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AgoraWissenPC, Internet und Web 2.0 in Forschung, Lehre und Schule January 22 Twitter und Facebook Einführungen von MashableEs mag Sie vielleicht überraschen, an dieser Stelle, wo es doch um Lehren und Lernen mit Web 2.0 geht, einen Beitrag zu Twitter und Facebook zu finden, aber die beiden Plattformen spielen mittlerweile doch bei vielen Studierenden und auch Lehrenden im Alltag eine immer größere Rolle. Als Anfänger einen Zugang dazu finden ist allerdings gar nicht so einfach und selbst alte Hasen dürften angesichts der Fülle von Funktionen und Möglichkeiten sowie der ständigen Neuerungen manchmal Schwierigkeiten haben, den Überblick nicht zu verlieren. Und eben hier kommen die beiden vom Mashable-Blog zusammengestellten Tutorials ins Spiel. Das Twitter-Guidebook gliedert sich in die folgenden größeren Teile:
Das Facebook-Guidebook umfasst:
Beide können sowohl als Einführungen, vor allem aber als Nachschlagewerke genutzt werden, die über übersichtlich gegliederte und nicht zu lange Artikel zeigen, wie Sie die verschiedenen Funktionen nutzen, beispielsweise auf Ihrem IPhone twittern oder eine Facebook-Gruppe einrichten. Sehr empfehlenswert! January 10 Dropbox – Synchronisation, Backup und FilesharingWarum Dropbox? Diejenigen von Ihnen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mit webgestützten Anwendungen arbeiten können, wollen oder – im betrieblichen Bereich – dürfen, aber häufig mehrere PCs nutzen, kennen das Problem. Sie fangen im Büro an, an einem Bericht zu schreiben und wollen diesen am Wochenende zuhause an Ihrem Laptop fertigstellen, vergessen aber, das Dokument auf Ihrem USB-Stick zu speichern. Dann ist guter Rat teuer. Eine komfortable, einfach zu handhabende und kostenlose bzw. kostengünstige Lösung dafür bietet Dropbox an. Und so geht das. Installation Sie laden sich zunächst von hier die benötigte Software herunter, die für Windows, Mac und Linux zur Verfügung steht, und installieren diese auf Ihren verschiedenen PCs, was kaum mehr als eine Minute dauert. Außerdem richten Sie sich im Verlauf dieses Prozesses einen Account bei Dropbox im Web ein. Von nun an steht Ihnen – so, wie im nachstehenden Screenshot zu sehen - auf jedem Ihrer Computer ein neues Verzeichnis namens “My Dropbox” zur Verfügung und alle Ordner, Unterordner und Dateien, die Sie auf einem dieser Computer darin ab- oder anlegen, werden über alle anderen Computer hinweg automatisch synchronisiert. Diese Synchronisation erfolgt über das Web, es ist also nicht erforderlich, dass die PCs über LAN oder WLAN verbunden sind. Der Prozess beginnt automatisch schon während Sie einen PC hochfahren und läuft überraschend schnell ab. An seinem Ende bekommen Sie in der Taskleiste eine Meldung angezeigt, dass alle Verzeichnisse und Dateien synchron sind. Nutzung Die einfachste und bequemste Möglichkeit, Dropbox zu nutzen, besteht darin, einfach die Verzeichnisse mit den Dateien Ihrer aktuellen Projekte temporär in die Dropbox zu verschieben, so, wie im obigen Screenshot mein “Winterthur-Projekt”, ein Ordner mit mehrerer Unterordern. Dann wird synchronisiert und zusätzlich auf der Dropbox-Website ein Backup angelegt, ohne dass Sie auch nur daran denken müssten. Über diese Website können Sie übrigens auch, dies eine weitere sehr hilfreiche Funktionalität des Dienstes, Ordner oder Dateien mit anderen – beispielsweise in einer studentischen Arbeitsgruppe – teilen. Außerdem erlaubt Ihnen das den Zugriff auf Ihre Dateien auch an PCs, auf denen die Dropbox-Software nicht lokal installiert ist, etwa in einem Internetcafé. Kosten Die Basisversion des Dienstes, mit