gemacht. Um so mehr freue ich mich, Ihnen heute einen aktuellen Beitrag (April 2007) von Chelan David mit dem Titel "Working the Web. Interactive Web 2.0 technologies may help and improve teaching and learning, as well as staff productivity" vorstellen und empfehlen zu können, der sich eben damit, mit der Nutzung von Web 2.0 an Universitäten wie Harvard, Stanford und Berkeley, ausführlich beschäftigt. Und ich kann Ihnen versprechen, Sie werden überrascht sein, was möglich ist und dort alles gemacht wird. Und zwar mit einem bedeutenden Mehrwert für alle Beteiligten. Eine mehr als empfehlenswerte Wochenendlektüre! 3月7日 Suche nach älteren Nachrichtenquellen - Google News Archive SearchIch bin gerade dabei, Unterrichtsmaterialien zu dem Thema Vereinte Nationen zu erstellen, die wir in etwa zwei Wochen als Paket zusammen mit einer umfangreichen CD-ROM, die systematisch in den Gegenstand einführt, anbieten werden. Wenn Sie daran interessiert sind - schauen Sie doch mal in einigen Tagen auf unserer Website vorbei. Doch darum soll es hier nicht gehen. Ich möchte Ihnen vielmehr berichten, wie ich die Materialien für die Arbeitsblätter zu einem Gruppenpuzzle gesucht und gefunden habe. Mir ging es darum, Nachrichtenberichte zu auch bereits länger zurückliegenden (gescheiterten) Aktivitäten der Vereinten Nationen - etwa zu Ruanda, Srebrenica, Somalia etc. - zu finden. Wie Sie wissen, halten die zahlreichen Online-Nachrichtendienste, wie etwa Yahoo News, Wikio und viele andere mehr die Beiträge nur für sehr kurze Zeit vor, so dass Sie in der Regel nicht länger als einen Monat zurück suchen können. Die einzige Ausnahme bildet Topix.net, das Nachrichtenquellen bis ein Jahr zurück verfolgen lässt; wir hatten vor längerer Zeit im Agora-Wissen-Blog darüber berichtet. Was also tun? Nun, ich habe mich an die Archivsuche erinnert, die Google seit einiger Zeit anbietet und diese für meinen Zweck getestet. Auch hier sollten Sie - wie der nachfolgende Screenshot zeigt - immer mit der Advanced Search, die I Die Ergebniss dieser Suche waren mehr als überzeugend. Ich habe insgesamt nahezu 1.500 Resultate aus hochkarätigen Quellen (CNN International, Washington Times, BBC News etc., etc.) erhalten - und eben Berichte und Kommentare, die direkt zur Zeit des Geschehens verfasst wurden und von daher zum Teil außerordentlich beeindruckend sind. Eben genau das, was ich für meine Arbeitsblätter gesucht hatte. Der einzige Nachteil dabei ist, dass sich das Google News Archive weitestgehend auf englischsprachige Quellen beschränkt. Sie müssen also gegebenenfalls für niedrigere Klassenstufen etwas Übersetzerarbeit leisten. Alles in allem handelt es sich bei der Google News Archive Search um einen Dienst, der für diejenigen von Ihnen, die Zeitgeschichte oder Gemeinschaftskunde unterrichten, eine außerordentlich wertvolle, unverzichtbare Quelle darstellt. 2月9日 Im Web Filme für Seminare und Unterricht findenStellen Sie sich vor, Sie sind gerade dabei eine Unterrichtsstunde - sagen wir einmal für das Thema Hartz IV - vorzubereiten. Sie haben so weit alle Arbeitsblätter, Schaubilder und sonstigen Unterlagen beieinander, würden aber gerne noch ein weiteres attraktives und aktuelles Element einbauen. "War da nicht vor einiger Zeit ein Beitrag oder eine Diskussion im Fernsehen?" - so werden Sie sich vielleicht erinnern - "Die würden gut passen". Schon, aber da Sie sie nicht auf Video aufgezeichnet haben, stehen sie leider nicht zur Verfügung. Genau in solchen Fällen hilft eine neue Suchmaschine weiter, die heute online gegangen ist, nämlich TVIPI. Mit ihr können Sie nämlich derartige Beiträge - sofern Sie von den Sendern auch ins Web gestellt wurden - finden. Geben Sie dort, um bei unserem Beispiel zu bleiben, "hartz IV" ein, bekommen Sie immerhin knapp 30 Filmbeiträge als Ergebnisse angezeigt. Dabei sind unter anderem eine Diskussion bei "Berlin Mitte" zum Thema "Wie gerecht ist Hartz IV", ein Beitrag des NDR-Fernsehens "Wohnung weg. Obdachlos durch Hartz IV?" etc., etc. Über einen Link springen Sie dann zu der Seite mit dem Beitrag, müssen eventuell noch angeben, welche Art von Verbindung (Modem/ISDN oder DSL) Sie haben und welchen Player Sie nutzen wollen, und schon können Sie das Video ansehen. Eine, wie ich finde, tolle Möglichkeit, mit der Sie Ihren Unterricht - und auch die eine oder andere Seminarsitzung - lebendiger, attraktiver und aktueller gestalten können. |
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