der Ihnen insgesamt 2 GB an Speicherplatz zur Verfügung stehen, ist kostenlos. Für die meisten dürfte das auch ausreichen, denn Sie können ja, sobald ein Projekt abgeschlossen ist, dieses wieder aus der Dropbox entfernen und durch ein anderes ersetzen. Wenn Sie Dropbox aber auch als Backup-Lösung einsetzen wollen oder einfach mehr Speicherplatz benötigen, stehen die Pro 50-Version mit 50 GB Speicherplatz für 9.99 Dollar oder die Pro-100-Version mit 100 GB Speicherplatz für 19.99 Dollar zur Verfügung. January 08 Mit SlideFinder nach Präsentationen suchenIm Web gezielt nach Präsentationen zu suchen, macht aus einer ganzen Reihe von Gründen Sinn. Präsentationen sind darauf angelegt, Informationen in komprimierter und für das Publikum aufbereiteter Form zu vermitteln und können es so ermöglichen, sich Inhalte sehr viel schneller anzueignen als mit der Lektüre umfangreicher Aufsätze oder gar Monografien. Das gilt umso mehr, wenn Sie gelungene Visualisierungen enthalten, die im übrigen natürlich auch diesbezügliche Anregungen für die eigene Arbeit vermitteln können. Vor diesem Hintergrund kann es nicht überraschen, dass zahlreiche Dienste existieren, die die Recherche speziell nach Präsentationen anbieten. So erlaubt es beispielsweise die Advanced Search oder fortgeschrittene Suche von Google, zu der Sie mit einem Klick auf den gleichnamigen Link rechts neben dem Eingabefeld auf der Eingangsseite gelangen, Ihre Recherche auf PowerPoint-Präsentationen einzugrenzen. Dann gibt es Webdienste, wie Slideshare oder Scribd, auf denen Nutzer Ihre Präsentationen hochladen und veröffentlichen, die aber auch sehr gut zur Recherche danach verwendet werden können. Dazu hat sich nun kürzlich SlideFinder gesellt, eine Spezialsuchmaschine, die ich Ihnen nachstehend vorstellen möchte. Drei Dinge stechen auf der Eingangsseite ins Auge. Einmal die Tatsache, dass auch eine fortgeschrittene Suche angeboten wird (1), die zu nutzen sich wirklich lohnt, offeriert sie doch sehr gute Möglichkeiten, Ihre Recherche zu präzisieren und einzugrenzen. Dann die Sprachauswahl (2) und schließlich die Option, sich gezielt das Angebot an Präsentationen von Universitäten anzusehen (3). Die Ergebnisanzeige erweist sich, wie der nachstehende Screenshot zeigt, als sehr komfortabel. Sie bekommen jeweils die ersten Folien der gefundenen Präsentationen in einer Ansicht angezeigt, die der Foliensortierungs-Ansicht in PowerPoint nachempfunden ist. Wenn Sie mit der Maus über eine Folie fahren, wird diese vergrößert und – falls vorhanden – inklusive der Foliennotizen eingeblendet. Ein Mausklick auf eine der Titelfolien lädt die gesamte Präsentation in einer analogen (Foliensortierungs-)Ansicht in Ihren Browser, so dass Sie sich blitzschnell eine Übersicht verschaffen können. Darüber hinaus offeriert SlideFinder einen komfortablen Download sowie die Option, ausgewählte Präsentationen auf Facebook, Delicious und mehr als 200 anderen Diensten zu speichern bzw. mit anderen zu teilen. So macht es wirklich Spaß, Präsentationen zu suchen, durchzuklicken und die richtigen zu finden. Viel Erfolg dabei! January 02 Agora-Wissen Blog zu politische Bildung und Web 2.0Der erste Tag eines neuen Jahres ist nicht nur Anlass für Neujahrswünsche, die ich Ihnen alle, liebe Leserinnen und Leser, auf diesem Wege zukommen lassen möchte. Er eignet sich auch vorzüglich dazu, das eine oder andere umzuorganisieren und neue Schwerpunkte zu setzen. Eben dies wollen wir vom Agora-Wissen-Blog ab heute auch tun, indem wir diesen durch einen weiteren Blog ergänzen, der dem Thema “Politische Bildung und Web 2.0” gewidmet ist und sich mit den Auswirkungen des Web 2.0 auf Regieren, Politik und eben die politische Bildung beschäftigt. Verantwortlich für diese Entscheidung sind mehrere Gründe. Einmal hat die Thematik in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Man denke an den Wahlkampf von Obama oder die intensiven Bemühungen der neuen US-Administration um Government 2.0 (zu beiden finden Sie hier ausführliche Präsentationen), die Twitter Revolutionen im Iran oder Moldawien und, und, und. Die Liste der Beispiele und Stichworte ließe sich nahezu beliebig verlängern. Zum anderen handelt es sich hier für uns von Agora um ein Feld, bei dem wir uns mit unserer doppelten Kompetenz – für Internet und Web 2.0 ebenso wie für Politikwissenschaft und politischen Bildung (vergleiche etwa den UNESCO-Bildungsserver D@dalos) – in besonderer Weise angesprochen fühlen. Drittens schließlich haben wir die mögliche Option, die Thematik an dieser Stelle mit zu behandeln, nach kurzer Diskussion rasch verworfen. Die Fülle und Breite der Themen, denen wir uns hier widmen – Internetrecherche, eLearning, Mindmapping, Office Online, Wissenschaftliches Arbeiten, Lehre und Unterricht etc., etc. – ist schon mehr als umfangreich genug. Hätten wir dazu noch einen weiteren riesigen Themenkomplex, Politik und Web 2.0, hinzufügt, wäre das Angebot einfach zu unübersichtlich geworden. Was bedeutet das für Sie? Es heisst, dass Sie hier weiterhin in gewohnter Weise alle Beiträge zu PC, Internet und Web 2.0 in Forschung, Lehre und Schule finden werden, allerdings nicht mehr die Kategorien “Internet und Gesellschaft” und “government 2.0”. Postings, die sie betreffen sowie umfangreiche Informationen zu allen, die Auswirkungen des Web 2.0 auf Politik, Regieren und die politische Bildung betreffenden Aspekten dagegen finden Sie auf dem “Politische Bildung und Web 2.0”-Blog. Wir würden uns freuen, Sie auch dort als Leserinnen und Leser begrüßen zu dürfen. December 20 Los Angeles entscheidet sich für Google AppsZwar berichten wir an dieser Stelle immer wieder und wieder über webbasierte Anwendungen – haben ihnen sogar eine eigene Kategorie, Office Online, gewidmet –, wenn ich dann allerdings in Seminaren darüber berichte, zeigt sich, dass mit ganz wenigen Ausnahmen keiner davon gehört hat, geschweige denn sich vorstellen kann, welche neuartigen Möglichkeiten des Arbeitens und Zusammenarbeitens sich damit verbinden. “Webapps”, wie es im Englischen so schön heißt, scheinen in Deutschland einfach noch nicht so richtig angekommen zu sein. In den Vereinigten Staaten stellt sich die Situation im Vergleich dazu grundlegend anders dar. Dort haben nicht nur zahlreiche Unternehmen Online-Anwendungen eingeführt, sondern in massivem Umfang auch staatliche Stellen auf allen Ebenen des politischen Systems, von der Bundesregierung über die Einzelstaaten bis hin zu den Kommunen (vergleichen Sie dazu auch unseren Blog “Politische Bildung und Web 2.0”, auf dem wir uns speziell dem Thema Politik und Regieren mit Web 2.0 widmen). Ich möchte Ihnen dazu ein aktuelles Beispiel vorstellen – Los Angeles –, nicht zuletzt auch, um Sie darüber zu informieren, warum man sich dort für Google Apps entschieden hat. Das führt der verantwortliche CTO (Chief Technology Officer) von LA, Randi Levin, in einem Gast-Blogposting für den Google Enterprise Blog aus. Sie nennt dort vor allem:
Im nachstehend eingebetteten Video-Interview finden Sie diese Argumente noch einmal zusammengefasst mit ausführlicherer Begründung. Und die Moral von der Geschicht? Zeit, um – nicht nur, aber auch vor dem Hintergrund leerer Kassen – auch in Deutschlands Städten/Gemeinden, Ländern und im Bund intensiver über den Einsatz von Online-Anwendungen nachzudenken. December 18 Google Dictionary verfügbarDas Web hat nicht nur die Möglichkeit geschaffen, unabhängig von jeder geografischen Distanz zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, als ob wir im gleichen Büro Tisch an Tisch sitzen würden, es hat auch in erheblichen Umfang dazu beigetragen, das letzte große Kommunikationshindernis, die unterschiedlichen Sprachen, die wir sprechen, recht weitgehend zu beseitigen. Dabei hat sich – davon war an dieser Stelle immer wieder die Rede - nicht zuletzt einer in ganz besonderer Weise hervorgetan, nämlich Google. Erinnern Sie sich an die noch gar nicht so lang zurückliegende Besprechung von Google Translated Search, oder denken Sie an die Möglichkeit, sich direkt in Google Mail Nachrichten aus einer Vielzahl von Sprachen per Mausklick übersetzen zu lassen. Vor wenigen Tagen ist nun in aller Stille eine neue Übersetzungshilfe dazu gekommen, Google Dictionary, und die kann, wie gleich zu zeigen sein wird, eine ganze Menge. Es bietet einmal ein hervorragendes einsprachiges englisches Wörterbuch sowie die Möglichkeit, aus dem Englischen in eine Vielzahl von Sprachen (eine kleine Auswahl davon zeigt Ihnen der Screenshot in der rechten Spalte) übersetzen zu lassen. Derartige einsprachige Wörterbücher stehen darüber hinaus für weitere neun Sprachen – von French bis Portuguese in der linken Spalte der Übersicht – zur Verfügung. Und schließlich können Sie aus insgesamt 27 Sprachen ins Englische übersetzen lassen. Die Arbeit mit dem Wörterbuch gestaltet sich sehr komfortabel. Sie können Wörter markieren, um später noch einmal darauf zurückzukommen; alle Ihre Suchen werden zudem als Links aufgelistet; wenn Sie Begriffe wie United Nations oder – im deutschsprachigen Wörterbuch – Vereinte Nationen eingeben, bekommen Sie Links zu Definitionen und näheren Erläuterungen angezeigt. Alles in allem gute Gründe, um das Google Dictionary einmal auszuprobieren. December 16 HealthMash – Medizinrecherche neu definiertWenn Sie regelmäßig diesen Blog verfolgen, dann wissen Sie, dass wir auch Seminare zur Internetrecherche speziell für Mediziner anbieten. Unter anderem aus diesem Grund beschäftige ich mich schon seit langem auch mit den Spezialsuchmaschinen, wissenschaftlichen Datenbanken und anderen Rechercheinstrumenten zu eben diesem Bereich. Es kann kein Zweifel bestehen, dass eine ganze Reihe davon, wie beispielsweise PubMed, iSeek Medical, Yottalook, trip answers, Search Medica oder Mednar, jedes mit seinem zum Teil recht unterschiedlichen Konzept, ausgezeichnete Resultate erbringen. Kürzlich bin ich allerdings auf ein neue Medizin-Suchmaschine aufmerksam geworden, die sowohl mit Blick auf die Qualität der Rechercheresultate, insbesondere aber die Breite der Suchmöglichkeiten, über das hinausgeht, was mir bislang bekannt war, HealthMash, das, wie hier beschrieben, mit modernsten Suchtechnologien arbeitet. Sehen wir uns einmal das User-Interface und eine Beispiel-Suche (nach Migräne) an. Als erstes fallen die verschiedenen – insgesamt 12 – Schaltflächen am oberen Rand des Fensters auf. Aktuell ausgewählt ist “Trusted Health Information”, mit der Sie wissenschaftlich fundierte Ergebnisse zum Beispiel aus der PubMed-Datenbank, der Mayo-Klinik etc. erhalten. Diese Ergebnisse, die in der mittleren Spalte zu finden sind, können Sie mit Hilfe der Links unter “Contents” in der linken Spalte (Definition, Diagnosis, etc.) weiter verfeinern. Die rechte Spalte zeigt Ihnen eine Vorschau wichtiger Ergebnisse aus anderen Kategorien, wie Health News, Images, Drugs and Substances und mehr. Eben diese anderen Kategorien, zu denen Sie jeweils über die Links bzw. Schaltflächen ganz oben gelangen, machen mit den entscheidenden Unterschied und Mehrwert gegenüber den anderen medizinischen Rechercheinstrumenten aus. Mit einem Klick auf “Health News” können Sie sich blitzschnell über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Migräne-Forschung und –Diagnostik informieren. Unter “Drugs and Substances” finden Sie das Spektrum der medikamentösen Möglichkeiten zur Behandlung in der Schulmedizin und “Integrative Medicine” informiert sie, immer aktuell, über Behandlungsmöglichkeiten, die die alternative Medizin vorschlägt. Die Kategorien “Clinical Trials”, “Articles” und “Books” dürften vor allem für professionelle Mediziner von Interesse sein. Mit “Blogs” finden sich in einigen Fällen durchaus interessante Ergebnisse. Der Nutzen der “Twitter”-Kategorie dagegen hat sich mir nicht so recht erschlossen. Möglicherweise einfach ein Tribut an das derzeit so angesagte Real-Time-Web. Wie auch immer. Wer sich auch nur im Entferntesten für Medizin interessiert, und insbesondere diejenigen, die sich als Ärztinnen und Ärzte oder in der Wissenschaft professionell damit auseinandersetzen, sollte HealthMash unbedingt einmal ausprobieren. Eine bessere Lösung für Ihre Rechercheanliegen werden Sie derzeit kaum finden. December 15 Shareaholic – einer für alleWenn Sie das Web intensiv nutzen, kennen Sie das Problem. Da stößt man immer wieder auf interessante Inhalte, die Sie mit Hilfe des von Ihnen genutzten Social Bookmarking Dienstes ablegen oder Sie in Ihrem Webnotebook speichern oder sie per Mail an Freunde versenden oder ihren Freunden auf Facebook zukommen lassen oder mit Twitter posten wollen – und, und, und. Da fragt man sich nur, wie man das alles machen können sollte ohne sich gleich ein Dutzend Toolbars einzurichten. Die Antwort ist einfach – mit Shareaholic, sozusagem einem für alle. Bei Shareaholic handelt es sich um eine Browsererweiterung, die unter anderem für Firefox – und auch bereits für Google Chrome – an Mit dieser Schaltfläche können Sie nun Inhalte genau dorthin befördern, wo Sie wollen. Klick auf die Schaltfläche – Dienst auswählen und über das dann erscheinende Dialogfenster für den jeweiligen Dienst die notwendigen Angaben, wie zum Beispiel Tags bei Evernote, vornehmen. Was Sie links sehen, sind meine persönlichen Einstellungen, das heißt die Auswahl der Dienste, die ich regelmäßig nutze. Das können Sie entsprechend Ihren Erfordernissen mit einem Klick auf “Manage Your Services” ganz unten ändern. Sie bekommen dann eine große Auswahl verschiedener Dienste in unterschiedlichen Kategorien (Bookmarking/Sharing, Blogging/Publishing, E-mailing Links, Link Shortening, Shopping, Others) angezeigt, die Sie mit einem Mausklick zur Liste hinzufügen beziehungsweise von der Liste entfernen können. Ich nutze Shareaholic erst seit einigen Tagen, möchte aber mittlerweile das Tool nicht mehr missen. Es bietet mit einer Schaltfläche eine Fülle von Funktionen, und es spart damit Platz und nicht zuletzt auch Zeit. December 11 Mindomo Online-Mindmapping-Anwendung in neuer Version 4 verfügbarSeit den Anfängen des Online-Mindmapping-Zeitalters war Mindomo immer mit als einer der Vorreiter dabei. Jetzt hat es mit einem umfangreichen Update auf Version 4 der schon immer schon sehr leistungsfähigen Applikation eine Fülle von neuen, sehr hilfreichen Funktionen spendiert. Dazu gehören unter anderem
Eine vollständige Liste der Updates mit Erläuterungen finden Sie in einem Beitrag des Mindomo-Blogs sowie einem wie immer empfehlenswerten Posting des Mindmapping-Experten Chuck Frey. Weitere Informationen zu Mindomo generell, inklusive einer ganzen Reihe von Videos, die Sie mit der grundlegenden Arbeitsweise bei Mindomo-Maps vertraut machen, Ihnen aber auch spezielle Funktionen, wie beispielsweise den Einsatz für die Projektplanung, zeigen, finden Sie auf der Mindomo-Website. December 09 Tools zum Wissensmanagement: iCyte, Mendeley und ZoteroUm auch nur einigermaßen sinnvoll mit der immensen Fülle von Informationen, die das Web uns bietet, umgehen zu können, ist ein leistungsfähiges System der Ablage – wie man altmodisch sagen würde – beziehungsweise ein intelligentes Tool zum Wissensmanagement – so die aktuelle Terminologie – unverzichtbar. Und davon gibt es aus eben diesem Grund ein breites Angebot von Lösungen. Dass die eine Universal- und Patentlösung nicht existiert, versteht sich von selbst, denn dazu sind die Vorkenntnisse und Ansprüche der Nutzer einfach viel zu unterschiedlich. Ich habe deswegen heute drei wirklich empfehlenswerte Angebote und weiterführende Informationen dazu in Form von Videos und Präsentationen zusammengestellt, die es ermöglichen sollten, das für Sie passende Instrument zu finden. ist sehr leicht zu handhaben und lässt sich breit, für alle möglichen Zwecke, von der Rezept- bis zur Litersammlung, einsetzen. Einen guten Überblick über seine Funktionen und Möglichkeiten bietet ein rund vierminütiges Videos, das ich nachstehend für Sie eingebunden habe. iCyte Overview from stephen foley on Vimeo. richtet sich sehr dezidiert an die Wissenschafts-Community, geht mit seinen Funktionen deswegen über ein reines Wissensmanagement-System hinaus und bietet auch Möglichkeiten zur Kooperation in Netzwerken an. Mehr über Mendeley erfahren Sie auf einer gesonderten Seite des Herstellers (How It Works) sowie in zahlreichen über Scribd angebotenen Manuskripten und Präsentationen (geben Sie auf Scribd einfach mendeley als Suchbegriff ein). Eine davon habe ich nachstehend für Sie eingebunden. Mendeley Teaching PresentationBei Zotero handelt es sich um eine veritable, funktionsreiche Literaturverwaltung, die in Form einer Firefox-Extension angeboten wird, das heißt, sie ist nur nutzbar, wenn Sie auch Firefox als Ihren Browser verwenden! Zotero offeriert ebenfalls eine Einführung in Form eines Videos. Klicken Sie einfach auf den nachstehenden Screenshot, dann gelangen Sie zu der Seite, von der aus Sie den Film abspielen können. Nehmen Sie sich die Zeit, um genau zu prüfen, was für Sie geeignet ist, denn ein anschließender Wechsel ist nicht oder nur mit größtem Aufwand möglich. December 06 Online-Beteiligungsmöglichkeiten in der EUDiejenigen von Ihnen, die sich für Politik 2.0 und Regieren 2.0 interessieren – also für die neuen Möglichkeiten, die das Web 2.0 für die Politik, die Beteiligung der Bürger und (ein besseres) Regieren offeriert – möchte ich auf ein längeres, soeben im Politische Bildung und Web 2.0-Blog veröffentlichtes Posting hinweisen. Es stellt die für viele sicherlich überraschend vielfältigen und umfangreichen Möglichkeiten vor, sich online nicht nur über EU-Politik zu informieren, sondern sich auch aktiv an ihr zu beteiligen. December 05 Google Translated Search als Option zur Verfeinerung Ihrer SuchresultateWie Sie sich vielleicht erinnern werden, hatte ich vor einiger Zeit über Google’s neue Optionen zur Verfeinerung von Suchresultaten sowie Verbesserungen und Neuerungen bei Google Translator berichtet. Heute möchte ich Sie darüber informieren, dass die Translated Search nun auch fester Bestandteil der angebotenen Optionen geworden ist und noch einmal mit neuartigen Funktionen aufwarten kann, die in der Praxis wirklich außerordentlich hilfreich sein können. Lassen Sie mich das an einem Beispiel demonstrieren.
Doch was lässt sich damit anfangen? Wenn Sie auf den Link klicken, führt Google die Suche nochmals durch, bezieht diesmal aber auch – weil es auf der Grundlage Ihrer Suchtermini erkannt hat, dass es inhaltlich darum geht – Quellen in serbischer Sprache mit ein und übersetzt diese auch gleich ins Englische, das heißt in die Sprache, in der ich meine Anfrage gestellt hatte! Das sieht dann so aus, wie Ihnen der untenstehende Screenshot zeigt. Ihm können Sie auch entnehmen, dass Sie die automatische Vorauswahl der Sprache jederzeit manuell korrigieren und oder erweiteren können, indem Sie einfach auf die nach unten weisenden Dreiecke neben English, Serbian oder Add Language klicken. Darauf hin öffnen sich Dropdown-Auswahlmenüs, die Ihnen weitere Optionen zur Verfügung stellen. Wirklich beeindruckend und verblüffend und eine echte Hilfe im Recherchealltag. Bei der Gelegenheit sei auch darauf hingewiesen, dass derartige Neuerungen – ganz anders als früher - mittlerweile fast im wöchentlichen Takt hinzukommen. Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass da möglicherweise die in Gestalt von Bing neu erwachsene und in zahlreichen Beiträgen durchaus gelobte Konkurrenz von Microsoft eine Rolle spielt – was uns Nutzern nur recht sein kann. December 02 Integration von Zoho Anwendungen mit Google DocsDie bewußte Integration mit Anwendungen von Wettbewerbern dürfte vermutlich in den meisten Bereichen nicht gerade die Regel sein. Auf dem Feld der Webapplikationen allerdings geht Zoho, das mit einigen seiner Anwendungen, wie Writer, Sheet und Show, in direkter Konkurrenz zu Google Docs steht, dennoch ganz bewußt diesen Weg. Und das mit Erfolg, denn so werden viele (potenzielle) Kunden erreicht, die zwar mit der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation oder dem Präsentationsprogramm von Google Docs arbeiten wollen oder müssen, für andere Zwecke aber, für die von Google keine Anwendung angeboten wird, mit Zoho Applikationen, wie etwa der Projektmanagement-Software, dem Custom-Relations-Management-Tool oder anderen, arbeiten wollen. Heute nun ist diese Integration noch ein Stück weiter vorangebracht worden. Sie können nämlich nun Google Docs-Dokumente in der Zoho Mail-Anwendung als Anlage anhängen. Sie können sie in die Online-Dateien-Verwaltung Zoho Docs importieren. Und Sie können sie – das ist für mich ein ganz zentraler Aspekt – in Zoho Projects importieren; eine meiner meistgenutzten Anwendungen. Letzteres war in meinen Versuchen allerdings nur möglich, wenn Zoho Projects als Einzelanwendung unter der Adresse http://projects.zoho.com aufgerufen wurde, nicht aber dann, wenn Zoho Projects aus der integrierten Oberfläche von Zoho Business heraus in den Browser geladen wurde. So, mit der Möglichkeit, Daten problemlos von einem zum anderen Anbieter portieren zu können, wünscht man sich das Web 2.0. Wenn Zoho nur nicht die Ausnahme, sondern die Regel wäre. Das aber ist leider noch lange nicht der Fall. November 26 Tipps und Tricks zur Nutzung des MindmanagersBekanntlich schöpfen die meisten Nutzer die umfangreichen Funktionen ihrer Programme nur zum geringsten Teil aus. Das gilt für die täglich verwendete Textverarbeitung wie Microsoft Word – arbeiten Sie mit Format- und Dokumentvorlagen? Es gilt möglicherweise noch mehr für Software, wie ein Mindmapping-Programm, das viele nur ab und zu nutzen. Da kommt der Beitrag von zwei Autoren des Mindjet-Blogs, “Top 10 MindManager Features You Didn’t Know About” gerade recht. Auf der Grundlage meiner persönlichen, langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Mindmanager, der zu der Software gehört, die ich mit am meisten nutze, möchte ich Ihnen besonders das Ausprobieren der folgenden Tipps empfehlen:
Die Möglichkeit, Mindmaps zusammen mit anderen online zu bearbeiten (Mindjet Catalyst), auf die in dem Beitrag auch eingegangen wird, ist leider mit 25 Dollar pro Nutzer und Monat alles andere als günstig. Wenn das für Sie ein zentraler Aspekt sein sollte, empfiehlt sich, einmal einen Blick auf das analoge Mindomo-Angebot, Mindomo Team, zu werfen, das gerade einmal 9 Dollar pro Nutzer und Monat kostet. November 25 Sammelband zum Thema “State of the eUnion. Government 2.0 and Onwards” erschienenVor wenigen Tagen ist im Zusammenhang mit der EU-Konferenz in Malmö (Teaming Up for the eUnion) ein sehr interessantes, von John Goetze und Christian Bering Pedersen herausgegebenes, rund 320 Seiten umfassendes Buch zum o.g. Thema erschienen. Mehr Informationen dazu finden Sie in einem soeben publizierten Posting auf dem “Politische Bildung und Web 2.0”-Blog. |
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